Das Sekretariat als zentraler Knotenpunkt für Kommunikation und zwischenmenschliche Interaktion ist eine unverzichtbare Schaltzentrale in jedem Unternehmen. Hier treffen verschiedene Kommunikationsströme aufeinander: von der internen Teamkommunikation bis hin zur externen Kundenkommunikation. Als erfahrene Sekretärinnen wissen wir, dass die Fähigkeit zur effektiven Kommunikation und empathischen Interaktion die Grundlage für den reibungslosen Betrieb eines Sekretariats bildet. In unserem langjährigen Engagement als Verbandes der Sekretärinnen e. V. habe wir h immer wieder die Bedeutung dieser Soft Skills gesehen und ihre Auswirkungen auf den beruflichen Erfolg erlebt.
Warum sind Kommunikationsfähigkeiten wichtig?
Kommunikation ist das Rückgrat eines effizienten Sekretariats. Sie bildet das Fundament, auf dem reibungslose Abläufe gedeihen, Interaktionen florieren und Kundenbeziehungen gedeihen können.
1. Effektive Kommunikation als Grundlage für reibungslose Abläufe.
In einem Sekretariat ist ein klarer Austausch von Informationen entscheidend. Durch klare und präzise Kommunikation können Aufgaben effektiv delegiert, Termine koordiniert und Projekte kooperativ bearbeitet werden. Wenn jeder im Team weiß, was zu tun ist und wie es zu tun ist, können Engpässe vermieden und Engpässe schnell gelöst werden.
2. Interaktionen im Team und mit Vorgesetzten.
Ein Sekretariat funktioniert wie ein gut geöltes Getriebe, wenn die Teammitglieder miteinander kommunizieren können. Durch offene Gespräche und den Austausch von Ideen können Probleme frühzeitig erkannt und gelöst werden. Darüber hinaus ermöglicht eine klare Kommunikation mit Vorgesetzten ein besseres Verständnis für die Erwartungen und Prioritäten, was zu einer effektiveren Zusammenarbeit führt.
3. Aufbau und Pflege von Kundenbeziehungen.
Im Sekretariat ist der Umgang mit Kunden oft unvermeidlich. Durch eine positive und professionelle Kommunikation können Kundenbeziehungen gestärkt und langfristige Partnerschaften aufgebaut werden. Ein einfühlsames Verständnis für die Bedürfnisse und Anliegen der Kunden kann dazu beitragen, deren Zufriedenheit zu steigern und die Reputation des Unternehmens zu festigen.
Kurz gesagt, Kommunikationsfähigkeiten sind im Sekretariat unerlässlich, um einen reibungslosen Arbeitsablauf zu gewährleisten, die Teamdynamik zu verbessern und erfolgreiche Kundenbeziehungen aufzubauen.
Die Rolle von Empathie im Sekretariat
Verständnis für die Perspektiven anderer
Empathie, die Fähigkeit, sich in die Gedanken und Gefühle anderer Menschen einzufühlen, ist ein entscheidender Aspekt in der Welt des Sekretariats. Indem Sekretärinnen und Bürokaufleute empathisch sind, können sie die Bedürfnisse ihrer Kollegen, Vorgesetzten und Kunden besser verstehen. Diese Fähigkeit ermöglicht es ihnen, nicht nur effektiver zu kommunizieren, sondern auch in der Lage zu sein, die Anliegen und Wünsche anderer zu antizipieren und angemessen darauf zu reagieren.
Konfliktlösung und Förderung einer positiven Teamdynamik
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Empathie im Sekretariat ist ihre Rolle bei der Konfliktlösung und der Förderung einer positiven Teamdynamik. Konflikte am Arbeitsplatz sind unvermeidlich, aber durch einfühlsame Kommunikation und das Verständnis der Perspektiven aller Beteiligten können Sekretärinnen und Bürokaufleute dazu beitragen, Konflikte zu lösen, bevor sie eskalieren. Durch das Zeigen von Empathie und Verständnis können sie ein unterstützendes und kooperatives Arbeitsumfeld schaffen, in dem Teammitglieder offen miteinander kommunizieren und effektiv zusammenarbeiten können.
