„Wird die KI jetzt mein Chef?“ – Was SekretĂ€rinnen ĂŒber KI-Agenten wirklich wissen mĂŒssen 

Stellen Sie sich Dieter vor


Stellen Sie sich Dieter vor: Seit 30 Jahren arbeitet er im Einkauf eines mittelstĂ€ndischen Maschinenbauers. Kein Fan von VerĂ€nderung, kein großer Freund neuer Technologien – aber zuverlĂ€ssig, pĂŒnktlich, detailverliebt. Und jetzt das: Dieter soll kĂŒnftig mit einem KI-Agenten arbeiten. Was glauben Sie, wie das ausgeht?

Willkommen in der RealitĂ€t von SAP-Strategiechef Florian Kunzke – und in der Welt eines Vortrags, der wie ein Maschinenöl fĂŒr festgefahrene Denkweisen wirkt.

KI ist da – aber nicht immer dort, wo wir sie erwarten

KĂŒnstliche Intelligenz (KI) hat lĂ€ngst Bereiche erobert, die wir bis vor kurzem noch als rein menschlich betrachtet haben: Wissenschaftliche Forschung, Musik, Kunst. Kunzke nennt Beispiele, die aufhorchen lassen: Eine KI schreibt ein Forschungspaper, das auf einer der renommiertesten Konferenzen (ICLR) angenommen wird. Eine KI verhilft den Beatles zu einem Grammy. Und bei Christie’s wird KI-generierte Kunst fĂŒr ĂŒber 80.000 Euro versteigert.

„Es zeigt, wie gestaltmĂ€chtig KI mittlerweile ist. Und dass sie in Bereiche vordringt, die wir fĂŒr rein menschlich hielten.“ – Florian Kunzke

Aber wĂ€hrend sich der KI-Hype ĂŒberschlĂ€gt, bleibt die RealitĂ€t in Unternehmen oft bodenstĂ€ndig – oder sogar bodenlos. Laut Statistischem Bundesamt haben nur 20 % der Unternehmen in Deutschland KI tatsĂ€chlich im Einsatz.

Schatten-KI im BĂŒro: Was SekretĂ€rinnen lĂ€ngst tun – und kein Chef weiß

Gerade SekretÀrinnen, Assistenzen und Office-Managerinnen gehören zu den stillen KI-Pionierinnen. Sie lassen sich lÀngst von ChatGPT bei der Formulierung schwieriger Mails helfen, strukturieren Besprechungsprotokolle in Sekunden oder suchen mit Prompt-KreativitÀt nach besseren Formulierungen. Alles informell. Alles heimlich.

Und genau da beginnt das Paradox: WĂ€hrend Unternehmen noch grĂŒbeln, ob, wann und wie sie KI offiziell einfĂŒhren, sind viele Mitarbeitende – insbesondere in administrativen Rollen – schon lĂ€ngst unterwegs. Nur eben ohne Struktur, ohne Schulung, ohne Governance.

Tipp fĂŒr SekretĂ€rinnen: Wenn Sie KI-Tools bereits nutzen, dokumentieren Sie es! Nicht nur fĂŒr sich selbst, sondern als Argumentationshilfe in der nĂ€chsten Teamsitzung. Je mehr praktische AnwendungsfĂ€lle bekannt sind, desto eher wird die Schatten-KI zur echten Strategie.

KI-Strategie oder Dieter-Paralyse? Der Mensch im Zentrum der EinfĂŒhrung

Hier kommt Dieter wieder ins Spiel – oder besser: das fiktive SAP-Unternehmen „Heinrich & Söhne“. Dieter, skeptisch und verĂ€nderungsresistent, trifft auf Martina Schuster, die neue Chefin mit MBA und frischem Wind. Sie bringt SAP Ariba und einen KI-Agenten ins Unternehmen.

Und dann? Dieter reagiert wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen im realen BĂŒroalltag:

  • „Ich will erstmal eine ordentliche Einweisung.“
  • „Kann man so einer KI ĂŒberhaupt trauen?“
  • „Am Ende macht die meinen Job.“
  • „Das ist doch eh nur wieder so ein Hype.“

Diese SĂ€tze sind keine Karikatur, sondern kondensierte RealitĂ€t. Sie zeigen, woran KI-Projekte oft scheitern: Am BauchgefĂŒhl, an Ängsten, an Unsicherheiten – nicht an der Technik.

Was kann so ein KI-Agent eigentlich? Ein Blick hinter die Kulissen

Der neue Kollege von Dieter heißt: Sourcing Agent. Klingt nach Sci-Fi? Ist aber RealitĂ€t bei SAP – zumindest in der Cloud-Version ihrer Unternehmenssoftware.

Was dieser KI-Agent kann, ist erstaunlich. Er spricht nicht nur Ihre Sprache (im wahrsten Sinne, denn er funktioniert ĂŒber eine Jual-OberflĂ€che mit natĂŒrlicher Spracheingabe), sondern:

  • startet selbststĂ€ndig Beschaffungsprozesse, zum Beispiel durch das Erstellen von Ausschreibungen.
  • analysiert vergangene Beschaffungsdaten und gleicht sie mit Lieferantendaten ab.
  • berĂŒcksichtigt unstrukturierte Dokumente wie PDFs, E-Mails oder Angebotslisten.
  • reagiert in Echtzeit auf Änderungen, etwa neue Lieferzeiten oder Preisupdates.
  • macht seine Arbeitsschritte transparent, sodass Sie nachvollziehen können, wie er zu einer Empfehlung kommt.

Klingt beeindruckend? Ist es auch. Aber nicht, weil der Agent „alles ĂŒbernimmt“, sondern weil er mehr Zeit fĂŒr das lĂ€sst, was Menschen besser können: verhandeln, bewerten, entscheiden, kommunizieren.

Tipp fĂŒr SekretĂ€rinnen und Office-Managerinnen: Wenn Ihr Unternehmen bereits SAP oder andere ERP-Systeme nutzt, fragen Sie konkret nach den KI-Funktionen! Oft schlummern die Potenziale im System – man muss nur den richtigen Knopf finden (oder den richtigen Menschen fragen).

