Der Dreiklang der Krankheiten: Was Erkältung, Grippe und COVID über unser Büro verraten
„Cold causes a running nose, flu causes a rising fever, and COVID causes a ruined brain.“ – Hiroshi Yasuda
Ein Satz wie ein Skalpell. Drei Krankheiten, drei Zustände – und zugleich ein Spiegel unserer Arbeitswelt. Die Erkältung läuft einfach mit, die Grippe brennt kurz, aber heftig – und COVID? Es verändert, was lange nach der Genesung bleibt.
Man weiß nicht genau, wer Hiroshi Yasuda ist – Mediziner, Satiriker oder nur ein kluger Beobachter. Sicher ist: Er hat den Kern getroffen. Denn keine dieser Krankheiten bleibt privat. Sie alle landen irgendwann dort, wo wir den größten Teil unserer Tage verbringen – im Büro.
Gesundheit ist kein Privatvergnügen
In den letzten Jahren hat sich etwas verschoben: Früher galt es als Tapferkeitsbeweis, hustend in Meetings zu sitzen. Heute ist klar – das war kein Mut, das war ein Risiko. Und plötzlich sind Sekretärinnen, Office-Managerinnen und Kaufleute für Büromanagement nicht nur die Taktgeberinnen der Organisation, sondern auch die Hüterinnen der Gesundheit.
Sie wissen, wer krank ist, wer die Räume belegt, wer Getränke einkauft und wer die Fenster öffnet. Sie koordinieren Abläufe – und damit unbewusst den Infektionsfluss. In dieser stillen Verantwortung steckt enorme Macht.
Der Büro-Dreiklang: Schnupfen, Schweiß, Gehirnnebel
Erkältung: Das leise Hintergrundrauschen des Winters. Ein bisschen Nase, ein bisschen Husten, aber großartige Wirkung auf Tastaturen, Telefone und Türklinken.
Grippe: Der plötzliche Sturm. Fieber, Schüttelfrost, Schachmatt in 24 Stunden – und häufig ganze Abteilungen außer Gefecht.
COVID-19: Der Nachhall. Mal mild, mal gravierend. Und selbst Wochen später melden sich Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen.
Drei Krankheiten, drei Lernfelder für den Büroalltag – und jede davon lässt sich mit Organisation, Kommunikation und Kultur entschärfen.
Vom Husten zur Haltung
Gesundheit im Büro ist kein Zufallsprodukt. Sie hängt davon ab, wie wir miteinander reden, planen und Rücksicht definieren. Hier kommen Sekretärinnen ins Spiel: Sie entscheiden mit, ob ein Infekt zur Katastrophe wird oder zum kurzen Zwischenfall. Die einen sagen: „Da kann man nichts machen.“ Die anderen sagen: „Doch – mit Checklisten, klaren Mails und etwas Humor.“
Erkältung – das unterschätzte Dauerrauschen
Eine harmlose Erkältung kann das Team tagelang verlangsamen. Sie ist unspektakulär, aber effizient – wie eine langsame Welle, die durch die Kalender schwappt. Und sie zeigt, wie gut ein Büro organisiert ist: Wer weiß, wo die Taschentücher stehen, wer die Lüftung regelt und wer im Notfall einspringt, hat den halben Winter gewonnen.
Homezone-Regel: Wer niest, bleibt online. Keine Heldentaten, keine Schuldgefühle.
Kaffeeküche entschärfen: Eigene Tassen, gemeinsamer Humor – und bitte keine Hustbonbons im offenen Glas.
Team-Erinnerung per Mail: freundlich, klar, kollegial.
E-Mail-Vorlage: „Kleine Bitte in Erkältungszeiten“
Betreff: Gesund durch die Woche
Text: Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Erkältungssaison ist wieder da. Damit wir alle fit bleiben: Bitte regelmäßig stoßlüften (Timer hilft!). Türklinken und Tastaturen täglich kurz wischen. Wer sich angeschlagen fühlt, nutzt gern die Homezone.
So bleiben wir konzentriert – und freundlich. Herzlichen Dank für Ihre Rücksicht! [Ihre Signatur]
Abwesenheitsnotiz mit Stil
„Ich bin krankheitsbedingt bis [Datum] nicht erreichbar. Für dringende Anliegen wenden Sie sich bitte an [Name, Kontakt]. Vielen Dank für Ihr Verständnis – bleiben Sie gesund!“
Humor als Hygienefaktor
Statt „Kein Husten im Besprechungsraum!“ lieber:
„Lüften ist die neue Kaffeepause – macht wach, wirkt sofort.“
Solche kleinen sprachlichen Impulse verändern mehr als jede Vorschrift. Denn Kultur beginnt immer mit Kommunikation – und die liegt in Ihrer Hand.