Empathie ist somit nicht nur eine wertvolle Fähigkeit für individuelle Mitarbeiter im Sekretariat, sondern auch ein Schlüssel zur Förderung einer positiven Organisationskultur. Unternehmen, die eine Kultur der Empathie fördern, schaffen ein Umfeld, in dem Mitarbeiter sich gehört, respektiert und unterstützt fühlen. Dies führt nicht nur zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit, sondern auch zu einer gesteigerten Produktivität und einem besseren Arbeitsklima insgesamt.
In der nächsten Sektion werden wir uns genauer mit der Bedeutung von Soft Skills als Grundlage für Führungsqualitäten im Sekretariat auseinandersetzen.
Soft Skills als Grundlage für Führungsqualitäten
Nutzung von Kommunikation zur Inspiration und Motivation
In der Welt des Sekretariats ist Kommunikation nicht nur ein Werkzeug, sondern eine Kunstform, die den Unterschied zwischen einem guten und einem herausragenden Führungsstil ausmacht. Führungskräfte, die die Macht der Kommunikation beherrschen, sind in der Lage, ihre Teams zu inspirieren und zu motivieren, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Durch klare und einfühlsame Kommunikation können sie ihre Vision vermitteln und ihre Mitarbeiter dazu ermutigen, ihr Bestes zu geben. Ein guter Kommunikator schafft eine Atmosphäre des Vertrauens und der Offenheit, in der Ideen frei fließen und Innovation gedeiht. Sie verstehen die Bedeutung von Zuhören und sind in der Lage, auf die Bedürfnisse und Anliegen ihres Teams einzugehen, was zu einer erhöhten Mitarbeiterzufriedenheit und -produktivität führt.
Empathie als Schlüssel zur Mitarbeiterbindung und -entwicklung
Empathie ist eine der grundlegenden Eigenschaften, die einen erfolgreichen Führungsstil ausmachen. Sekretärinnen, die empathisch sind, können sich in die Lage ihrer Mitarbeiter versetzen und ihre Bedürfnisse und Herausforderungen verstehen. Durch einfühlsame Führung können sie ein unterstützendes Umfeld schaffen, das die Mitarbeiterbindung stärkt und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz fördert. Indem sie sich um das persönliche Wachstum und die Entwicklung ihrer Mitarbeiter kümmern, schaffen sie langfristige Bindungen und fördern eine Kultur des Lernens und der Zusammenarbeit. Empathische Führungskräfte erkennen die Stärken jedes Einzelnen und setzen sie gezielt ein, um das volle Potenzial ihres Teams auszuschöpfen.
Soft Skills wie Kommunikation und Empathie sind keine bloßen Zusätze zum Führungsrepertoire, sondern die Grundpfeiler einer erfolgreichen Führung im Sekretariat. Indem Führungskräfte diese Fähigkeiten kultivieren und aktiv einsetzen, können sie nicht nur ihre eigenen Leistungen steigern, sondern auch das Engagement und die Leistungsfähigkeit ihres Teams maximieren.
Praktische Beispiele: Alltägliche Szenarien, in denen Soft Skills zum Erfolg führen
In der dynamischen Welt des Sekretariats sind Soft Skills die unsichtbaren Kräfte, die den Unterschied zwischen einem guten und einem außergewöhnlichen Teammitglied ausmachen. Lassen Sie uns einen Blick auf einige typische Situationen werfen, in denen diese Fähigkeiten den Tag retten und den Erfolg fördern.
1. Empathische Kundenbetreuung:
Stellen Sie sich vor, eine gestresste Kundin betritt das Büro und benötigt dringend Hilfe. Anstatt einfach mechanisch Informationen weiterzugeben, tritt eine empathische Sekretärin in Aktion. Sie hört aufmerksam zu, erkennt die Bedürfnisse der Kundin und bietet nicht nur die benötigten Informationen, sondern auch ein offenes Ohr und unterstützende Worte. Diese Verbindung auf menschlicher Ebene stärkt die Kundenloyalität und hinterlässt einen bleibenden positiven Eindruck.
