„Das ist dringend!“
Dieser Satz fällt im Büro erstaunlich schnell.
Aber „dringend“ ist noch keine ausreichende Priorität.
Bevor eine neue Aufgabe alles andere verdrängt, helfen drei Fragen:
1. Was passiert, wenn ich diese Aufgabe nicht heute erledige?
Gibt es eine echte Konsequenz?
Einen Termin?
Eine Person, die ohne mein Ergebnis nicht weiterarbeiten kann?
Oder fühlt sich die Aufgabe nur dringend an, weil sie gerade neu hereingekommen ist?
2. Was müsste ich dafür verschieben?
Jede neue Priorität verändert eine bestehende.
Wenn Aufgabe X jetzt nach vorn rückt, muss Aufgabe Y nach hinten.
Genau diese zweite Entscheidung wird häufig nicht bewusst getroffen – und am Ende sollen plötzlich beide gleichzeitig erledigt werden.
3. Was ist der nächste konkrete Schritt?
„Präsentation vorbereiten“ ist schwer zu beginnen.
„Gliederung erstellen“ ist konkret.
„Drei Zahlen bei Controlling anfordern“ ebenfalls.
Je klarer der nächste Schritt formuliert ist, desto leichter lässt sich eine Aufgabe realistisch einplanen.
Ein hilfreicher Satz für den Arbeitsalltag lautet deshalb:
„Wenn das jetzt Priorität hat: Was hat dafür heute keine Priorität?“
Aufgaben und Prioritäten im Griff behalten
📅 26.01.2027
⏳ Frühbucher bis 26.10.2026



