Für Büro-Manager:innen im Sekretariat gehört die E-Mail-Kommunikation zu den wichtigsten Aufgaben. Doch gerade zu Beginn schleichen sich häufig Formulierungen ein, die unsicher, zu weich oder wenig zielführend wirken. Dabei ist es gar nicht schwer, klare und professionelle E-Mails zu schreiben, die Kompetenz und Struktur ausstrahlen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie typische Fehler vermieden werden und wie Sie mit klaren Formulierungen souverän kommunizieren können. Mehr zur modernen Korrespondenz im Büro lesen Sie hier.
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Warum unsichere Formulierungen oft scheitern
Zu weiche oder unklare E-Mails führen häufig zu Missverständnissen, Verzögerungen oder einem falschen Eindruck Ihrer Kompetenz. Beispiele dafür sind Sätze wie:
„Ich wollte nur kurz nachfragen.“
„Könnten wir das vielleicht so machen?“
„Haben Sie vielleicht noch Anmerkungen dazu?“
Solche Formulierungen klingen freundlich, aber auch unentschlossen und wenig zielgerichtet. Sie setzen voraus, dass der Empfänger Ihre Intention errät, was die Kommunikation oft unnötig kompliziert macht. Das lässt sich vermeiden – mit klaren und zielorientierten Alternativen.
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10 klare E-Mail-Tipps fĂĽr Ihren erfolgreichen Einstieg
“ /> Fokussieren Sie auf das Ziel Ihrer Nachricht Statt: „Wollte nur kurz fragen, ob das für Sie passt.“ Besser: „Bitte bestätigen Sie, ob der Termin am [Datum] für Sie passt.“
“ /> Senden Sie präzise Anfragen Statt: „Haben Sie vielleicht Zeit für ein Gespräch?“ Besser: „Lassen Sie uns das am [Datum] um [Uhrzeit] besprechen.“
“ /> Kommunizieren Sie Fristen klar Statt: „Bitte so schnell wie möglich bearbeiten.“ Besser: „Bitte senden Sie mir die Unterlagen bis spätestens [Datum].“
“ /> Reagieren Sie professionell auf Fehler Statt: „Oh nein, das war mein Fehler. Entschuldigung!“ Besser: „Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe den Fehler korrigiert.“
“ /> Zeigen Sie Lösungsorientierung Statt: „Das ist kompliziert, ich weiß nicht genau, wie ich anfangen soll.“ Besser: „Können wir Schritt 1 und 2 gemeinsam besprechen, um die weiteren Schritte zu klären?“
“ /> Formulieren Sie selbstbewusst, aber höflich Statt: „Ich denke, wir könnten das so machen.“ Besser: „Ich schlage vor, dass wir das so umsetzen. Stimmen Sie zu?“
“ /> Betonen Sie Ihre Kompetenz Statt: „Das ist nicht ganz meine Stärke, aber ich versuche es.“ Besser: „Ich arbeite mich ein und halte Sie auf dem Laufenden.“
“ /> Positive Formulierungen statt Entschuldigungen Statt: „Entschuldigung für die Verzögerung.“ Besser: „Vielen Dank für Ihre Geduld.“
“ /> Fassen Sie sich kurz Statt: „Ich habe eine längere E-Mail geschrieben, um Ihnen alles genau zu erklären.“ Besser: „Hier sind die wichtigsten Punkte in Kürze. Weitere Details kläre ich gern im Gespräch.“
“ />Effizienz bei Absprachen Statt: „Wann passt es bei Ihnen am besten?“ Besser: „Passt Ihnen [Datum/Uhrzeit]?“
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Weitere Beispiele fĂĽr typische E-Mail-Situationen
Nach weiteren Informationen fragen Statt: „Ich brauche mehr Details dazu.“ Besser: „Bitte senden Sie mir weitere Informationen zu [Thema], damit ich das entsprechend einarbeiten kann.“
Einen Fehler einer anderen Person ansprechen Statt: „Hier haben Sie etwas falsch gemacht.“ Besser: „Mir ist eine Unstimmigkeit aufgefallen. Lassen Sie uns das gemeinsam klären.“
Feedback anfordern Statt: „Haben Sie vielleicht noch Anmerkungen?“ Besser: „Bitte geben Sie mir Rückmeldung, falls noch Anpassungen nötig sind.“