2. Konfliktlösung im Team:
In einem lebhaften Büroumfeld können Konflikte zwischen Teammitgliedern unvermeidlich sein. Hier kommt die Kunst der Empathie ins Spiel. Eine einfühlsame Sekretärin erkennt die Emotionen hinter den Worten und kann Konflikte entschärfen, indem sie Raum für offene Gespräche schafft und alternative Lösungen vorschlägt. Durch ihre diplomatische Herangehensweise trägt sie zur Förderung einer harmonischen Teamdynamik bei und ermöglicht es allen, ihr Bestes zu geben.
3. Unterstützung in stressigen Situationen:
In hektischen Zeiten, wenn Termine drängen und Prioritäten sich überschneiden, ist eine kommunikationsstarke Sekretärin wie ein ruhender Anker im Sturm. Sie behält nicht nur den Überblick über alle Aufgaben, sondern kommuniziert auch klar und effektiv mit dem Team, um Ressourcen optimal zu nutzen und Engpässe zu bewältigen. Durch ihre Fähigkeit, in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und das Team zu motivieren, trägt sie maßgeblich zum reibungslosen Ablauf des Büroalltags bei.
4. Unterstützung des Chefs bei schwierigen Entscheidungen:
Wenn der Chef vor einer schwierigen Entscheidung steht, kann eine Sekretärin mit ausgeprägten Kommunikationsfähigkeiten eine unschätzbare Hilfe sein. Durch klare und präzise Kommunikation, die die relevanten Informationen vermittelt und mögliche Auswirkungen aufzeigt, kann sie dem Chef dabei helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und den richtigen Kurs zu wählen.
5. Empathische Beratung einer Chefin bei Personalfragen:
In einem sensiblen Bereich wie der Mitarbeiterführung kann eine empathische Sekretärin einer Chefin dabei helfen, sich in die Lage der Mitarbeiter zu versetzen und angemessen zu reagieren. Durch einfühlsame Gespräche und die Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen, kann sie dazu beitragen, Mitarbeiterprobleme zu lösen und ein unterstützendes Arbeitsumfeld zu schaffen, das die Produktivität steigert und die Mitarbeiterbindung stärkt.
Schlussgedanken: so wichtig sind Kommunikation und Empathie im Sekretariat
In einer zunehmend digitalisierten Welt mögen manche argumentieren, dass eine KI-Sekretärin alle Aufgaben genauso effizient erledigen könnte wie eine menschliche Sekretärin.
Doch das wäre ein großer Irrtum.
Denn während KI-Systeme zweifellos in der Lage sind, repetitive Aufgaben zu automatisieren, fehlen ihnen die entscheidenden Soft Skills: Kommunikation und Empathie.
Eine KI-Sekretärin mag in der Lage sein, Termine zu planen, E-Mails zu beantworten und Dokumente zu organisieren. Doch sie kann nicht die subtilen Nuancen menschlicher Interaktion verstehen, die oft über den Erfolg oder Misserfolg einer Geschäftsbeziehung entscheiden. Sie kann nicht einfühlsam auf die Bedürfnisse eines gestressten Vorgesetzten reagieren oder die Stimmung im Büro lesen, um potenzielle Konflikte zu erkennen und zu lösen.
Menschliche Sekretärinnen hingegen sind Meisterinnen der zwischenmenschlichen Kommunikation. Sie können nicht nur klar und präzise Informationen vermitteln, sondern auch sensibel auf die Bedürfnisse anderer eingehen. Ihre empathischen Fähigkeiten ermöglichen es ihnen, ein unterstützendes Arbeitsumfeld zu schaffen und Konflikte auf diplomatische Weise zu lösen. Diese menschlichen Qualitäten sind unersetzlich und werden auch in Zukunft einen entscheidenden Unterschied machen.
In einer Welt, die sich ständig verändert und in der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit gefragt sind, werden menschliche Sekretärinnen weiterhin eine wichtige Rolle im Unternehmen spielen. Sie sind die Verbindung zwischen Technologie und Menschlichkeit, die Brücke zwischen den Bedürfnissen des Unternehmens und denen der Mitarbeiter. Und solange es menschliche Interaktion gibt, werden Soft Skills wie Kommunikation und Empathie unverzichtbar bleiben.
Viele der hier behandelten Inhalte entstehen aus dem Austausch mit Teilnehmenden der Fachtagungsreihe des Verbands der Sekretär:innen & Assistenzen. Sie spiegeln Fragen, Erfahrungen und Entwicklungen aus dem Büroalltag rund um das ThemaProfessionelle Büro-Kommunikationwider.
