Viele Sekretärinnen und Assistenzen wissen fachlich unglaublich viel.
Sie koordinieren Abläufe, lösen Probleme, halten Informationen zusammen und entlasten ganze Führungsebenen.
Und trotzdem passiert im Berufsalltag etwas Merkwürdiges:
Andere vernetzen sich sichtbar.
Andere werden empfohlen.
Andere werden zu Projekten gefragt.
Während viele Office-Profis im Hintergrund bleiben, obwohl ohne sie vieles gar nicht funktionieren würde.
Genau deshalb ist Netzwerken längst kein „Nice-to-have“ mehr.
Es geht nicht um Selbstdarstellung.
Es geht darum, sichtbar zu machen, was ohnehin jeden Tag geleistet wird.
Wer sich mit anderen Assistenzen austauscht, merkt oft sehr schnell:
Viele kämpfen mit denselben Herausforderungen.
Viele suchen nach besseren Lösungen.
Und oft entsteht genau dort die stärkste Form von Weiterbildung — im ehrlichen Austausch unter Kolleginnen.
Die spannendsten Gespräche entstehen übrigens selten auf der Bühne.
Sondern in den Pausen. Zwischen zwei Vorträgen. Beim Kaffee. Oder nach einer Veranstaltung, wenn plötzlich aus einem kurzen Gespräch ein echtes berufliches Netzwerk wird.
Mich interessiert deshalb eine ehrliche Frage:
Was fällt Ihnen persönlich beim Netzwerken am schwersten — der erste Kontakt, die Sichtbarkeit oder überhaupt die Zeit dafür?