Grippe: Wenn Organisation zum Immunschutz wird
Wenn wir in Deutschland etwas können, dann Regeln aufstellen, Listen führen und Prozesse perfektionieren. Doch selten wird diese Stärke so unterschätzt wie bei der Gesundheit. Gerade in der Grippesaison zeigt sich, wie professionell ein Büro wirklich organisiert ist – nicht an der Zahl der Aktenordner, sondern daran, wie man mit Krankheit umgeht.
Grippe: Der Ausnahmezustand mit Ansage
Die echte Influenza ist kein Schnupfen. Sie kommt plötzlich, trifft hart und legt ganze Teams lahm. Und doch – jedes Jahr erwischt sie Unternehmen aufs Neue. Warum? Weil viele Betriebe für Kundenanrufe und Lieferungen Notfallpläne haben, aber nicht für Menschen, die plötzlich Fieber haben.
Hier können Sekretärinnen Großes leisten. Sie sind die Schnittstelle zwischen Kolleginnen, Chefetage und Abläufen – und sie können mit drei Prinzipien viel bewirken: Planung, Prävention, positive Kommunikation.
Planung – das Herz deutscher Bürodisziplin
Wenn klar ist, wer wen vertritt, verliert die Grippe ihren Schrecken. Ein sauber geführter Vertretungsplan ist wie eine Impfung gegen Chaos.
Vertretungs-Checkliste nach DIN-Logik
Bereich
Vertretung
Zugriff
Hinweis
Termine Geschäftsführung
[Name]
Outlook
nur externe Gäste
Posteingang
[Name]
Team-Postfach
täglich prüfen
Einkauf/Bestellung
[Name]
ERP-System
Lieferantenkontakt aktualisieren
Reisekosten
[Name]
Excel-Vorlage
bitte mit Datum & MwSt
So wird klar: Krankheit ist kein Störfall, sondern ein vorgesehener Prozess. Und genau das schafft Gelassenheit – typisch deutsch, aber wunderbar gesund.
Prävention – Bürogesundheit mit System
Wir lieben unsere Normen – DIN 5008 für Briefe, DIN ISO 9001 für Prozesse. Warum also nicht auch ein paar „DINs für Gesundheit“? Hier sind drei Standards, die jedes Büro übernehmen kann:
DIN G-01:Lüften nach Plan. → 5 Minuten Stoßlüften pro Stunde, dokumentiert durch CO₂-Ampel oder Wecker.
DIN G-02:Teeküche als Immunzentrum. → Kräutertee, Zitrone, Honig – sichtbar und kostenlos bereitstellen.
DIN G-03:Krank = abwesend, nicht erreichbar. → Keine Helden-Mails aus dem Bett. Die Abwesenheitsnotiz ist Ihr Schutzschild.
Rhetorischer Trick: Wenn Sie Regeln positiv framen („So bleiben wir fit!“ statt „Bitte nicht krank werden!“), erzeugen Sie Mitwirkung statt Widerstand.
Kommunikation – Freundlich, klar, verbindlich
In Deutschland liebt man Ansagen – aber sie müssen wertschätzend klingen. Gerade bei Krankheit ist Tonfall alles.
E-Mail-Vorlage: Teaminfo bei Grippewelle
Betreff: Ordnung, Tee und gute Besserung
Text: Liebe Kolleginnen und Kollegen, mehrere von uns liegen aktuell mit Grippe flach. Kein Grund zur Sorge – aber ein Anlass, unsere Büro-DIN für Gesundheit wieder zu aktivieren:
Bitte lüften, sobald der CO₂-Wert steigt. Vertretungslisten im Intranet prüfen und aktualisieren. Kranke Kolleginnen nicht anrufen – Genesung geht vor Rückfrage.
Danke für Ihre Disziplin und Ihr Mitgefühl. So bleiben wir professionell und menschlich – das ist die beste Unternehmenskultur Deutschlands.