Reasoning statt Raten: Warum moderne KI-Agenten keine Orakel sind

Der wahre Unterschied liegt in der Denkweise: WĂ€hrend viele generative KI-Modelle (wie ChatGPT) einfach eine plausible nĂ€chste Antwort erzeugen, gehen moderne KI-Agenten einen Schritt weiter. Sie denken – nicht im menschlichen Sinne, aber doch logisch.

Das Fachwort lautet: Reasoning-Modelle.

Diese Modelle:

  • prĂŒfen, ob die Antwort Sinn ergibt.
  • validieren Zwischenschritte und passen den Weg bei Bedarf an.
  • reflektieren, ob ein anderer Lösungsweg besser wĂ€re.
  • nutzen externe Tools, etwa APIs, Datenbanken oder Rechenoperationen.
  • kooperieren mit anderen KI-Agenten, die auf andere Fachgebiete spezialisiert sind.

Man könnte sagen: Der KI-Agent denkt nicht linear, sondern strategisch. Genau das macht ihn so interessant fĂŒr komplexe Arbeitsprozesse – auch im BĂŒro.

Praxisbeispiel fĂŒrs Sekretariat: Stellen Sie sich vor, Sie mĂŒssten regelmĂ€ĂŸig Anbietervergleiche machen. Der KI-Agent wertet nicht nur die aktuellen Preise aus, sondern erkennt auch Trends, ZuverlĂ€ssigkeiten und macht VorschlĂ€ge – samt Quellenangabe.

Dieter zweifelt – und mit ihm ein ganzes BĂŒro

Dieter hat ein paar Fragen. Und diese Fragen sind alles andere als dumm. Im Gegenteil: Sie bringen das auf den Punkt, woran viele KI-Initiativen in Unternehmen ins Schlingern geraten.

„Ich will eine ordentliche Einweisung.“

„Kann ich so einer KI ĂŒberhaupt trauen?“

„Wird die KI am Ende meinen Job ĂŒbernehmen?“

„Das ist doch nur ein Trend, der wieder vorbeigeht.“

Jede dieser Aussagen steht fĂŒr einen sehr menschlichen Reflex – und jede davon enthĂ€lt eine Aufgabe fĂŒr Unternehmen. Oder besser gesagt: fĂŒr Menschen wie Martina Schuster, Dieters neue Chefin. FĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte. FĂŒr Personalabteilungen. FĂŒr Sie als SekretĂ€rin, wenn Sie als erste mutig genug sind, den KI-Agenten nicht nur zu nutzen, sondern auch anderen zu erklĂ€ren.

Vier Ängste, vier Chancen: Wie man Bedenken produktiv macht

Bedenken Was dahinter steckt Was SekretÀrinnen tun können
„Ich will eine Einweisung.“ Wunsch nach Kompetenz und Kontrolle LernplĂ€ne und kleine Schritte vorschlagen, z. B. 10-Minuten-EinfĂŒhrung in ChatGPT
„Kann ich der KI trauen?“ Sorge vor Blackbox-Technologie Nur Tools nutzen, die Quellen transparent zeigen
„Macht die KI meinen Job?“ Angst vor Bedeutungsverlust Den Mehrwert menschlicher Arbeit betonen, z. B. Verhandlung, FeingefĂŒhl, BĂŒroklima
„Ist das nur ein Hype?“ KI-Überdruss durch Medien Echte Erfolge sammeln und sichtbar machen, z. B. Zeitersparnis dokumentieren

Praxistipp: Nutzen Sie KollegengesprĂ€che, Teams-Chat oder die KaffeekĂŒche als Resonanzraum. Wenn Sie selbst positive Erfahrungen mit einem KI-Agenten gemacht haben – erzĂ€hlen Sie es! Das ist keine Angeberei. Es ist Kulturwandel.

Was Unternehmen (endlich) lernen mĂŒssen: Bedenken sind kein Bremsklotz

Florian Kunzke bringt es auf den Punkt: Die eigentliche Herausforderung liegt selten in der Technik – sondern im Kopf. Die EinfĂŒhrung eines KI-Systems wie dem SAP Sourcing Agent ist nicht nur ein Softwareprojekt. Es ist ein Kulturprojekt. Und das bedeutet: zuhören, ernst nehmen, schrittweise vorgehen.

FĂŒr SekretĂ€rinnen heißt das: Sie sind mittendrin statt nur dabei. In ihrer Rolle als Kommunikationsschnittstelle, als FrĂŒhwarnsystem, als Bindeglied zwischen Chefetage und Kollegium. Wer, wenn nicht Sie, kann diese Transformation mitgestalten?

KI ohne Daten ist wie Dieter ohne Aktenordner

Der beste KI-Agent nĂŒtzt nichts, wenn er mit schlechten, veralteten oder lĂŒckenhaften Informationen gefĂŒttert wird. Florian Kunzke bringt dieses Dilemma anschaulich auf den Punkt – mit einem Blick ins eigene Unternehmen: SAP nutzt ein internes Tool namens Job Matching, das freie Stellen mit Mitarbeiterprofilen verknĂŒpft. Klingt smart. Funktioniert nur leider nicht, wenn niemand sein Profil gepflegt hat.

„Das Tool kann noch so gut sein – wenn die Daten nicht da sind, bringt es uns gar nichts.“ – Florian Kunzke

Dieses Beispiel steht sinnbildlich fĂŒr eine riesige Herausforderung: Viele Unternehmen setzen auf KI, ohne ihre Datenbasis im Griff zu haben. Unterschiedliche Formate, Datensilos, unstrukturierte PDFs, falsche oder veraltete Metadaten – der digitale Alltag ist oft ein Chaos.

Sekretariate als Schatzkammer – oder Stolperfalle?

Hand aufs Herz: Wie oft mussten Sie schon eine Excel-Liste retten, weil der Kollege aus der Buchhaltung seine eigene Variante abgespeichert hatte? Oder wie viele Stunden haben Sie damit verbracht, Informationen aus fĂŒnf verschiedenen E-Mail-VerlĂ€ufen zusammenzuklauben, nur weil das Originaldokument irgendwo im Anhang verschollen ist?