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Der Brief war perfekt formuliert. Der Ton höflich, der Inhalt korrekt, der Versand pünktlich. Zwei Tage später ruft die Behörde zurück und stellt eine einfache Frage: „Auf welchen Vorgang beziehen Sie sich eigentlich?“ Sie blättern durch die Unterlagen, öffnen den E-Mail-Verlauf, prüfen die Akte – und merken plötzlich: Auf dem Schreiben steht kein Geschäftszeichen. Was
Was bedeutet „Agenda“ wirklich? Sie betreten den Besprechungsraum fünf Minuten vor Beginn. Die Teilnehmenden trudeln ein, der Chef blättert nervös in seinen Unterlagen, jemand fragt nach den Zahlen vom Vormonat. Noch bevor der erste Satz gesprochen ist, spüren Sie: Ohne klare Struktur wird dieses Meeting zerfasern. Genau hier entscheidet sich, ob eine Agenda bloß ein
Ein scheinbar kleines Detail „Wir bitten Sie den Vertrag heute zu unterzeichnen.“ Der Satz ist verständlich. Niemand wird ernsthaft scheitern, ihn zu entschlüsseln. Und doch wirkt er unfertig. Das Auge sucht eine Struktur, die nicht sichtbar gemacht wurde. Ein kleiner Eingriff verändert die Wirkung sofort: „Wir bitten Sie, den Vertrag heute zu unterzeichnen.“ Die Kommasetzung
„Ach, das ist doch nur ein Wort.“ – Und genau damit fängt es an. Sie ahnen es schon, bevor ich es ausspreche:Natürlich ist „Lifestyle-Teilzeit“ nicht einfach nur ein Wort.Natürlich ist „Aktivrente“ keine harmlose Motivationsvokabel.Und ja — „Sondervermögen“ wurde offiziell zum Unwort des Jahres 2025 gekürt. Das klingt erst einmal nach Sprachspielerei — nach einer medialen
Wenn Sprache plötzlich Politik wird (und das Büro zur Bühne) Was wäre, wenn Ihr nächstes offizielles Schreiben plötzlich beanstandet würde – nicht, weil der Inhalt falsch, sondern weil ein Sternchen zu viel darin steht? Genau diese Szene spielt sich derzeit in vielen Büros und Behörden ab. In Sachsen wurde das Verbot von Genderschreibweisen an Schulen
Wenn ein digitales Postfach zum Spiegel der Teamkultur wird Kennen Sie das Gefühl, wenn das gemeinsame E-Mail-Postfach plötzlich mehr Stress als Struktur bringt? Eigentlich sollte das Funktionspostfach im Büro die Zusammenarbeit vereinfachen. Stattdessen entstehen Unsicherheit, doppelte Arbeit und kleine Spannungen zwischen Kolleginnen und Kollegen. Eine Nachricht wird dreimal gelesen, einmal gelöscht, niemand weiß, wer reagiert
Schreiben im Büro: Wenn jeder Satz zur Gratwanderung wird Es beginnt oft harmlos. Eine E-Mail, ein Rundschreiben, eine Einladung. Ein Text, der eigentlich informieren soll. Und plötzlich stehen Sie da – zwischen Erwartung, Regelwerk und persönlicher Haltung. Schreiben fühlt sich nicht mehr nach Routine an, sondern nach Entscheidung. Viele Sekretärinnen und Assistenzen erleben genau das:
Wie erkennt man eine CC-Datenschutzpanne – und warum tut sie so weh? Stellen Sie sich vor: Dezember. Die Luft riecht nach Jahresende. In den Fluren hängt dieses „Nur noch schnell fertig machen“-Gefühl wie Lametta an der Decke. Und dann passiert es. Eine Führungskraft greift zum Mailprogramm, schreibt einen freundlichen Weihnachtsgruß – und setzt hunderte Empfänger
Warum Ihre Stimme auf Papier wichtiger ist, als Sie denken Es gibt Fragen im Büro, die tauchen immer wieder auf:Komma oder kein Komma? Schreibt man das jetzt zusammen? Und darf KI überhaupt entscheiden, wie „professionell“ klingt? Wenn Sie im Sekretariat oder Office-Management arbeiten, kennen Sie diese Situationen. Zwischen Chefkommunikation, E-Mails, Protokollen und der nächsten Einladung
