Weiterbildung für Sekretärinnen

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VonJudith Torma

Polizei warnt vor Betrugsmasche 2020

Die Polizei Brandenburg warnte am 10. Januar 2020 vor einer neuen Betrugsmasche.

Das Jahr 2020 sollte immer ausgeschrieben werden, denn wenn da nur 13.01.20 steht – könnten Menschen mit betrügerischen Absichten das Datum ändern. So werden zum Beispiel Verträge oder Einreichungen vor bzw. häufiger zurück datiert.

Ich muss ich gestehen – auf diese Idee wäre ich nicht gekommen. Ich achte nach dem Aufruf aber besonders darauf, das Datum in diesem Jahr auszuschreiben.

Ich nutze diesen Hinweis der Polizei Brandenburg dazu, noch einmal auf unser Seminar in Wernigerode hinzuweisen:

„Achtung Cybercrime im Sekretariat: Aufmerksamkeit im Internet“

Am 12.03.2020 sehen wir uns in Wernigrod, unser Dozent – Denny Speckhahn.

Wir freuen uns sehr mit dem HKK in Wernigerode einen tollen Partner gefunden zu haben, um unser Fachseminar in einem passenden Rahmen durchzuführen. Vom Bahnhof aus sind es nur wenige Meter und direkt neben dem Hotel gibt es ein großes Parkhaus. Für eine einfache Anreise ist also gesorgt.

Unser Dozent hat sich ins Zeug gelegt und einen anspruchsvollen Workshop zusammen gestellt. Denny Speckhahn ist der Leiter des Dezernats Cybercrime, Polizeipräsidium Brandenburg. 

Einigen ist er vielleicht aus Fachtagung 2017 bekannt. Auch in diesem Jahr bringt er uns die neuesten Angriffsstrategien der potenitell Cyber-Kriminellen mit und zeigt, wie wir uns anders verhalten und so besser schützen können. Schließen Sie das Einfallstor Sekretariat für Cyber-Kriminelle.

Wie immer gilt hier bei: kommen Sie gemeinsam mit einer Kollegin zur Veranstaltung und sie beide erhalten einen 10% Nachlass auf die Anmeldung.

Unser Fachseminar ist wieder so geplant, dass Zeit für Fragen an den Dozenten da sein wird und natürlich die Gelegenheit besteht, sich mit Kolleginnen auszutauschen.

Gerade beim Cybercrime ist es gut, über den Tellerrand zu schauen und so zu überlegen, was möglich und gleichsam praktisch ist. Es zählt der Mensch und nicht die Technik.

alle weiteren Informationen zum Seminar in Wernigerode

VonJudith Torma

Cyberkriminelle haben vor allem privilegierte Konten im Auge

In Vorbereitung auf unsere Fachseminare: „Achtung Cybercrime im Sekretariat: Aufmerksamkeit im Internet“ beschäftigen wir uns auch im Team gerade intensiv mit unserem eigenen Verhalten bei E-Mails und was wir machen würden, wenn zum Beispiel E-Mails unserer Mitglieder oder Dozenten verdächtig werden.

Spannender Beitrag von Markus Kahmen 

Missverständnisse über Angriffsmethoden, Ziele oder Absichten von Cyberkriminellen sind weit verbreitet. Dies wirkt sich negativ auf die Unternehmenssicherheit aus.

Unsere Leseempfehlung!

Cyberrisiken einschätzen: Vier Fakten über Cyberangriffe

VonJudith Torma

anonyme online Umfrage über Ihre Erfahrungen zum Thema Cybercrime im Sekretariat

„Jedes dritte Unternehmen von Hackern angegriffen“
Im September lautet genauso die Überschrift in der Morgen Post (Quelle).

Auch uns im Verband treibt das Thema „Cybercrime“ herum. Zum Beispiel bei der Gestaltung von Passwörtern oder ob wir immer vertrauenswürdige Links und E-Mails erkennen.

Bei vielen Dingen kann ich auf die Workshop-Inhalte von Denny Speckhahn zurückgreifen, der bereits 2017 zu diesem Thema auf unseren Fachtagungen sprach. Und auch Teilnehmerinnen meldeten sich uns zurück: „Der Vortrag von Herrn Speckhahn war sehr spannend. Vielleicht im nächsten Jahr wieder oder so ähnlich, da man vieles im privaten Bereich benutzen kann.“

Dieser Bitte haben wir uns angenommen

Wir bieten 2020 mehrere Ganz-Tages-Seminare zum Thema Cybercrime an. „Achtung Cybercrime: Aufmerksamkeit im Internet“
Sich dem Aspekt „Cybercrime“ im beruflichen und privatem Kontext anzunehmen, schützt vor bösen Überraschungen.