Genau hier beginnt Ihre Rolle als DatenhĂŒterin.

SekretĂ€rinnen sind in vielen Unternehmen die wahren Wissensmanagerinnen. Sie wissen, wo welche Datei liegt, wie Kunden ticken und welche Excel-Zelle besser nicht angerĂŒhrt wird. Dieses Wissen ist Gold wert – vor allem, wenn ein KI-Agent zum Einsatz kommt. Denn er kann nur so gut arbeiten, wie die Daten, mit denen Sie ihn fĂŒttern.

FĂŒnf Tipps zur Datenpflege – auch ohne IT-Abteilung

Problem Ihr Lösungstipp
Unklare Dateinamen Einheitliche Benennung wie 2025-06-Angebot-FirmaXY.pdf
Datensilos RegelmĂ€ĂŸig kurze Team-Meetings zur Ablage-Logik
Unstrukturierte PDFs Wichtige Daten in Tabellen ĂŒberfĂŒhren (z. B. in Excel oder OneNote)
Fehlende Metadaten Kurzbeschreibung in der Datei selbst ergÀnzen (erste Seite, Titelzeile etc.)
Vergessene Updates Wiedervorlage-Termine setzen – auch fĂŒr digitale Ablagen

Merksatz fĂŒr alle, die mitdenken: Wer KI will, muss mit Daten anfangen.

„Macht mal was mit KI“ – warum viele Strategien scheitern, bevor sie beginnen

Dieter hat (wieder mal) recht. Nicht in seiner Skepsis, aber in seinem instinktiven Misstrauen: „Das ist doch wieder nur so ein Hype!“ Dieser Satz steht symbolisch fĂŒr viele Unternehmen, deren FĂŒhrungsetagen sich unter Druck gesetzt fĂŒhlen, „irgendwas mit KI“ tun zu mĂŒssen – ohne klare Vorstellung, wofĂŒr.

„Vor vier Jahren war’s Blockchain, jetzt ist’s KI. Aber das reicht einfach nicht.“ – Florian Kunzke

Diese Haltung erzeugt hektische Aktionismus-Wellen: Ein bisschen ChatGPT hier, ein Pilotprojekt dort. Doch was fehlt, ist eine zentrale Frage:

WofĂŒr genau soll der KI-Agent eingesetzt werden – und was bringt er dem Unternehmen wirklich?

Die Frage nach dem Warum ist kein Luxus – sie ist ĂŒberlebenswichtig

Florian Kunzke beschreibt, wie SAP sich genau dieser Frage gestellt hat. Als der Hype um große Sprachmodelle wie GPT-4 losging, stand SAP selbst an einem Scheideweg: Selbst ein eigenes KI-Modell entwickeln? Mit Google oder OpenAI konkurrieren?

Die Antwort lautete: Nein.

„Unsere StĂ€rke liegt nicht darin, Frontier-AI zu bauen, sondern GeschĂ€ftsprozesse zu verstehen und zu optimieren.“

Statt also Ressourcen zu vergeuden, setzt SAP auf Partnerschaften – und konzentriert sich darauf, die KI-Agenten dort einzusetzen, wo sie echten Mehrwert bieten. Das bedeutet: Prozesse definieren, Use Cases priorisieren, Nutzen quantifizieren.

Strategie-Tipp fĂŒrs Sekretariat: Fragen Sie „Was bringt’s?“ – bevor es jemand anders tut

SekretĂ€rinnen können strategisch denken. Sie tun es jeden Tag, wenn sie Termine koordinieren, KommunikationsflĂŒsse strukturieren oder Prozesse absichern. Übertragen Sie diese FĂ€higkeit auf KI:

FĂŒnf Fragen, bevor ein KI-Tool eingefĂŒhrt wird:

  1. WofĂŒr genau soll der KI-Agent eingesetzt werden?
  2. Wie viel Zeit/Arbeit erspart er uns konkret?
  3. Wo bleibt die Entscheidung beim Menschen?
  4. Welche Risiken (z. B. Datenschutz) sind zu beachten?
  5. Wie sieht die Einweisung/Schulung aus?

Praxisvorschlag: Erstellen Sie fĂŒr jedes neue Tool ein Mini-Briefing. Titel: Was der KI-Agent kann – und was nicht. Das schafft Klarheit, auch bei skeptischen Kolleginnen wie Dieter.

Technik-Chaos? Warum Sie nicht alles verstehen mĂŒssen – aber das Richtige fragen sollten

Florian Kunzke bringt eine eindrucksvolle Liste an Fachbegriffen mit – und sagt ganz offen:

„Ich glaube, wenige in diesem Raum könnten alle diese Begriffe erklĂ€ren. Und das ist völlig okay.“

Denn genau hier liegt ein MissverstĂ€ndnis: Der Einsatz von KI-Agenten im Unternehmen ist kein IT-Projekt, das nur von Tech-Nerds verstanden werden kann. Es ist ein Organisationsprojekt. Und das heißt: Wer den Alltag kennt, versteht oft besser, wo KI gebraucht wird – und wo nicht.

Low-Code, No-Code, Reasoning, Prompt Chaining – muss ich das alles wissen?

Nein. Aber Sie sollten erkennen können:

  • ob ein Tool fĂŒr Ihren Arbeitsfluss gemacht ist – oder nur ein zusĂ€tzlicher Klick.
  • ob Sie Fragen stellen dĂŒrfen, ohne sich dumm zu fĂŒhlen.
  • ob Sie erkennen, wann es gefĂ€hrlich wird – z. B. bei DatenschutzlĂŒcken oder Blackbox-Entscheidungen.

Und Sie sollten sich trauen, KI-Anwendungen im Alltag zu testen – spielerisch, neugierig, pragmatisch.

Tipp: Legen Sie eine „Teststunde“ pro Woche ein. Probieren Sie neue Tools aus, vergleichen Sie Antworten von zwei KI-Agenten, oder lassen Sie sich eine Mail zusammenfassen. Notieren Sie, was funktioniert – und was nicht.