Weihnachtsstress im Büro – und der Moment, der alles kippt Wenn im Dezember die Terminkalender überquellen, der Posteingang in Dauerschleife blinkt und jeder mit einem „Nur ganz kurz…“ in Ihre Richtung schwenkt, entsteht dieser ganz typische Augenblick: Das Büro summt wie ein überlasteter Weihnachtsmarktstand, und während die To-dos sich stapeln, meldet sich innerlich ein vertrauter
Warum die richtige Adressierung entscheidend ist Möchten Sie sicherstellen, dass ein Brief in Ihrem Unternehmen ausschließlich von der richtigen Person geöffnet wird? Besonders bei sensibler Korrespondenz ist die korrekte Adressierung entscheidend. Schon kleine Fehler können zu schwerwiegenden Konsequenzen führen. Ein dramatisches Beispiel: In einem Unternehmen erhielt der Personalchef einen Brief mit Gehaltsverhandlungen, der fälschlicherweise von
Wenn Chaos zum Alltag gehört 8:07 Uhr, Montagmorgen.Der Chef ruft, das Telefon klingelt, und die Kaffeemaschine meldet: „Wassertank leer.“Willkommen im wahren Leben einer Sekretärin. Während andere noch überlegen, wo sie anfangen sollen, haben Sie längst drei To-dos gleichzeitig im Blick – eines in der Hand, eines im Kopf und eines auf der Tastatur. Kaffee in
Wenn Zukunft plötzlich im Posteingang steht „Können Sie ChatGPT bitte fragen, ob es den Text schneller formuliert?“Diesen Satz haben Sie vielleicht schon gehört – halb im Spaß, halb im Ernst.Ein Moment, in dem Sie merken: Die Zukunft ist nicht irgendwann, sie ist jetzt. ChatGPT schreibt mit.Der Duden schreibt um.Und Sie? Sie gestalten die Zukunft dazwischen.
Zwischen Aktenordner und Alphabet Der Kaffee duftet, der Posteingang blinkt, die Chefin ruft aus dem Büro:„Könnten Sie bitte die Mail an Herrn Keller noch mal formulieren – die klingt so … angespannt?“ Ein Satz, und schon sind Sie mittendrin in der Kunst, die kein Algorithmus der Welt beherrscht: Sprache mit Gefühl. Sie wissen, dass Worte
Wenn KI an ihre Grenzen stößt Wenn Maschinen denken und Menschen fühlen Eine neue Kollegin zieht ins Büro ein ChatGPT kann Texte schreiben, Mails sortieren, Präsentationen bauen.Sie ist schnell, freundlich, unermüdlich. Sie kennt keine Müdigkeit, keine Launen, kein Lampenfieber vor einem schwierigen Meeting.Für viele klingt das nach einer Traumkollegin – bis sie merken, dass diese
Klar schreiben. Smart arbeiten. Es sind nicht die großen Worte, die Wirkung zeigen – sondern die klaren.Und es sind nicht die lautesten, die führen – sondern die, die denken, strukturieren und handeln. Sekretärinnen und Assistenzen sind die wahren Kommunikationsprofis der Zukunft:Sie formulieren klar, sie planen smart, und sie wissen, dass Professionalität dann beginnt,wenn Sprache, Organisation
„Warum soll ich mich eigentlich für den Duden interessieren?“ – Gute Frage! Sie denken jetzt vielleicht: „Ehrlich, bei all den Terminen, Mails und Chef-To-dos soll ich mich auch noch mit dem Duden beschäftigen?“Ja – genau das sollten Sie. Denn Sprache ist Ihr Werkzeug. Und wer mit stumpfem Werkzeug arbeitet, braucht doppelt so lange.Der Duden ist
Timing ist alles: So planen Sie Ihre Weihnachtsgrüße effizient Weihnachten – diese magische Zeit des Jahres, die nach Zimt, Glühwein und… Organisation riecht? Genau! Für uns Sekretärinnen und Office-Profis ist die Vorweihnachtszeit nicht nur romantisch, sondern auch der Moment, um wahre Multitasking-Meisterleistungen zu zeigen. Ob Sie nun Weihnachtsgrüße an langjährige Geschäftspartner oder an das Team