Trotz Technik und guter IT-Abteilung bleibt ein Risikofaktor übrig – der Faktor Mensch. 

Wir sind neugierig, oft in Eile und hin und wieder blauäugig und vertrauensselig. Genau diese menschlichen Eigenschaften machen sich potenziell Cyber-Kriminelle zu eigen und ziehen uns das Fell über die Ohren.

Das Sekretariat ist dafür das perfekte Einfallstor. (Bitte anklicken)

Vom Enkel-Trick zum Chef-Betrug

Unser Dozent hat sich ins Zeug gelegt und einen anspruchsvollen Workshop zusammen gestellt. Denny Speckhahn ist der Leiter des Dezernats Cybercrime, Polizeipräsidium Brandenburg. Einigen ist er vielleicht aus Fachtagung 2017 bekannt. Auch in diesem Jahr bringt er uns die neuesten Angriffsstrategien der potenziell Cyber-Kriminellen mit und zeigt, wie wir uns anders verhalten und so besser schützen können.

Frühbucherrabatt bis 20.12.19 verlängert und Kolleginnenbonus

Nutzen Sie unseren Frühbucherpreis in Berlin und sparen so 100 € bei einer Anmeldung bis zum 16.12.2019. Frühbucherpreis 350 € statt 450 € ganz egal ob Sie allein oder zu zweit teilnehmen. 

Danach gilt wie immer: Kommen Sie gemeinsam mit einer Kollegin zur Veranstaltung und sie beide erhalten 10 % Nachlass auf die Anmeldung. (405 € statt 450 € in Berlin)

Unser Fachseminar ist wieder so geplant, dass Zeit für Fragen an den Dozenten da sein wird und natürlich die Gelegenheit besteht, sich mit Kolleginnen auszutauschen.

Gerade beim Thema Cybercrime ist es gut, über den Tellerrand zu schauen und so zu überlegen, was möglich und gleichsam praktisch ist.

achseminar „Cybercrime“ dazu im ersten Halbjahr:

„Cybercrime“ im Sekretariat in Berlin am 13.02.2020
„Cybercrime“ im Sekretariat in Wernigerode am 12.03.2020

anonyme online Umfrage über Ihre Erfahrungen zum Thema Cybercrime im Sekretariat

VonJudith Torma

Tipps um müde und brennende Augen am Bildschirm zu vermeiden

Dr. Barbara Brugger ist unsere Fachfrau für entspannte Augen am Bildschirm. In unserem Fachseminar für Sekretärinnen am 02.04.2020 in Berlin haben wir viel Zeit für Fragen und vor allem für Übungen, damit unsere Augen sich entspannen können.

In diesem Video erklärt uns Dr. Brugger, wie es zu müden und brennenden Augen kommen kann und was wir dagegen tun können.

Mehr Infos: Fachseminar Entspannte Augen am Bildschirm KLICKEN

Nutzen Sie auch unseren Frühbucherpreis und sparen Sie bis zum 01.02.2020.

Teil 2 lesen und schauen Sie sich hier an

VonJudith Torma

Blog-Umfrage zur Büroorganisation 4.0

Verschmelzung von Papier und Digitalisierung


Ihre Erfahrung ist gefragt! Bitte bei unserer Umfrage zur Büroorganisation 4.0 mitmachen.

Sie helfen uns damit genau die richtigen Themen in unserem Workshop auf der Fachtagung der Sekretärinnen 2020 anzusprechen.

Wenn Papier und digitale Werkzeuge miteinander verschmelzen, dann können Sie das Maximum an Effektivität in Ihrem beruflichen Sekretariatsalltag herausholen.

Das Berufsbild verändert sich fortwährend und die Anforderungen an die Sekretärinnen und Assistentinnen steigen stetig. Nun heißt es „papierarmes“ Büro mit Hilfe digitaler Werkzeuge umzusetzen. Lassen Sie unsere Dozentin Jenny Riedel schon heute an Ihren Erfahrungen teilhaben. Umso besser können wir in der Fachtagung auf Ihre Fragen und Wünsche eingehen.

Helfen Sie mit, den Workshop für die Fachtagung der Sekretärinnen mit relevanten Themen zu füllen.