Ein Praxisbeispiel fĂŒr mutige SekretĂ€rinnen

Sie sollen ein neues Veranstaltungsformat zusammenstellen. Es gibt fĂŒnf PowerPoint-Dateien von der letzten Tagung, drei E-Mails mit spontanen Feedbacks und ein internes Memo vom Chef, was dieses Mal „besser laufen muss“.

Challenge accepted – mit KI-Agent:

  • Dateien hochladen (z. B. in ein Tool wie NotebookLM oder ChatGPT Pro)
  • Prompt: „Fasse die wichtigsten Kritikpunkte, StĂ€rken und VerbesserungsvorschlĂ€ge aus allen Quellen zusammen.“
  • Ergebnis prĂŒfen, nach Quellen fragen lassen
  • In fĂŒnf Bullet Points zusammenfassen
  • Chef informieren: „Hier die wichtigsten Punkte – wollen Sie das als Grundlage fĂŒr die nĂ€chste Besprechung nutzen?“

Erkenntnis: Sie haben nicht nur schneller gearbeitet – Sie haben sich als BrĂŒcke zwischen Mensch und Maschine positioniert. Willkommen in der Zukunft des Sekretariats!

Kulturelle WiderstĂ€nde: Warum KI nicht scheitert – aber Menschen aussteigen

„Die KI nimmt uns nicht die Jobs weg. Diejenigen, die mit KI arbeiten, nehmen die Jobs derer, die es nicht tun.“
– Andrew Ng (zitiert von Florian Kunzke)

Ein Satz wie ein Paukenschlag. Und doch ist er keine Drohung, sondern eine Einladung. Denn die Kluft verlĂ€uft nicht zwischen Mensch und Maschine – sondern zwischen Offenheit und Angst.

SekretÀrinnen sind hier oft doppelt betroffen:

  • Einerseits spĂŒren sie die Skepsis im Kollegium – das „Ach komm, so ein KI-Kram wird sich eh nicht durchsetzen.“
  • Andererseits werden sie selbst zur Anlaufstelle: „Kannst du das mal fĂŒr mich ausprobieren?“, „Wie hast du das zusammenfassen lassen?“

Was tun?

Drei Strategien gegen das KI-Kopfkino im Kollegium

Widerstand Antwort mit FingerspitzengefĂŒhl
„Ich vertraue so einer Maschine nicht.“ „Deshalb frag ich die KI auch, woher sie das hat – und entscheide dann selbst.“
„Ich bin zu alt fĂŒr den Kram.“ „Vielleicht – aber zu klug, um Zeit zu verschwenden, oder?“ (humorvoll, aber klar)
„Das ist doch wieder nur so ein Trend.“ „Mag sein – aber wenn’s mir zwei Stunden Arbeit spart, reite ich gern auf dem Trend mit.“

Tipp fĂŒr SekretĂ€rinnen: Nutzen Sie Ihre kommunikative StĂ€rke! Wer Small Talk kann, kann auch Change-Management. Gerade im Mittelstand ist es oft die gute, alte Mittagspause, in der neue Wege auf den Tisch kommen.

FĂŒhrung muss vorangehen – und darf dabei improvisieren

Ein starkes Beispiel: Der Chief Technology Officer von SAP, Philipp Herzig, hat nach seiner Ernennung einen KI-Newsletter fĂŒr Mitarbeitende eingefĂŒhrt – persönlich verfasst, mit Links, Tipps und eigenen Erfahrungen. SpĂ€ter ließ er sich beim Schreiben von einem selbstgebauten KI-Agenten helfen. Das Signal war klar:

„Ich beschĂ€ftige mich mit KI – und ich erwarte, dass ihr das auch tut.“

So entsteht Lernkultur, nicht durch Vorschriften – sondern durch Vorleben. SekretĂ€rinnen können solche Impulse aufgreifen, verstĂ€rken, weitergeben. Ob als Mini-Tutorial in der Abteilungsbesprechung oder als Anekdote beim Jour fixe: Ihre Stimme zĂ€hlt.

Regeln statt RĂ€tsel: Was der EU AI Act fĂŒr Ihren KI-Agenten bedeutet

„Der EU AI Act hat 255 Seiten und 113 Artikel – und was das an bĂŒrokratischem Mehraufwand bedeutet, ist uns, glaube ich, allen klar.“
– Florian Kunzke

Und trotzdem: Der AI Act ist keine KI-Bremse. Er ist ein Navigationssystem. Und wie jedes Navi braucht es klare Ziele, gute Karten und gelegentlich ein Update.

FĂŒr SekretĂ€rinnen bedeutet das: Sie mĂŒssen keine Juristin werden – aber sie sollten wissen, worauf zu achten ist, wenn sie KI-Tools einsetzen oder im Unternehmen unterstĂŒtzen.

Was der EU AI Act fĂŒr Ihren BĂŒroalltag bedeutet – in klaren Worten

Thema Konkrete Bedeutung fĂŒr SekretĂ€rinnen
Risikoklassen Je nach Anwendung gelten unterschiedliche Regeln. Eine PrÀsentation zusammenfassen? Geringes Risiko. Bewerbungen filtern? Hohes Risiko.
Transparenzpflicht Wenn KI-Agenten Entscheidungen vorbereiten, muss klar sein, wie und warum. Tools, die Quellen anzeigen, sind ein Muss.
Datenschutz Keine personenbezogenen Daten (z. B. Geburtstage, Krankheiten, Lohnlisten) ĂŒber offene Systeme wie ChatGPT verarbeiten.
Dokumentation Wenn KI systematisch genutzt wird, muss dokumentiert werden: Wo, wie, warum, mit welchem Tool.

Praxis-Tipp: Erstellen Sie eine „KI-Nutzungsliste“ – intern fĂŒr sich oder gemeinsam mit Kolleginnen. Tragen Sie ein, welches Tool Sie wie nutzen, ob Daten anonymisiert wurden und ob Sie Ergebnisse hinterfragt haben. Das ist nicht nur datenschutzkonform – sondern auch professionell.

Vertrauen durch Anbieterwahl – warum nicht alles selbst gemacht werden muss

Ein weiterer zentraler Punkt bei Kunzke: Unternehmen (und Mitarbeitende) mĂŒssen nicht selbst zu KI-Entwicklern werden. Im Gegenteil. Es ist oft klĂŒger, auf Tools und Anbieter zu setzen, die sich mit Datenschutz, Compliance und Governance auskennen.