🌍 Warum ist Geschäftsetikette international so wichtig? Die Welt ist ein globales Dorf – doch wer denkt, dass überall die gleichen Regeln gelten, kann schnell ins Fettnäpfchen treten. Eine zu feste Begrüßung in Asien, das falsche Gesprächsthema in den USA oder ein unpassender Dresscode in Saudi-Arabien können nicht nur für peinliche Momente sorgen, sondern auch
Eine Stimme, viele Kanäle – Warum Wiedererkennbarkeit im politischen Sekretariat zählt Wenn Institutionen plötzlich widersprüchlich klingen Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Am Montag wird eine Rede gehalten, die auf Bürgernähe setzt – locker, engagiert, empathisch. Am Dienstag folgt eine Pressemitteilung zur gleichen Thematik – trocken, formal, gespickt mit Passivkonstruktionen. Am Mittwoch geht ein Instagram-Post
Reels statt Reden – Wie sich der politische Ton verändert „Bei Merz haben sie weniger geklatscht.“ Ein beiläufiger Satz zu Beginn – doch rhetorisch ein Paukenschlag. Heidi Reichinnek tritt auf der re:publica 25 nicht als klassische Politikerin auf, sondern als Vertreterin einer neuen Kommunikationsära. Sie nutzt Bühnen nicht mehr bloß zur Selbstdarstellung, sondern als Brücken
🧨 Beschwerde-E-Mails schreiben – wie geht’s Ihnen damit? „Ich schreibe die Mail später – sonst platzt mir der Kragen.“ ✉️ Sie öffnen ihr Postfach – und da ist sie wieder: Diese eine E-Mail. Der Betreff weckt Ärger, die Nachricht wirkt fordernd. Ihr Herz schlägt schneller. Sie denken: „Ich schreib’s lieber nicht…“. Kommt Ihnen das bekannt
Und das ausgerechnet in den Momenten, in denen Worte zählen. „Danke für alles.“Sie meinen es ehrlich – aber es klingt wie die Beschriftung eines Grabschmucks.„Mit großem Bedauern…“Wirklich? Das sagt niemand mehr – außer das Sekretariat des 19. Jahrhunderts.„Hiermit lade ich Sie herzlich ein…“Ach, wie einladend. Fast so wie ein Beipackzettel. ❌ Schluss mit Floskeln. Schluss
Schreiben ist wie Schwimmen – das meiste verlernen wir durchs Zusehen Warum schreiben so viele Menschen im Büro kompliziert, obwohl niemand es so lesen will?Weil wir es uns abgeschaut haben – und dabei verlernt haben, klar zu formulieren. In der Schule lernen wir Aufsätze. In der Ausbildung Geschäftsbriefe. Im Job? Lernen wir Zuschauen. Und genau
Von Floskeln, Flausch und fehlender Wucht Sie tippen, löschen, tippen noch mal – und am Ende steht da wieder der Satz:„Ich wollte nur kurz nachfragen, ob…“ Warum schreiben wir oft so weichgespült, so unklar, so vorsichtig?Warum sagen wir nicht einfach, was Sache ist – mit Worten, die sitzen?Wo ist er hin, der Kaventsmann unter den
Wenn Oma ins Zoom-Meeting platzt Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einer digitalen Teambesprechung, es geht um die nächste Strategieplanung. Die Kollegin teilt ihren Bildschirm, Begriffe wie „Agile Sprint“, „Action Plan“ und „Touchpoint“ fliegen durch den Raum. Plötzlich murmelt eine Stimme vom Rand:„Was’n Basseng an Action Plan?“ Ein Schmunzeln huscht durch die Runde.Die Oma
Eine Fabel, drei Lehren für Sekretärinnen, Kauffrauen & Assistenzen „Warum trübst du mir das Wasser?“„Wie soll ich das tun? Ich stehe doch unter dir.“ So beginnt eine der ältesten und kürzesten Fabeln aus dem Kreis Äsops. Ein Wolf greift ein Lamm an, das sich gerade friedlich am Bach erfrischt. Er wirft ihm vor, das Wasser