Einen Termin bestätigen Statt: „Ich denke, der Termin passt.“ Besser: „Ich bestätige den Termin am [Datum] um [Uhrzeit].“
Unverfügbarkeit ankündigen Statt: „Ich bin in den nächsten Tagen vielleicht schwer erreichbar.“ Besser: „Ich bin vom [Datum] bis [Datum] nicht erreichbar. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an [Kontaktperson].“
Nach einer Fristverlängerung fragen Statt: „Könnten wir den Abgabetermin vielleicht verschieben?“ Besser: „Lässt sich der Abgabetermin auf [Datum] verschieben?“
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Warum klare Sprache Ihre Visitenkarte ist – Und wie Sie damit glänzen
E-Mails sind das Herzstück der Kommunikation im Sekretariat. Sie regeln Termine, lösen Probleme, klären Fragen – und das alles mit ein paar gut gewählten Worten. Doch während klare Formulierungen Türen öffnen, wirken weiche, unsichere Sätze oft wie ein kleiner Stolperstein. Die gute Nachricht? Mit der richtigen Sprache zeigen Sie nicht nur Ihre Kompetenz, sondern sparen Zeit, fördern Vertrauen und bringen Struktur in den Arbeitsalltag – zur Freude von Chefetage, Kolleginnen und sogar Ihnen selbst.
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ZeitgemaĂźe Korrespondenz
Wer die Grundlagen beherrscht, brilliert bei den Feinheiten.
Zeitersparnis: Die Kunst, RĂĽckfragen zu vermeiden
Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie schon auf eine Rückfrage geantwortet, die durch eine klarere Formulierung in Ihrer E-Mail gar nicht erst entstanden wäre? Genau hier zeigt sich der Zauber klarer Sprache. Anstatt in einer unendlichen Schleife von „Wie meinen Sie das genau?“ zu landen, bringen präzise Formulierungen Ihre Botschaft direkt auf den Punkt. Sie sparen Zeit – für alle Beteiligten.
Stellen Sie sich vor, Ihre Chefetage wartet auf eine wichtige Entscheidung. Ihre E-Mail schafft Klarheit, setzt eine Deadline und liefert alle nötigen Infos. Das Ergebnis? Kein nervöses Hin- und Herschreiben, keine ewigen Telefonate – sondern ein schnelles, effektives „Alles klar, machen wir so!“ Das Sekretariat läuft reibungsloser, und Ihre Vorgesetzten schätzen Ihre Fähigkeit, Zeitfresser elegant aus dem Weg zu räumen.
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Vertrauen: Wie klare Sprache Sie souverän macht
Es ist eine Kunst, E-Mails zu schreiben, die Kompetenz und Ruhe ausstrahlen. „Vielleicht könnten wir das so machen?“ klingt freundlich, aber eben auch unsicher. „Ich schlage vor, wir machen das so“? Das sitzt. Mit klaren Aussagen zeigen Sie: Ich weiß, wovon ich rede, und habe die Dinge im Griff.
Das Beste daran? Diese Ruhe überträgt sich. Kolleginnen verlassen sich darauf, dass Sie eine klare Linie vorgeben, und die Chefetage hat endlich das Gefühl, sich auf Ihre E-Mails verlassen zu können. Sie wollen zeigen, dass Sie wissen, was Sie tun? Dann schreiben Sie es so, dass es niemand überlesen kann.
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Frischekur Kommasetzung
Wer die Grundlagen beherrscht, brilliert bei den Feinheiten.
Sie kennen sie sicher, diese endlosen E-Mail-Ketten, in denen fünf Leute fünf verschiedene Meinungen haben und am Ende doch nichts entschieden wird. Genau hier kommen Sie ins Spiel. Ihre Aufgabe: die Schläger aus der Hand nehmen und Klartext schreiben.
Eine klare E-Mail spart nicht nur Ihre Zeit, sondern auch die aller anderen. Wenn alle wissen, was zu tun ist, läuft der Arbeitsalltag im Büro wie geölt. Und mal ehrlich: Gibt es ein besseres Gefühl, als das Chaos mit einer einzigen Nachricht zu bändigen? Während andere noch diskutieren, haben Sie längst die nächsten Schritte auf den Weg gebracht. Effizienz ist Ihre Geheimwaffe – und mit klarer Sprache setzen Sie sie perfekt ein.