Herzliche Grüße [Ihre Signatur]
Kampagne: „Gesund durch den Winter“
Ideen für Sekretärinnen mit System
Maßnahme
Umsetzung
Nutzen
Teebar-Aktion
Schild: „Trinken Sie DIN-gerecht – 2 Liter täglich!“
Humor + Erinnerung
Poster
Spruch: „Grippe? Dann lieber Grip auf dem Sofa!“
Prävention mit Augenzwinkern
Mini-Schulung
20 Minuten „Grippe vs. Erkältung – was tun?“
Wissen stärkt Sicherheit
Ablagefach „Gesundheit“
Vorlagen, Checklisten, Impf-Infos
Ordnung im Kopf & System
Kulturelle Stärke: Strukturen mit Herz
Deutsche Büros gelten oft als pedantisch. Doch wer genau hinsieht, erkennt darin etwas anderes: Fürsorge durch Struktur. Wenn alles geregelt ist, kann Menschlichkeit wachsen. Dann traut man sich zu sagen: „Bleib ruhig zu Hause, wir haben’s im Griff.“
Und genau das ist das Ziel: Ein Büro, das nicht nur nach Vorschrift funktioniert, sondern in dem sich alle sicher fühlen – selbst wenn die Grippe anklopft.
„Gesundheit braucht keine Helden – sie braucht Systeme, die Rücksicht möglich machen.“
COVID: Der Langstreckenlauf zwischen Technik, Takt und Teamgeist
COVID hat das Büro verändert – dauerhaft. Nicht nur durch Plexiglas, Masken und Videokonferenzen, sondern durch ein neues Bewusstsein: Gesundheit ist eine gemeinsame Aufgabe.
Früher galt: „Wer arbeitet, ist gesund.“ Heute gilt: „Wer Rücksicht nimmt, hält das System am Laufen.“ Und in diesem System sind Sekretärinnen und Büromanagerinnen die wahren Architektinnen – sie verbinden Hygienekonzepte mit Herzensbildung.
Luftqualität – Saubere Luft, klarer Kopf
Deutschland liebt seine Normen, und das ist in diesem Fall ein Glück. Denn DIN EN 16798-1 definiert sogar, wie viel Frischluft ein Büro braucht: mindestens sechs Luftwechsel pro Stunde. Klingt technisch – rettet aber Konzentration, Motivation und Gesundheit.
☐ Pflanzenpflegeplan anlegen – sie erhöhen Luftfeuchtigkeit und Wohlbefinden.
☐ Luftwechsel sichtbar machen: kleiner Magnetzähler oder Flipchart „6× pro Stunde Luftwechsel “.
Kommunikationstipp: Sagen Sie nie „Lüften nervt“. Sagen Sie: „Lüften ist unsere günstigste Versicherung gegen Krankenstand.“
So klingt Ordnung nicht nach Kontrolle, sondern nach Fürsorge.
Homeoffice – Flexibilität mit Haltung
Kaum ein Thema hat so viele Emotionen geweckt wie Homeoffice. Für manche ist es Entlastung, für andere Isolation. Sekretärinnen können hier als Moderatorinnen zwischen Technik und Vertrauen wirken.
Text: Liebe Kolleginnen und Kollegen, wer Symptome hat, darf gern hybrid oder remote arbeiten – Hauptsache, Sie schonen sich. Bitte informieren Sie uns frühzeitig, damit wir Meetings anpassen können. Unsere Regel lautet: Gesundheit > Präsenz > Perfektion. So bleiben wir verlässlich, auch wenn das Wetter oder ein Virus uns ausbremst. Herzliche Grüße [Ihre Signatur]
Rhetorischer Trick: Das Symbol „>“ ist wie ein Mini-Slogan – klar, modern, deutsch-präzise und trotzdem menschlich.
Wiedereinstieg nach Erkrankung – Büro als Reha-Zone
Long-COVID oder Post-COVID zeigen: Erschöpfung ist keine Einbildung. Sekretärinnen können den Wiedereinstieg koordinieren – ohne Pathos, aber mit Struktur.
Welche Aufgaben fühlen sich wieder gut machbar an?
Wieviel Bildschirmzeit ist aktuell angenehm?
Gibt es Phasen, in denen Sie Pausen brauchen?
Wie können wir das Pensum anpassen, ohne Druck aufzubauen?
Diese Fragen zeigen: Wir achten auf Menschen, nicht nur auf Leistung. Ein einfacher Kalenderblocker „Rückkehrgespräch“ wirkt Wunder – er signalisiert Verlässlichkeit und Empathie zugleich.
Technik trifft Taktgefühl
Deutsche Büros sind Hightech-Zonen – Luftfilter, CO₂-Sensoren, Hygienespender. Aber die eigentliche Prävention ist Kommunikationstechnologie mit Herz. Das bedeutet:
Krankheit offen, aber diskret ansprechen.