Während künstliche Intelligenz immer besser antwortet, vergessen wir, wie wir selbst wirksam sprechen. Zeit, ein uraltes Trainingssystem neu zu entdecken – für starke Worte im modernen Büroalltag. „Sag doch einfach, was du meinst!“Ein Satz, den viele Kauffrauen, Assistenzen und Teamleiterinnen im Büro schon gehört haben – oder sich selbst heimlich denken. Aber was so einfach
Was haben Kokolores, Schwofen und Kaventsmann im Büro zu suchen? Stellen Sie sich vor: Eine junge Büromanagerin steht in der Teeküche, tippt auf ihrem Smartphone und ruft plötzlich lachend: „Was für ein Kokolores!“ Zwei Kolleginnen schauen auf, nicken – und kichern wissend. Ein älterer Kollege schiebt nach: „Und der Chef ist heute auch wieder ein
„LinkedIn ist doch nichts für mich – das ist doch nur für Chefs!“ Diesen Satz höre ich oft, wenn ich mit Sekretärinnen, Assistenzen oder Bürokauffrauen spreche. Viele denken, LinkedIn sei eine Plattform für Karrieremenschen mit Anzug und Business-Talk. Für die, die ständig „aufsteigen“, „wechseln“ oder „netzwerken“ müssen. Aber wissen Sie was? Gerade Sie gehören auf
Was, wenn Ihr Schweigen mehr bewirkt als jede Beleidigung? Ein stiller Blick am Kopierer Sie sagt es beiläufig, in einem Ton, den sie für humorvoll hält:„Früher hätte man sowas nicht geduldet – da wussten die noch, wie man mit solchen Leuten umgeht.“ Die Kollegin neben Ihnen lacht. Der Chef schaut kurz hoch, sagt nichts. Und
Stellen Sie sich vor, Sie müssten morgen fünf Kontakte benennen, die Ihnen beruflich wirklich weiterhelfen könnten. Wen würden Sie anrufen? Diese Frage ist kein Gedankenspiel – sondern pure Realität. Ob bei Krankheitsvertretung, einem komplizierten Softwareproblem oder der Organisation einer Tagung: Wer gut vernetzt ist, löst Probleme schneller. Doch wo soll man anfangen, wenn man auf
Wussten Sie, dass 53 % aller LinkedIn-Nutzer*innen einfach nur mitlesen – ohne zu liken oder zu kommentieren? Zugegeben – LinkedIn ist keine typische Plattform für Sekretärinnen. Kein niedliches Kätzchen, keine viralen Tänze. Stattdessen: Fachartikel, Jobtitel und Karriere-Talk. Viele fühlen sich da erstmal fehl am Platz. Und doch wächst die Zahl der stillen Leserinnen. Frauen, die täglich
„Haben Sie schon Ihr digitales Passbild?“ – Was wie ein Scherz klingt, wird ab Mai bitterer Ernst Stellen Sie sich vor, es ist Montagmorgen. Ihr Chef fragt Sie, ob Sie schnell einen neuen Termin im Bürgeramt klarmachen können – für ihn selbst, seine Frau und die beiden Kinder. Neue Pässe. Und dann kommt die Zusatzinfo:
Die Sekretärin mit dem Superheldinnen-Umhang Stellen Sie sich vor: Sie sitzen in einem wichtigen Meeting. Ihre Chefin bittet Sie, die Protokolle an alle zu schicken. Schnell getippt, rausgeschickt, fertig. Doch am nächsten Tag kommt ein verwirrtes Feedback: „War das jetzt eine Aufgabenliste oder eine Zusammenfassung?“ Was ist passiert? Ganz einfach: Die Kommas haben gefehlt!
Der 1. Mai und die coole Sekretärin von heute Stellen Sie sich vor: Sie sitzen an Ihrem Schreibtisch, jonglieren fünf Kalender, planen Meetings und koordinieren spontane Änderungen. Das Telefon klingelt, die Mails stapeln sich, und Sie wissen: Ohne Sie läuft hier nichts. Doch am 1. Mai? Da ruht alles. Der internationale Tag der Arbeit, einst