Machen Sie bis zum 28.11.2019 bei der Umfrage mit! KLICK

VonJudith Torma

Komische Mail! Meine Bank schreibt mir.

Kennen Sie das, E-Mail von der Bank. Es gab einen Zwischenfall und Sie sollen unbedingt Ihre Daten neu eingeben und sich einem Sicherheits-Checks unterziehen.

Das klingt nach einer Phisching-Mail!

Denny Speckhahn sprach ausführlich über Phisching-Mails in unserem Workshop „Cybercrime“. (Fachtagung der Sekretärinnen 2017). Auch wenn seitdem schon wieder viel Zeit vergangen ist, bleibt das Thema aktuell.

Bei uns haben sich in den letzten Wochen die Phisching-Mails wieder verstärkt gezeigt. Liegt das vielleicht an der Urlaubszeit und die Mehrbelastung von denen, die die Urlaubsvertretung übernehmen. Eventuell lauern die Betrüger auch darauf, dass wir unsere Mails „schnell mal am Smart-Phone checken“.

Wir hier beim Verband der Sekretärinnen e.V. sind jedoch sehr hellhörig geworden, als uns eine Bank schrieb, bei der wir gar keine Geschäfte tätigen.

Phisching-Mails sind heute oft richtig gut gemacht und gerade deshalb empfehlen wir sehr gern die Tipps der Verbraucherzentrale (aktuelle Warnungen).

Unsere Leseempfehlung in diesem Monat:

Phishing-Mails: Kein Tag ohne Betrug

VonJudith Torma

5 Tipps für mehr Gelassenheit am Arbeitsplatz

Birgit Terletzki schenkt uns 5 Tipps, damit wir mit mehr Gelassenheit am Arbeitsplatz reagieren und so unseren Stress reduzieren.

„Birgit Terletzki sorgt für aktive und gesunde Mitarbeiter. Ihr Unternehmen verzeichnet weniger Krankenstände und ist wettbewerbsfähiger.“

  1. Atmen Sie bewusst langsam und tief.

Konzentrieren Sie sich auf Ihren Bauch-und Brustraum und spüren Sie, wie bei jeder Einatmung diese weit und groß wird.

Atmen Sie besonders langsam wieder aus. Indem Sie die Atmung beruhigen, beruhigt sich bald das gesamte sympathische Nervensystem.

2. Räumen Sie Ihren Arbeitsplatz regelmäßig auf, spätestens jedoch zum Feierabend hin.

Ein gut strukturierter Arbeitsplatz erleichtert die Arbeit und sorgt außerdem für klare Gedanken. Zudem reduziert er den Stresslevel und sich am Morgen an einen aufgeräumten Schreibtisch zu setzen ist angenehm und beruhigend.

3. Bleiben Sie in Bewegung

Bleiben Sie in Bewegung, indem Sie zum Beispiel morgens mit dem Fahrrad fahren, Pausen nutzen um sich die Beine zu vertreten, statt den Lift die Treppen zum Büro nutzen oder auch kurze Gänge zwischendurch einplanen.

Körperliche Bewegung ist ideales Mittel, um generell fit und gesund zu bleiben, die Müdigkeit zu verscheuchen und den Körper und Geist in Schwung zu halten. Im Laufe des Tages gibt es dazu zahlreiche Gelegenheiten dazu. So können Sie auch gezielt am Schreibtisch immer wieder kurze Entspannungs- und Kräftigungsübungen für Ihren Rücken und Nacken einbauen.

4. Hören Sie Musik

Melodien, Rhythmen und Klänge beeinflussen unser seelisches und körperliches Wohlbefinden. Musik wird ein breites Spektrum an Vorteilen zugeschrieben. Neben einer ausgleichenden Wirkung und dem Abbau von Stress gehören unter anderem auch eine verbesserte Gehirndurchblutung, Motivation und Abbau von Frust dazu. Bereits der Start in den Tag kann sehr viel leichter fallen, wenn Sie Ihre Lieblingsmusik anhören.

Achten Sie jedoch dabei, dass Sie sich nicht Nebenbei – Dauerberieseln lassen, denn das ist wieder kontraproduktiv. Achten Sie also bewusst darauf, wann Ihnen Musik gut tut und nützt, manchmal kann sie die Konzentration auch rauben.