Rückkehr nicht kommentieren („Na, Corona überstanden?“), sondern willkommen heißen.
Im Kalender statt „Fehlt!“ lieber „Gesundheitspause“ eintragen.
Tonalitätsregel DIN T-01: Nie beschämen, immer erleichtern.
Mental Health – Die neue deutsche Präzision
Was uns Corona gelehrt hat: Produktivität entsteht nicht durch Dauerpräsenz, sondern durch psychische Stabilität. Sekretärinnen sind hier Multiplikatorinnen – sie spüren, wenn Kolleginnen überfordert sind, und können dezent gegensteuern:
Kleine Gespräche bei Kaffee & frischer Luft.
Hinweise auf betriebliche Beratungsangebote.
„Pausen-Reminder“ im Kalender: 10 Minuten Bewegung pro Stunde.
Das ist keine Esoterik, sondern ergonomische Empathie nach Plan.
Fazit: Von der Pandemie zur Professionalität
COVID hat uns Ordnung, Technik und Rücksicht gelehrt – eine unschlagbare Kombination. Ein Büro, das lüftet, zuhört und flexibel reagiert, ist mehr als effizient: Es ist menschlich.
„Hinter jeder guten Regel steht ein guter Gedanke: Wir schützen uns gegenseitig, weil wir gemeinsam arbeiten wollen.“
Gesetze und Verordnungen
Rechtsquelle
Bedeutung für Lufthygiene / Raumluftqualität
Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
Grundgesetz für den Arbeitnehmerschutz: verpflichtet Arbeitgeber, Gefährdungen zu beurteilen und Arbeit so zu gestalten, dass Gesundheit erhalten bleibt.
Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättV)
Regelt Gestaltung von Arbeitsräumen, einschließlich Anforderungen an Luft, Beleuchtung und Lüftung.
Technische Regeln für Arbeitsstätten – insbesondere ASR A3.6 „Lüftung“
Konkretisieren die ArbStättV: z. B. wie viel Außenluft nötig ist, wie Innenraumluft zu beurteilen ist. BAuA+2BAuA+2
Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
Regelt Luftreinhaltung für schädliche Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen (mehr Außenluft/Emissionen) Gesetze im Internet
Normen, technische Regeln und Richtlinien (anerkannte Regeln der Technik)
Norm / Regelwerk
Fokus / Anwendung
DIN EN 16798-3
Leitet Anforderungen für Lüftungs- und Klimaanlagen in Nichtwohngebäuden ab (Folgenorm zur früheren EN 13779). Haufe.de News und Fachwissen+1
DIN EN 12599
Anforderungen an Luftqualität und Leistung zur Luftreinigung (im Zusammenhang mit RLT-Anlagen) Haufe.de News und Fachwissen
DIN 1946-6
Norm für Lüftung in Wohngebäuden (allerdings nicht direkt für Büros), Teil des Rahmenwerks hygienischer Mindestlüftung. Aereco
Eine der zentralen Richtlinien zur hygienischen Ausführung und Wartung von raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen). Enthält Anforderungen zu Filterwechsel, Reinigung, Inspektion etc. Wikipedia
VDI 2052 (für Küchen, Abluftanlagen)
Regelt Zu- und Abluft in Küchen, Abluftsysteme und relevante Hygieneaspekte. dflw.info+1
ASR A3.6 „Lüftung“
Siehe oben – eine besonders praxisnahe und beachtete technische Regel, die viele Luftqualitätsanforderungen festlegt. BAuA+2VBG+2
DGUV 215-550
Information der Unfallversicherungsträger zur Verbesserung der Innenraumluft (z. B. durch CO₂-Konzentration) VBG
Wichtige Grenzwerte / Referenzwerte, die benutzt werden
CO₂-Konzentration: Viele Regelwerke legen nahe, dass ein CO₂-Wert von über 1.000 ppm ein Alarmsignal für zu geringe Lüftung ist. air-q.com+1
MAK-Werte (Maximale Arbeitsplatz-Konzentration): Für Schadstoffe (z. B. Chemikalien) in der Luft gelten MAK-Werte, also Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen. DGUV+1
Gesundheit im Büro to go: Ordnung, Wertschätzung und Wirkung
Wer glaubt, Gesundheit sei Privatsache, hat noch nie gesehen, wie sich ein gut organisiertes Büro durch eine Grippewelle bewegt. Während andere improvisieren, öffnen hier Menschen Fenster nach Plan, wischen Tastaturen im Rhythmus der Mittagspause und schicken ermutigende Mails statt Vorwürfe.