„Ich glaube daran, dass es Sinn macht, Anbietern zu vertrauen, die sich schon lĂ€nger mit diesen Themen auseinandersetzen.“
– Florian Kunzke

Was bedeutet das fĂŒr SekretĂ€rinnen?

  • Nutzen Sie etablierte Tools, die in Deutschland oder der EU gehostet sind.
  • PrĂŒfen Sie regelmĂ€ĂŸig, ob neue Datenschutzrichtlinien gelten – vor allem bei kostenlosen Tools.
  • Hinterfragen Sie Tools, die keine Transparenz bieten, woher ihre Daten stammen.

Merksatz: Wer KI verantwortungsvoll nutzt, stĂ€rkt nicht nur das Unternehmen – sondern auch sich selbst als kompetente Ansprechpartnerin.

Datenpflege ist kein Extra – sie ist das Fundament fĂŒr jeden KI-Agenten

Wir reden so viel ĂŒber kĂŒnstliche Intelligenz, dass wir das Naheliegendste oft ĂŒbersehen: Wer schlampig ablegt, braucht sich ĂŒber smarte UnterstĂŒtzung nicht wundern. Ein KI-Agent ist keine Hellseherin – er arbeitet mit dem, was Sie ihm geben. Und wenn das Chaos ist, bleibt’s Chaos.

„Garbage in, garbage out“ – dieser Satz aus der IT gilt auch fĂŒr den BĂŒroalltag.

Denn egal ob LieferantenvertrĂ€ge, Protokolle, GesprĂ€chsnotizen oder Excel-Listen: Wenn die Informationen verstreut, unvollstĂ€ndig oder widersprĂŒchlich sind, kann selbst die cleverste KI nur raten – und Sie dĂŒrfen’s dann mĂŒhsam korrigieren.

Datenorganisation im Sekretariat – So wird Ihre Ablage KI-tauglich

Typische BĂŒro-Praxis Optimiert fĂŒr KI-Agenten
Datei heißt Angebot_neu_final_chef_2.pdf Einheitliche Benennung: 2025-06-Angebot-Musterfirma.pdf
Kundendaten in Excel, aber Termine in Outlook, und Notizen in Word Zentraler Ablageort (z. B. OneNote, Teams oder eine Projektmappe)
Listen ohne SpaltenĂŒberschriften oder mit leeren Feldern VollstĂ€ndig gepflegte Tabellen mit eindeutigen Überschriften
Informationen nur im Kopf oder auf Notizzetteln Kurze Zusammenfassungen direkt am Dokument oder digital notiert
Alte Versionen im gleichen Ordner, aber ohne Versionskennung Versionierung einfĂŒhren: Projektbericht_V1, ..._V2_final etc.
Keine Übersicht, wo was gespeichert ist Einfache Ablagestruktur mit Pfaden + gelegentlicher Check

Extra-Tipp fĂŒr Teams: FĂŒhren Sie eine monatliche Mini-„Ablage-Challenge“ ein. Wer schafft es, die klarste, logischste und KI-freundlichste Datei-Struktur zu entwickeln?

Gute Datenorganisation bringt vier entscheidende Vorteile:

  1. Klarheit im Team
    Wer sucht, verliert Zeit – und Vertrauen. Klare Ablagestrukturen schaffen Transparenz fĂŒr alle Beteiligten.
  2. Bessere Ergebnisse mit KI
    Ein KI-Agent kann nur analysieren, was sinnvoll strukturiert ist. PrÀzise Tabellen, saubere Bezeichnungen und gepflegte Metadaten zahlen sich aus.
  3. Rechtssicherheit und Nachvollziehbarkeit
    Besonders bei Angeboten, Personalakten oder Rechnungen zĂ€hlt: Wer was wann wo gespeichert hat – auch fĂŒr Datenschutz und Audits.
  4. Stressreduktion
    Sie kennen das GefĂŒhl: „Ich hatte das Dokument doch hier irgendwo
“ – Wer das vermeiden will, organisiert vorausschauend.

Ihre Rolle als Daten-Architektin

SekretĂ€rinnen sind nicht nur Anwenderinnen – sie sind oft die stillen Architektinnen der BĂŒrostruktur. Wenn Sie jetzt beginnen, Ihre Dateiablage KI-tauglich zu gestalten, legen Sie den Grundstein fĂŒr alles, was kommt. Und das Beste: Sie tun es nicht nur fĂŒr den KI-Agenten – sondern vor allem fĂŒr sich selbst.

Mini-Challenge fĂŒr heute:
WĂ€hlen Sie einen Bereich (z. B. „Angebote 2023“) und bringen Sie dort Struktur rein. Nutzen Sie klare Namen, löschen Sie Dubletten, fĂŒgen Sie ErklĂ€rungen als Notiz hinzu. Ein Schritt. Ein System. Ein großer Unterschied.

Automatisieren? Ja. Aber mit Maß – und mit Mensch

Florian Kunzke formuliert es im Vortrag sehr klar: SAP hat sich bewusst dagegen entschieden, selbst ein großes Sprachmodell zu entwickeln. Warum? Weil die eigentliche StĂ€rke woanders liegt – nĂ€mlich in der Kenntnis, wie Menschen arbeiten. Und was sie dabei brauchen.

„Wir mĂŒssen uns ĂŒberlegen: Welche Prozesse wollen wir automatisieren? Und wo bleibt bewusst der Mensch in der Verantwortung?“

FĂŒr Unternehmen bedeutet das: nicht alles digitalisieren, was digitalisierbar ist. Sondern dort ansetzen, wo es wirklich einen Unterschied macht – fĂŒr ProduktivitĂ€t, fĂŒr Klarheit, fĂŒr QualitĂ€t.

SekretÀrinnen-Frage Nr. 1: Was können wir automatisieren?