Lassen Sie sich also mal durch Mozart den Job „ent-stressen“, mit Hip Hop beim Sport aufputschen oder schwingen bei lauter Musik den Putzlappen und tanzen durch die Wohnung und entspannen Sie bei klassischer oder Instrumental- Musik.

5. Essen Sie gesund und vitalstoffreich.

Essen ist Energie und sobald wir Stress ausgesetzt sind, verbraucht unserer Körper noch mehr Energie, das Immunsystem wird anfälliger und der Körper verbraucht mehr Vitalstoffe als vorhanden. Daher sollte man vor allem in stressigen Situation auf leicht verdauliche Speisen setzen, um dem Körper in ​kurzer Zeit die bestmögliche Energie zuzuführen. Meiden Sie am besten FastFood, Speisen aus weißem Auszugsmehl, zuckerhaltige Produkte und schwer verdauliche Speisen.

Ideal sind Obst, Gemüse roh oder leicht gedünstet, Salate dazu hochwertige pflanzliche Fette wie es zum Beispiel in Oliven, Avocado aber auch in Nüssen enthalten ist und hochwertige Vollkornprodukte. Dieser Fettanteil macht lange satt ohne den Körper durch die Verdauung zu ermüden und führt dem Körper zudem hochwertige und notwendige, essentielle Fettsäuren zu.

So lecker sieht es in unserem Pausen aus.

Vertiefen Sie das Thema Gelassenheit und Stressreduzierung in unserem Fachseminar für Sekretärinnen: Souveräner Umgang mit Stress im Sekretariat

Datum: 29.08.2019
Ort: centrovital Hotel Berlin • Neuendorfer Straße 25 • 13585 Berlin

VonJudith Torma

Auf den Beruf bereiten wir uns vor – auf den Ruhestand auch?

Unsere aktuelle Umfrage hat unteranderem gezeigt, dass viele unserer Teilnehmenden 30 Jahre und mehr im Beruf stehen.

Aus diesem Grund haben wir vom Verband der Sekretärinnen einen unserer Partner angesprochen und um ein Interview gebeten.

In der Zeit vor dem Beruf, haben wir uns auf die Schule gefreut, dann auf die Ausbildung und erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag? Auf der Fachtagung in Potsdam habe ich persönlich zwei Sekretärinnen verabschiedet, die in diesem Jahr in den Ruhestand gehen.

Interview mit dem (Vor-) Ruhestands- und Übergangscoach – Spezialist für die Generation 50plus: Wolfgang Schiele

Guten Tag Herr Schile – Sie beschreiben sich selbst als (Vor-)Ruhestands- und Übergangscoach.
Stellen Sie sich unseren Lesern bitte kurz vor.

Ich bin Wolfgang Schiele, Jahrgang 1954, lebe in Bad Saarow und habe fast 40 Jahre lang als Ingenieur gearbeitet. Nach meinem unfreiwilligen Berufsausstieg 2013 habe ich eine Coachausbildung absolviert. Ich befasse mich mit den „soft skills“ des Überganges vom Beruf in den Ruhestand, konkret gesagt mit (Vor-)Ruhestandstrainings, dem Übergangs- und Berufstrennungsmanagement. Dafür biete ich Workshops, Seminare und Personalcoachings an und verstehe mich als Begleiter durch die Herausforderungen der dritten und vor allem besten Lebensphase.

Was bereitet Ihnen in Ihrem Beruf die größte Freude?

Am meisten freut mich die Begegnung und der Austausch mit den Menschen, die demnächst in die Rente wechseln und sehr unterschiedliche Vorstellungen von der nachberuflichen Zeit haben. Es tut mir gut, wenn ich diesen Menschen neue, unbekannte und manchmal überraschende Fakten, Sichtweisen und Wertvorstellungen über die Ruhestandszeit vermitteln kann. Und wenn ich merke, dass sie mein Wissen als Trainer neu justiert auf eine selbstgestaltete, sinnvolle und erfüllende Zeit der „Späten Freiheit“. Sie nachdenklich macht und animiert, noch einmal die Visionen und vagen Pläne für den Ruhestand neu zu (über-)denken  und zu präzisieren.

Wie kam es dazu, dass Sie als (Vor-)Ruhestands- und Übergangscoach arbeiten?