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Die Geheimnisse von Outlook fĂĽrs Sekretariat entdecken
FĂĽr Quereinsteigerinnen: Ihr direkter Weg zu Anerkennung
Gerade als Quereinsteigerin im Sekretariat haben Sie mit klarer Sprache eine echte Superkraft in der Hand. Denn nichts signalisiert schneller: „Ich bin Profi!“ als eine E-Mail, die Struktur, Sicherheit und Professionalität ausstrahlt. Unsicherheiten? Brauchen Sie nicht. Sie haben die Kontrolle – und das sehen alle, die Ihre E-Mails lesen.
Die Chefetage wird Sie für Ihre direkte und gleichzeitig höfliche Kommunikation lieben. Kolleginnen schätzen Ihre Fähigkeit, Ordnung ins Bürochaos zu bringen. Und das Beste: Sie selbst merken, wie leicht Ihnen plötzlich alles von der Hand geht. Klare Sprache ist nicht nur Ihre Visitenkarte, sie ist Ihr Ass im Ärmel – der Joker, der Sie von Anfang an souverän wirken lässt.
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Schlussgedanke: Klare Worte, klare Wirkung
Die Wahrheit ist: Klare Sprache öffnet Türen. Sie spart Zeit, stärkt das Vertrauen und macht Sie zu der Person, die alle im Büro brauchen. Ob Sie Rückfragen vermeiden, Entscheidungen beschleunigen oder einfach nur dafür sorgen, dass jeder weiß, was Sache ist – Ihre E-Mails sind der Schlüssel zu einem reibungslosen Arbeitsalltag.
Für Quereinsteigerinnen im Sekretariat ist das die perfekte Gelegenheit, von Anfang an zu zeigen, was in Ihnen steckt. Vergessen Sie weiche Formulierungen, und trauen Sie sich, Klartext zu schreiben. Die Chefetage wird es bemerken, die Kolleginnen werden es lieben – und Sie selbst werden merken, wie gut es tut, sich sicher und kompetent auszudrücken. Also, ran an die Tastatur: Ihre klaren Worte machen den Unterschied!
🧨 Beschwerde-E-Mails schreiben – wie geht’s Ihnen damit? „Ich schreibe die Mail später – sonst platzt mir der Kragen.“ ✉️ Sie öffnen ihr Postfach – und da ist sie wieder: Diese eine E-Mail. Der Betreff weckt Ärger, die Nachricht wirkt fordernd. Ihr Herz schlägt schneller. Sie denken: „Ich schreib’s lieber nicht…“. Kommt Ihnen das bekannt
Eine Anekdote aus dem Büroalltag „Frau Müller, das hätte ich Ihnen anders erklärt!“ – Kennen Sie diesen Satz? Als ich vor einigen Jahren neu in mein Büro kam, überkam mich sofort das Gefühl, alles falsch zu machen. Mein Chef hatte eine Art, zu kritisieren, die bei mir sofort für Stress sorgte. Ich fühlte mich nicht
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Copilot oder ChatGPT-Schulung? Warum kluge Assistenzkräfte beides brauchen – und Führungskräfte davon profitieren Ein Blick in die Chefetage Montagmorgen, 8:07 Uhr. Der Kalender ist dicht getaktet, die erste Mail eskaliert schon vor dem zweiten Kaffee, und irgendwo zwischen Jour fixe und Budgetrunde blinkt ein neues Versprechen auf: Microsoft Copilot.„Endlich Entlastung“, denkt die Geschäftsführung. Zusammenfassungen auf
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Ein Montagmorgen, der mehr zeigt als ein Kalender Montagmorgen im Büro sind selten spektakulär. Sie beginnen mit Kalendern, E-Mails und kurzen Abstimmungen auf dem Flur. Und doch zeigen gerade diese unscheinbaren Momente sehr deutlich, wie tragfähig die Strukturen eines Unternehmens wirklich sind.  Zwei Kolleg:innen sitzen mit belegter Stimme am Arbeitsplatz. Der Azubi fragt vorsichtig