Stellen Sie sich vor, Sie fĂŒhren in Ihrem Team eine kleine Inventur durch:

Aufgabe Nutzen wir dafĂŒr schon KI? LĂ€sst sich das sinnvoll automatisieren? Bleibt das besser beim Menschen?
E-Mails sortieren nach Thema/Dringlichkeit Nein Ja – mit KI-Eingangsassistenten Nur bei sensiblen Mails individuell
Protokolle strukturieren Ja, mit ChatGPT Ja Je nach KomplexitÀt
Angebote vergleichen Noch nicht Ja – mit Agenten Endentscheidung beim Menschen
TonalitĂ€t von Schreiben prĂŒfen Noch nicht Ja – z. B. mit KI wie Grammarly oder DeepL Write Bei StreitfĂ€llen: besser manuell
Reiseplanung inkl. Bahn, Hotel, Kosten Selten Ja – mit spezialisierter KI Letzte PrĂŒfung bleibt beim Menschen

Erkenntnis: Der Wandel beginnt nicht im Vorstand. Er beginnt auf Ihrer Festplatte. Wer ehrlich inventarisiert, erkennt schnell: Wir nutzen KI lĂ€ngst – nur oft ohne Plan.

Handlungsimpuls: Mini-KI-Audit im BĂŒro

Erstellen Sie in Ihrer Abteilung eine einfache Übersicht, was bereits KI-gestĂŒtzt passiert – bewusst oder unbewusst. Welche Tools im Einsatz sind. Wo Potenzial schlummert. Und welche Aufgaben auch in Zukunft Menschensache bleiben sollen.

Denn genau darin liegt die Kraft des KI-Agenten: Er ersetzt nicht. Er ergĂ€nzt. Und er lĂ€sst Ihnen mehr Zeit fĂŒr das, was keine Maschine kann – Beziehung, Kommunikation, FingerspitzengefĂŒhl.

Fazit: Der KI-Agent ist da – und jetzt?

Florian Kunzkes Vortrag war mehr als ein technisches Update. Es war ein Spiegel. Ein Spiegel fĂŒr Unternehmen, die hoffen, dass der Hype um KI von allein wieder vorbeigeht. Und ein Spiegel fĂŒr Menschen wie Dieter – die vielleicht nicht laut schreien, aber viel zu sagen haben. Skepsis ist erlaubt. Aber RĂŒckzug ist keine Lösung.

Der KI-Agent ist kein Feind. Er ist auch kein Zauberwesen. Er ist ein Werkzeug – und wie bei jedem Werkzeug gilt: Die einen nutzen es souverĂ€n, die anderen lassen es verstauben. SekretĂ€rinnen, Assistenzen, Office-Managerinnen haben die Möglichkeit, hier voranzugehen. Sie mĂŒssen nicht alles wissen. Aber sie können den Takt angeben. Im Kleinen. Im Praktischen. Im Miteinander.

Schlussgedanke: Wenn Dieter das kann – können Sie es auch

Erinnern Sie sich an Dieter? Den skeptischen, korrekten Mitarbeiter, der KI lieber kritisch beĂ€ugt als euphorisch bejubelt? Am Ende seines Weges mit dem KI-Agenten sagt er sinngemĂ€ĂŸ: „Wenn ich mir meinen Kaffee noch selbst holen darf – dann ist das mit der KI schon okay.“

Was fĂŒr ein Satz.

Er zeigt, dass VerĂ€nderung möglich ist – mit einem Augenzwinkern, aber auch mit Haltung. Denn selbst Dieter hat verstanden: KI verĂ€ndert unsere Arbeit. Aber wie – das bestimmen wir.

Sie haben noch nie was mit KI gemacht? Dann besuchen Sie die Fachtagung der SekretÀr:innen und Assistenzen

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Viele der hier behandelten Inhalte entstehen aus dem Austausch mit Teilnehmenden der Fachtagungsreihe des Verbands der SekretĂ€rinnen. Sie spiegeln Fragen, Erfahrungen und Entwicklungen aus dem BĂŒroalltag rund um das Thema Ki & ChatGPT im Sekretariat wider. 

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Diese 7 BĂŒroaufgaben sollten Sie ab heute NIEMALS mehr selbst erledigen – KI macht’s schneller! Der Morgen im BĂŒro beginnt oft gleich: E-Mails stapeln sich, mehrere Kolleginnen stehen gleichzeitig in der TĂŒr, und irgendwo blinkt eine Aufgabe, die eigentlich „gestern“ erledigt sein sollte. Die meisten Assistenzen kennen diese Mischung aus Tempo, Erwartungsdruck und stetig wachsenden

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Plötzlich in der Personalabteilung? Mit diesem Guide meistern Sie jede Herausforderung!

Ein Sprung ins kalte Wasser – und eine Chance, zu glĂ€nzen Stellen Sie sich vor, Ihre Kollegin aus der Personalabteilung fĂ€llt plötzlich aus, und Sie werden gebeten, kurzfristig einzuspringen. Was zuerst wie eine reine Vertretungsaufgabe wirkt, entpuppt sich schnell als Herausforderung: Gehaltsabrechnungen prĂŒfen, UrlaubsplĂ€ne koordinieren, Überstundenregelungen im Blick behalten. Noch bevor Sie den ersten Kaffee

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Was wir ĂŒber KI glauben – und was wirklich stimmt

Zwischen Skepsis und Aufbruch Es gibt SĂ€tze, die in der Luft hĂ€ngen bleiben, auch wenn der Applaus lĂ€ngst verhallt ist. Ich erinnere mich an die diesjĂ€hrige Fachtagung: Menschen mit Haltung, Erfahrung und wachem Blick, die ĂŒber Zukunft, Sprache und Verantwortung sprechen – und mittendrin, wie ein Refrain, immer wieder dieselben acht SĂ€tze.Sie kamen in Variationen,

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KI-Texte mit Persönlichkeit: Wie der Stilkompass Ihre Stimme bewahrt

Es beginnt mit einem harmlosen Satz.„Schreiben Sie das bitte mal schnell mit ChatGPT.“ Und schon rattert die Maschine los – höflich, glatt, perfekt. Aber irgendetwas fehlt. Der Ton. Ihr Ton. Denn was nĂŒtzt der schönste Text, wenn er klingt, als hĂ€tte ihn irgendjemand geschrieben – nur nicht Sie? Schreiben war im BĂŒro nie nur Tipp-Arbeit.