Vor gut 10 Jahren wurde auch mein langjähriges Unternehmen nicht von Rationalisierungszwängen verschont. Man bot mir 2008 einen nicht verhandelbaren ATZ-Vertrag an. Doch ich wollte als Endfünfziger weiterhin aktiv am sozialen Leben teilnehmen – allerdings jetzt in der Rolle eines selbst bestimmenden und seine Arbeit frei gestaltenden Menschen. Da Psychologie schon immer zu meinen Hobbies gehörte, absolvierte ich eine Coachausbildung in Berlin, legte meine Heilpraktikerprüfung (Psychotherapie) ab und bildete mich als Trainer vielseitig weiter. Ich engagierte mich internsiv in den sozialen Medien, insbesondere bei Xing. Durch meine Artikel und Blogbeiträge wurden Unternehmen, Weiterbildner und sogar ein Verlag auf mich aufmerksam – und so erhielt ich die ersten Seminaraufträge, vor allem in KMU´s.

Welches war die lustigste Frage, die Ihnen ein Kunde/Seminarteilnehmer gestellt hat?

Tja, da gibt es eine Reihe. Aber die Frage, die mich sehr belustigte, lautete: „Und wie verbringen Sie Ihren Ruhestand, wenn Sie dieses Seminar abgeschlossen haben?“ Eben genau darin, dass ich diese Seminare plane, durchführe und weiter optimiere, besteht mein Ruhestand! Das ist meine ganz persönliche Erfüllung im Ruhestand! (Aber das konnte der Fragende nicht a priori wissen.) Nebenbei angemerkt, gibt es auch noch einige weitere Hobbies, wie z. B. die Fotografie …

Welche Frage oder Erfahrung mit Ihren Kunden hat Sie meisten zum Nachdenken gebracht?

Meine nachdenklichste Erfahrung ist noch immer diese: Wie bringe ich es fertig, den Teilnehmern von Workshops und Coachings klar zu machen, dass Ruhestand kein Stillstand ist, sondern eine Zeit der Freiräume, Möglichkeiten und exklusiven Entwicklungsperspektiven. Eine Zeit der „Freitätigkeit“, in der wir losgelöst von den Zwängen des früheren Berufslebens unsere späte Mission finden, persönliche Lebenshöhepunkte frei gestalten und unsere persönliche Biografie vollenden können.

Was raten Sie Frauen, die in den nächsten 5 Jahren in den Ruhestand gehen?

Sich nicht so sehr durch Dritte vereinnahmen zu lassen. Denn es besteht die Gefahr, dass man gerade als Frau ausgenutzt und übervorteilt wird; nach dem Motto: „Wo du jetzt schon mal Zeit hast, könntest du doch für mich, für uns ….“ Soll heißen: Sie sollten eine klare Vorstellung von der Welt nach dem Beruf entwickeln, sich persönliche Pläne und Ziele setzen und selbstbewusst ihren emanzipierten Weg gehen. Einfach genügend Zeit für sich selbst zu haben und sich zu verwirklichen. Zusätzlich: Frauen leben heutzutage noch fünf Jahre länger als die Männer und haben mit jüngeren Jahren geheiratet. Da kann im späten Alter Einsamkeit zum Problem werden. Deshalb rate ich ihnen außerdem, bewusst und aktiv das außerfamiliäre Netzwerk zu erweitern und intensiv zu pflegen.

Lesestoff

Sich Gedanken machen über den Ruhestand, ist nur etwas für ältere Sekretärinnen oder profitieren auch die Jungen davon?

Leider verdrängen viele Menschen (nicht nur Sekretärinnen) im Berufsleben gern die Gedanken an ihre Ruhestandszeit. Weil sie meinen, da kommt automatisch alles Gute und Schöne zusammen. Einem anderen Teil von Menschen ist der Gedanke an den Ruhestand ein Gräuel. Wenn dann der Moment des Umschaltens kommt (und er kommt fast immer „plötzlich und unvorbereitet“), ist manch eine(r) hilflos und unvorbereitet. In meinen Seminaren sind auch Endvierziger vertreten; sie sind immer dankbar dafür, schon zeitiger was von der Herausforderungen der Ruhestandszeit gehört zu haben – und wollen in x Jahren noch mal zur Auffrischung kommen.

Überlegen wir mal: Auf unseren Berufseinstieg wurden wir schon lange Zeit davor vorbereitet, warum sollten wir das nicht auch beim Ausstieg tun – uns langfristig vorzubereiten und den Ruhestand zu planen? Denn es liegen 20 plus/minus x Jahre vor uns … Eine Zeit, die auch noch für größere Lebensprojekte ausreicht.

