Räume-deinen-Computer-auf-Tag: Warum digitales Aufräumen mehr ist als Fleißarbeit 

Das neue Jahr ist längst aus den Startlöchern.
Die guten Vorsätze? Halb geschmolzen wie Schnee im Februar.

Und irgendwo zwischen Termindruck, E-Mail-Flut und spontanen Aufgaben liegt er noch immer:
der überfüllte Desktop. Dateien mit Namen wie final_final_neu2. Ordner, die niemand mehr öffnet. Programme, die einmal wichtig waren – vor drei Jahren.

Der Räume-deinen-Computer-auf-Tag kommt da wie gerufen. Kein erhobener Zeigefinger. Eher ein freundlicher Stopp-Moment.

Was steckt hinter dem Räume-deinen-Computer-auf-Tag?

Der Aktionstag findet jedes Jahr am zweiten Montag im Februar statt.
Er erinnert daran, was im Büroalltag leicht untergeht:
Digitale Ordnung ist kein Selbstzweck. Sie ist Arbeitsqualität.

Nicht zufällig liegt dieser Tag im Februar.
Der Januar ist vorbei, der Arbeitsrhythmus etabliert sich – und genau jetzt zeigt sich, ob Strukturen tragen oder bremsen.

Der Räume-Deinen-Computer-auf-Tag wird am 13. Februar 2023 veranstaltet. Dieser Tag findet immer am zweiten Montag des Februars statt. Es gilt also den Computer oder Laptop aufzuräumen und das beinhaltet vor allem, überflüssige Dateien und Programme zu löschen und andere Dateien sinnvoll zu strukturieren und sortieren.

Quelle

Warum ein aufgeräumter Computer Ihren Arbeitsalltag verändert

Ein ungeordneter Computer kostet Zeit. Jeden Tag.
Nicht dramatisch. Aber konstant.

  • Suchen statt Arbeiten
  • Nachfragen statt Finden
  • Improvisieren statt Struktur nutzen

Aufgeräumte digitale Ablagen wirken wie ein gut sortierter Aktenschrank:
Sie schaffen Überblick, Ruhe und Handlungssicherheit.

Und ja – wir sind mit Papier oft disziplinierter als mit Dateien.
Stehordner, Ablagen, klare Zuständigkeiten.
Auf dem Rechner dagegen herrscht häufig Wildwuchs.

Die 5 wichtigsten Schritte für digitales Aufräumen

1. Desktop entschlacken – radikal und befreiend

Der Desktop ist kein Archiv.
Alles, was dort dauerhaft liegt, blockiert Fokus und Übersicht.
Behalten Sie nur, was Sie täglich benötigen.


2. Ordnerstruktur prüfen: Was trägt noch?

Ein neues Jahr ist der perfekte Anlass für eine ehrliche Bestandsaufnahme:

  • Welche Ordner sind aktiv?
  • Welche stammen aus alten Projekten?
  • Welche Struktur hilft – und welche verwirrt?

Ordnung darf sich weiterentwickeln. Auch digital.


3. E-Mails gehören nicht ins Nirwana

E-Mails sind Informationen – keine Sammelobjekte.

  • Projektbezogene E-Mails gehören zum Projekt
  • Wichtige Inhalte werden abgelegt, nicht nur aufbewahrt
  • Postfächer sind Arbeitsplätze, keine Archive


4. Daten sichern – nicht horten

Lokale Dateien sind bequem, aber riskant.
Netzwerklaufwerke und Server sorgen für:

  • Zugriffssicherheit
  • Vertretungsfähigkeit
  • klare Zuständigkeiten

Professionelles Arbeiten heißt auch: Daten dort speichern, wo sie hingehören.


5. Software hinterfragen

Welche Programme nutzen Sie wirklich?
Welche laufen nur „noch so mit“?

Jede unnötige Software bindet Ressourcen – technisch und mental.
Weniger ist oft schneller.

Illustration im Bikablo-Stil zeigt fünf Schritte für digitale Ordnung: Icons vom Desktop löschen, Ordner neu strukturieren, E-Mails projektbezogen archivieren, Daten auf dem Server sichern und ungenutzte Programme entfernen.

Digitale Ordnung ist Haltung, nicht Aktionismus

Wer seinen Computer regelmäßig aufräumt, signalisiert mehr als Fleiß.
Er zeigt Strukturdenken. Verantwortungsbewusstsein. Professionalität.

Ein aufgeräumter Rechner ist kein Selbstzweck.
Er ist die Grundlage dafür, im Alltag souverän, effizient und stressärmer zu arbeiten.

Ein Gedanke zum Schluss

Vielleicht ist der Räume-deinen-Computer-auf-Tag kein Aktionstag.
Vielleicht ist er eine Erinnerung daran, dass gute Organisation leise wirkt – aber nachhaltig.

Wie sieht es bei Ihnen aus?
Arbeitet Ihr Computer für Sie – oder arbeiten Sie ständig gegen ihn?

Wie interessant sind Tipps zur Verbesserung der Dateiablage für Sie?

Viele der hier behandelten Inhalte entstehen aus dem Austausch mit Teilnehmenden der Fachtagungsreihe des Verbands der Sekretärinnen. Sie spiegeln Fragen, Erfahrungen und Entwicklungen aus dem Büroalltag rund um das Thema Digitale Sicherheit und Cybercrime im Sekretariat wider. 

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