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Cheftexte mit KI? So nutzen SekretĂ€rinnen ChatGPT als Schreibpartner – nicht als Gegner!

ChatGPT als Schreibpartner – Wie KI Ihre Sprache stĂ€rkt, nicht ersetzt „Können Sie das bitte mal schöner formulieren?“ Ein Satz, so unscheinbar – und doch der Anfang vieler Meisterwerke im Sekretariat.Wenn Sie in einer Assistenzrolle arbeiten, kennen Sie dieses Szenario: Der Chef oder die Chefin reicht Ihnen eine halbfertige Rede, einen Entwurf fĂŒr die Presse

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✍ Duden, Drama & Durchblick – Wenn Sprache Macht zeigt

Zwischen Aktenordner und Alphabet Der Kaffee duftet, der Posteingang blinkt, die Chefin ruft aus dem BĂŒro:„Könnten Sie bitte die Mail an Herrn Keller noch mal formulieren – die klingt so 
 angespannt?“ Ein Satz, und schon sind Sie mittendrin in der Kunst, die kein Algorithmus der Welt beherrscht: Sprache mit GefĂŒhl. Sie wissen, dass Worte

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KI-Prompts fĂŒr Sekretariat: So sparen Sie tĂ€glich 60 Minuten

Ein Montag wie im Film – warum KI-Prompts jetzt Ihr bester Freund werden Es ist 8 Uhr. Die Kaffeemaschine zischt, Ihr Chef wedelt mit einem 30-seitigen Bericht, der „bis 10 Uhr“ zusammengefasst sein muss, und die Kolleginnen bombardieren Sie mit Meeting-Einladungen. Willkommen im Blockbuster „Der ganz normale BĂŒro-Wahnsinn“! Doch bevor sich der Stapel unerledigter Aufgaben

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ChatGPT im Sekretariat: Chancen, Risiken & klare Regeln

„Psst, ich nutz schon ChatGPT 
 aber bitte nicht der IT sagen!“ Warum Heimlichtuerei bei KI uns teuer zu stehen kommen kann Wir schreiben das Jahr 2025 – und mitten im BĂŒroalltag flĂŒstert es durch die Flure: „Ich hab’s ausprobiert 
 aber bitte nicht weitersagen!“ Ob es um das Optimieren von E-Mails, das Strukturieren von

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Azubis nutzen ChatGPT – und ich darf’s nicht mal öffnen?! Der BĂŒroalltag 2025 zwischen Verbot, KI und Generationswandel.

Was, wenn meine Azubine mehr darf als ich? Warum KI im BĂŒro lĂ€ngst RealitĂ€t ist – und die wahren Konflikte an ganz anderer Stelle beginnen Sie sitzt im AusbildungsbĂŒro. Kopf geneigt, Blick auf dem Bildschirm. In den HĂ€nden: kein Aktenordner, kein Lexikon. Sondern ChatGPT. Sie schreibt PrĂ€sentationen. Optimiert Formulierungen. Übt sogar, wie man „gute Prompts“

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ChatGPT Einstieg leicht gemacht – ohne Vorkenntnisse ins BĂŒro-KI-Arbeiten

Wie Sie ohne Technikfrust und ganz ohne Vorwissen endlich den Einstieg schaffen – und sich dabei denken: Warum hab ich das nicht frĂŒher gemacht? Sie kennen das sicher. Es ist Meeting. Digital oder hybrid. Und plötzlich fĂ€llt der Satz:„Das hab ich mit ChatGPT gemacht.“ Kopfnicken. Raunen. Jemand lacht.Und Sie? Sie sitzen da. Denken: Aha. Schon

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„Wird die KI jetzt mein Chef?“ – Was SekretĂ€rinnen ĂŒber KI-Agenten wirklich wissen mĂŒssen

Stellen Sie sich Dieter vor
 Stellen Sie sich Dieter vor: Seit 30 Jahren arbeitet er im Einkauf eines mittelstĂ€ndischen Maschinenbauers. Kein Fan von VerĂ€nderung, kein großer Freund neuer Technologien – aber zuverlĂ€ssig, pĂŒnktlich, detailverliebt. Und jetzt das: Dieter soll kĂŒnftig mit einem KI-Agenten arbeiten. Was glauben Sie, wie das ausgeht? Willkommen in der RealitĂ€t von

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Deepfakes erkennen: Was SekretĂ€rinnen jetzt ĂŒber KI-FĂ€lschungen wissen mĂŒssen

Wenn TĂ€uschung RealitĂ€t wird Sie erinnern sich vielleicht: Auf der Fachtagung 2024 warnte Cybercrime-Experte Denny Speckhahn eindringlich davor, dass KI-basierte Fake-Videos – sogenannte Deepfakes – bald zum Standardrepertoire digitaler TĂ€uschung gehören werden. Damals klang es noch wie Zukunftsmusik. Heute mĂŒssen wir sagen: Die Zukunft hat begonnen. Was passiert, wenn Sie ein Video Ihrer Chefin sehen

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KI am Arbeitsplatz: Chancen, Regeln und Ihr Platz im Wandel

Ein neuer Blick auf Ihre Rolle: Was, wenn Sie lĂ€ngst Teil der digitalen Arbeitszukunft sind? Die BĂŒhne ist groß, das Publikum gespannt – und mitten im Trubel der re:publica 2025 tritt sie auf: die neue Bundesarbeitsministerin. Doch statt trockener Politikfloskeln bringt sie etwas ganz anderes mit: Haltung. Sie spricht davon, dass kein Job in Deutschland

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VerstĂ€ndliche Sprache im BĂŒro: So hilft KI wirklich

Stellen Sie sich vor, Sie bekommen einen Brief von der Berufsgenossenschaft. Sie lesen die ersten zwei Zeilen – und steigen aus. Paragraphen, Fachbegriffe, SchachtelsĂ€tze. Muss ich reagieren? Ist das eine Warnung, eine Info – oder beides?Willkommen im BĂŒroalltag. Willkommen in der Welt der unverstĂ€ndlichen Behördensprache. Warum dieser Beitrag fĂŒr Sie als SekretĂ€rin wichtig ist Post

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Homo Silicus im Sekretariat: Wenn KI uns sagt, was Menschen denken (sollen)

Stellen Sie sich vor, Sie mĂŒssten nie wieder eine teure Umfrage beauftragen. Keine anonymen RĂŒcklaufquoten. Keine lĂ€stigen Erinnerungsemails. Keine Excel-Tabelle mit halbleeren Antworten. Stattdessen sagen Sie einfach einem KI-Modell: „Gib mir bitte die Meinung eines 45-jĂ€hrigen Familienvaters aus Brandenburg mit mittlerem Einkommen zum Thema Homeoffice.“ Zack – da ist sie. Die Antwort. GlaubwĂŒrdig. Konsistent. Schnell.