Ach, übrigens: Die Jungen können immer von unseren (Lebens-)Erfahrungen lernen – in allen Lebensbereichen. Ich persönlich glaube auch, die zukünftigen SeniorInnen können ein Gegengewicht zu den „Segnungen“ des digitalen Zeitalters schaffen – ihre „analogen“ Kompetenzen werden nach wie vor gebraucht, auch wenn man uns das auszureden versucht. Z. B. für die Kinder- und Enkelbetreuung, die Generativität, die Weitergabe von Erfahrungen an die jüngeren Geneartionen.

Wenn Sie 3 Wünsche frei hätten: Welche wären das?

Der wichtigste Wunsch: Lange gesund und vital bleiben (aber dafür auch etwas tun zu wollen …). Dann: Noch viele spannende Projekte entwickeln und umsetzen zu dürfen. Und schlussendlich: Souverän und selbstbestimmt über meinen Abschied entscheiden zu können.

Vielen Dank für den Einblick in Ihre Arbeit und Ansichten als (Vor-)Ruhestandscoach.

Hier noch unsere Buchempfehlung zum Interview

Wer mag, kann das Buch natürlich auch beim Buchhändler um die Ecke bestellen … wir wünschen viel Lesefreude.

Frage in die Runde – ist der (Un-)Ruhestand schon ein Thema für Sie? Wir freuen uns über Kommentare und Fragen an Herrn Schiele.

VonJudith Torma

Die Stimme am Telefon

Sie kennen das vielleicht?

  • die Sekretärin soll hochrangige, wichtige Gäste begrüßen und bei Laune halten,
  • die Sekretärin wird oft  als das Sprachrohr des Chefs für unliebsame Informationen auserkoren,
  • die Sekretärin hat Anrufer mit drängenden Fragen in der Leitung,
  • die Sekretärin hat unliebsame Besucher bei sich im Vorzimmer sitzen
  • die Sekretärin muss souverän handeln, auch wenn Höflichkeitsgrenzen überschritten werden

In allen diesen Situationen kommt es auf Ihre Stimme an, denn diese transportiert viele Aspekte Ihrer Kompetenz.

Die beschriebenen Situationen sind oft  herausfordernd oder ein wenig schwierig, aber irgendwie schaffen Sie das schon. Diese und noch viele andere Situationen gibt es täglich im Alltag von Sekretärinnen, Teamassistentinnen und Büromanagerinnen.

Kompetenz im Sekretariat hörbar machen – ein Beispiel

Gerade am Telefon hat Ihre Stimme besonderes Gewicht. Da  gibt es Anrufer (oder Besucher), die unbedingt den Chef sprechen wollen. Sie aber haben die Anweisung gerade diese Personen nicht vorzulassen. Strikte Anweisung oder eher so ein – „den lieber nicht“.

Eine unvorsichtige Stimme oder besser eine ungeübte Stimme kann diesen Unterschied verraten. Dann kann es leicht heißen – das hat ja „nur“ die Sekretärin gesagt. Und Schwups werden Ihre Ansagen in Frage gestellt.

Vielleicht wird der Anrufer laut, aggressiv, frech oder ausfallen. Mit Ihrer Stimme übertragen Sie klare Linien, nachvollziehbare Aussagen und geben Ihrem Anrufer Sicherheit.

Diese und noch viele andere Situationen gibt es täglich im Alltag von Sekretärinnen, Teamassistentinnen und Büromanagerinnen.

Es geht aber auch anders

Aber was wäre, wenn aus dem ‚irgendwie‘ ein ‚gewusst wie‘ würde?
Mit einem Handwerkszeug aus dem Bereich von Sprechen und Stimme – mit dem Sie leichter ‚Herrin der Lage‘ bleiben können.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welche Bedeutung der Einsatz Ihrer Stimme dabei hat, souveräner in schwierigen Situationen aufzutreten?
Oder welche Körperhaltung Sie dabei unterstützt, auch durch das Telefon Ihren Gesprächspartner von Ihrem Kompetenzbereich zu überzeugen?

Der Körper sagt mehr durch die Stimme als alle Worte

Denn schnell passiert es unter der Anspannung, dass sich der Körper anspannt, das Sprechen schneller wird und sich die Stimme nach oben schraubt. Alles wirkt auf Ihr Gegenüber nicht gerade souverän und das, was sie sagen verpufft leicht.
Mit einem gezielten Einsatz von Stimme, Sprechen und Körpersprache könnten Sie jedoch die Wirkung Ihrer Worte auf Ihre Gesprächspartner noch intensiver unterstreichen.