Das ist keine Pedanterie – das ist Fürsorge auf deutsche Art: strukturiert, solidarisch, souverän.
Schlussgedanke: Zwischen Aktenplan und Achtsamkeit
In keinem Land wird so gründlich sortiert, geprüft und dokumentiert wie hier. Aber echte Professionalität zeigt sich nicht in Formularen, sondern in Haltung.
Sekretärinnen, Assistenzen und Büromanagerinnen sind die Hüterinnen dieser Haltung. Sie kennen jede Vorschrift – und wissen trotzdem, wann man sie menschlich auslegt. Sie sagen:
„Bleiben Sie zu Hause, wir schaffen das.“ und meinen damit: „Ich habe alles im Griff, weil Sie mir vertrauen können.“
So sieht moderne Büro-Etikette aus: DIN-konform und herzgeführt.
Gesundheits-to-go-Tabelle
Situation
Sofortmaßnahme
Kommunikationsregel
Langfristiger Effekt
Kollegin niest im Meeting
Lüften + Pause
Humorvoll: „Frischluft nach Norm G-01!“
Entspanntes Klima
Chef ignoriert Symptome
Diplomatisch erinnern: „Gesundheit geht vor §1 Produktivität“
Freundlich, aber verbindlich
Vorbildfunktion
Grippewelle droht
Wochenmail „Gesund durch den Winter“
Wertschätzender Wir-Ton
Teamgefühl
Rückkehr nach COVID
10-Minuten-Check-In
Zuhören statt bewerten
Vertrauen & Sicherheit
Dauerstress
Mini-Pausen etablieren
Positiv formulieren: „Kurz auftanken erlaubt“
Weniger Ausfälle
Tipp: Hängen Sie die Tabelle im Pausenraum aus – am besten laminiert, natürlich mit Datum und Verantwortlicher. Ordnung schafft Vertrauen.
E-Mail-Vorlage: „Gesundheit im Büro – unser gemeinsamer Standard“
Betreff: Gemeinsam gesund – mit System und Herz
Text: Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir alle verbringen viele Stunden miteinander – und genau dort beginnt Gesundheitsvorsorge. Darum gelten bei uns drei einfache Standards:
Lüften, Hände waschen, Rücksicht nehmen – klingt schlicht, wirkt zuverlässig. Remote statt heroisch: Wer krank ist, bleibt zu Hause, ohne schlechtes Gewissen. Gesundheit first: Wir achten aufeinander – nicht, weil wir müssen, sondern weil wir wollen.
Diese Regeln sind keine Kontrolle, sondern Ausdruck unseres Teamspirits. Danke für Disziplin und Herzlichkeit – eine typisch deutsche Kombination, auf die man stolz sein darf.
Viele Grüße [Ihre Signatur]
Mini-Rituale für Nachhaltigkeit
Montags-Reminder: „Fenster auf – Woche an!“
Mittwochs-Minipause: 5 Minuten Bewegung nach DIN EN ISO 9241 – Ergonomie mit Augenzwinkern.
Freitags-Feedback: „Was hat uns diese Woche gesund gehalten?“ – eine ehrliche Reflexion im Teamchat.
Solche Routinen wirken still, aber nachhaltig – wie gut geschliffene Werkzeuge, die man kaum spürt, aber täglich braucht.
FAQ: Fünf häufige Fragen aus dem Alltag
Brauche ich medizinisches Wissen? Nein. Struktur, Kommunikation und Organisation reichen – die beste Prävention ist ein klarer Prozess.
Wie spreche ich unangenehme Hygienethemen an? Mit „wir“ statt „du“: „Lass uns gemeinsam darauf achten …“ verbindet, nicht beschämt.
Was tun, wenn Führungskräfte Regeln ignorieren? Sachlich bleiben, normenbasiert argumentieren: „Laut BGW reduzieren regelmäßiges Lüften und Homeoffice nachweislich Fehltage.“
Wie vermeide ich den Druck zur Dauerleistung? Durch Transparenz und Priorisierung: Nicht alles muss sofort sein – aber alles soll gut gemacht werden.
Wie verankere ich Gesundheit in der Kommunikation? Mit Mini-Impulsen im Newsletter, Aushängen und Teeküchen-Talks. Kleine Botschaften halten lange an – wie guter Kaffeeduft nach dem Meeting.
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