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Achtung KI: Wie schöne Bilder unsere Demokratie gefÀhrden können

KI, Klischees und Kontrolle – Was SekretĂ€rinnen ĂŒber die dunklen Seiten kĂŒnstlicher Intelligenz wissen sollten Stellen Sie sich vor, eine Kollegin zeigt Ihnen ein scheinbar harmloses KI-generiertes Bild: eine blonde, lĂ€chelnde Frau in einem gemĂŒtlichen Wohnzimmer mit Kreuz an der Wand. Alles wirkt wie aus der Zeit gefallen – fast kitschig perfekt. Und jetzt stellen

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Blamieren oder kopieren? Warum Kopieren im Amt manchmal genialer ist als jede Innovation

Sie kennen das.Im BĂŒro lĂ€uft etwas richtig gut – und drei TĂŒren weiter fĂ€ngt jemand neu an, bei null. Ohne RĂŒckfrage. Ohne Recherche. Ohne zu wissen, dass die Lösung lĂ€ngst nebenan liegt. Genau dieses „Rad-neu-erfinden“-Syndrom ist nicht nur im Kleinen frustrierend. Es kostet auch deutschlandweit Millionen, wenn es um die Digitalisierung unserer Verwaltungen geht. Robert

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Digitale Heimat oder digitales Niemandsland? Was Generation XYZ voneinander lernen kann

„Das Internet war mal mein Zuhause – jetzt fĂŒhlt es sich an wie ein Bahnhof, in dem jeder nur noch durchrauscht.“So oder so Ă€hnlich klang es in der Podiumsdiskussion „GenerationXYZ: Digitale Heimaten, digitale ZukĂŒnfte“ auf der re:publica 2025. Und genau darum ging’s: Wo stehen wir heute – und wie wollen wir digitale RĂ€ume gestalten, die

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KI ist wie Strom: Sie verĂ€ndert alles – wenn wir es zulassen

Stellen Sie sich vor, Sie besitzen einen Motor – aber niemand hat Ihnen gesagt, dass man damit ein Auto antreiben kann. So ungefĂ€hr fĂŒhlt es sich an, wenn man den Vortrag von Björn Ommer auf der re:publica 2025 hört – und danach in die nĂŒchterne RealitĂ€t deutscher Behörden, BĂŒros und BildungsstĂ€tten zurĂŒckkehrt. Ich habe diesen

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KĂŒnstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung: Zwischen Fortschritt und Fragezeichen

TĂŒr auf zur Verwaltung der Zukunft „Wer klopft da an die BĂŒrotĂŒr? – Es ist die KI.“Klingt poetisch? Vielleicht. Aber in den Fluren der Bundesverwaltung wird dieses Bild langsam zur RealitĂ€t. SpĂ€testens seit das Bundesministerium des Innern und fĂŒr Heimat (BMI) sein umfassendes KI-Leitbild veröffentlicht hat, ist klar: Die Verwaltung will sich verĂ€ndern – und

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KI im BĂŒroalltag: Wie kleine Unternehmen mit smarten Tools Zeit und Nerven sparen

Ihr Hebel gegen Zeitfresser und Aufgabenberge in kleinen Unternehmen „Frau MĂŒller, können Sie bitte noch eben
?“ Ein Satz, der in vielen BĂŒros zu oft fĂ€llt. Und mit „noch eben“ sind meist Aufgaben gemeint, die Zeit fressen, Nerven strapazieren und selten so schnell erledigt sind, wie der Chef glaubt. Besonders in kleinen und mittelstĂ€ndischen Unternehmen (KMU),

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Inspirierendes Teilnehmerfeedback: ChatGPT als BĂŒro-Booster nach der Fachtagung

Es gibt Momente, die bleiben. Momente, die uns aus der Routine herausholen, uns aufatmen lassen und ein kleines Feuer in uns entfachen. Genau solche Momente erleben SekretĂ€rinnen, Assistenzen und BĂŒrokaufleute jedes Jahr bei der Fachtagung des Verbandes der SekretĂ€rinnen e. V. In diesem Beitrag nehmen wir Sie mit – direkt hinein in die Stimmung der

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ChatGPT im Sekretariat: Warum KI kein Luxus, sondern Pflicht ist

Stillstand killt Karriere – Warum SekretĂ€rinnen endlich ChatGPT nutzen sollten! Heute geht es ans Eingemachte. Sie kennen es wahrscheinlich nur zu gut: Immer wieder kĂ€mpfen Sie darum, an Weiterbildungen teilzunehmen, sich neue Tools zu erschließen, digitale Kompetenz auszubauen. Gerade wenn es um Technik und KĂŒnstliche Intelligenz (KI) geht, hören wir aus dem Sekretariat oft: „Das

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Smartphone-KI im BĂŒro: Bildbearbeitung leicht gemacht

Bilder mit Wirkung – Wie Sie mit Smartphone-KI kreative Bildbearbeitung im BĂŒro meistern Im BĂŒroalltag haben Sie viel im Blick: Organisation, Kommunikation, Koordination – und manchmal auch das Marketing oder das interne Newsletterbild. Doch seien wir ehrlich: Wer hat schon Zeit, sich in Grafikprogramme einzuarbeiten? Die gute Nachricht: Sie brauchen das auch nicht.Denn mit dem

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