Die Kunst des Beobachten

Beobachten Sie doch mal bei sich (und anderen) wie sich die Stimme und das ganze Auftreten in den verschiedenen Situationen verändert:

  1. Können sie Unsicherheiten hören?
  2. Wie wird Selbstsicherheit sichtbar?
  3. Wie wirkt eine Stimme auf Sie, die Sie nur am Telefon hören?
  4. Was macht sympathisch oder unsympathisch?

Wenn Sie Ihre Beobachtung auf diese Bereiche ein wenig schärfen, werden Sie erstaunt sein, was sich alles hören und sehen lässt – und die Worte ein wenig in den Hintergrund treten lässt.

Lernen Sie Kompetenz hörbar zumachen

Im Webinar, das Dr. Gerlinde Lamprecht für den 23. April vorbereitet hat, gibt sie Ihnen einen Einblick, was dazu beiträgt, um Ihre Kompetenz hörbar zu machen. Dazu gibt es viele alltagstauglich Tipps und Übungshinweise, damit Sie die vielfältigen Sprechaufgaben Ihres Arbeitsumfeldes leichter meistern können.

Selbstverständlich beantwortet Gerlinde Lamprecht auch Ihre Fragen rund um die Stimme.

Ich bin Dr. Gerlinde Lamprecht. Als Stimmtrainerin und Stimmcoach unterstütze ich meine Kunden dabei, ihr Stimmpotential zu entwickeln und ihre Stimme wirkungsvoll einzusetzen. Mit meinem Hintergrund als Stimmtherapeutin ist es mir auch wichtig zu vermitteln, was die Stimme braucht, um im Sprechalltag  gesund und leistungsfähig zu bleiben.

 

 

 

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Sie haben jeder Zeit die Möglichkeit Ihr Konto bei edudip wieder zu löschen. Bleiben Sie jedoch dabei, dann erhalten Sie weiterhin Informationen zu weiteren Informationen über Webinare und Kurse für Sekretärinnen.

VonJudith Torma

erste Umfrageergebnisse zur Stimme im Sekretariat

Unsere Stimme ist so wichtig, wie es uns damit geht, haben einige in der Umfrage beantwortet.

Letzte Woche lief ja unsere Umfrage: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Stimme? Heute nun zeigen wir erste Ergebnisse. Wie Sie selbst mit Ihrer Stimme gut arbeiten können, vor allem Stimmpflege betreiben, das verrät Dr. Gerlinde Lamprecht am Montagabend (09.04.2018) ab 20 Uhr. Falls Sie nicht live dabei sein können, dann bitte einfach anmelden und später die Aufzeichnung anschauen. 

Also gleich anmelden und dann die Ergebnisse der Umfragen anschauen.

Die eigene Stimme hören, dass ist für viele schwierig.
In unserer Umfragen sagten jedoch viele Frauen – ich bin zufrieden. Das ist gut! Unsere Stimme ist ein wichtiges Werkzeug im Alltag. Deshalb ist es wichtig, dass auch alle, die sagen – es gibt hier und da Unzufriedenheiten – am Ball bleiben. Lernen Sie Ihre Stimme richtig gut kennen und pflegen Sie die Stimme.

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Vielredner – das ist wohl typisch für unseren Job. Immer wieder Pausen einzulegen ist genauso wichtig. Deshalb freut uns hier der große Anteil.

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Das unsere Stimme nicht immer so klingt, wie wir uns das wünschen – ja das kennen wir auch. 

Dr. Gerlinde Lamprecht – ein echter Stimmprofi – sagt selbst – ich muss immer wieder an meiner Stimme arbeiten.
Daher freut es uns sehr, dass so viele sagen, dass die Stimme meistens so klingt, wie Sie es sich wünschen. Gerade auch im zweiten Webinar gehen wir darauf ein, wie wir Kompetenz mit der Stimme zeigen können.

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Also wenn Sie jetzt mehr über Ihre Stimme und Stimmpflege erfahren wollen, dann melden Sie sich zum Webinar/zur Aufzeichnung an. (KLICK)

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Das live Webinar ist kostenlos. Mit edudip haben wir einen deutschen Partner für die live Webinare ausgesucht. Wenn Sie wissen wollen, wie das funktioniert, dann hier weiterlesen……