Kommaregeln sind keine Deko: Wie Sie mit perfekter Zeichensetzung im Büroalltag glänzen
Die Sekretärin mit dem Superheldinnen-Umhang
Stellen Sie sich vor: Sie sitzen in einem wichtigen Meeting. Ihre Chefin bittet Sie, die Protokolle an alle zu schicken. Schnell getippt, rausgeschickt, fertig. Doch am nächsten Tag kommt ein verwirrtes Feedback: „War das jetzt eine Aufgabenliste oder eine Zusammenfassung?“ Was ist passiert? Ganz einfach: Die Kommas haben gefehlt!
Kommas sind wie Straßenschilder für Ihre Sätze. Ohne sie verfahren sich Ihre Leserinnen und Leser. Und Sie? Sie wirken unkonzentriert. Und ja, das kann Ihrer Karriere schaden.
Warum sind Kommaregeln so wichtig?
Klare Botschaften: Ohne Kommas verschwimmen Satzteile, Aussagen werden missverstanden.
Professionalität: Ein Text ohne korrekte Zeichensetzung wirkt schlampig.
Karrierebooster: Wer fehlerfrei schreibt, zeigt Kompetenz und Sorgfalt.
Ich frage Sie: Wollen Sie als „die coole Sekretärin“ gelten, die mit einem Satz alles auf den Punkt bringt? Oder als jemand, der für Chaos sorgt?
Neues aus dem Duden 2020: Was sollten Sie wissen?
Der Duden, 28. Auflage (August 2020), bringt frischen Wind ins Spiel:
Neuheit
Bedeutung
3.000 neue Wörter
Sprache entwickelt sich – bleiben Sie up to date!
Klare Regeln zu Infinitiven
Wann ein Komma bei „zu“-Infinitiven steht, ist jetzt einfacher erklärt.
Anpassungen bei Anglizismen
Social Media, Influencer, Selfie – ja, die stehen jetzt im Duden!
Meine Empfehlung: Schauen Sie sich die wichtigsten Änderungen an – und Können Sie Ihrem Komma-Wissen eine Frischekur.
Die drei wichtigsten Kommaregeln für Ihren Büroalltag
1. Hauptsatz + Nebensatz = Komma!
Beispiel: Ich schreibe die E-Mail, weil es dringend ist.
2. Infinitivgruppen mit „zu“ brauchen oft ein Komma
Beispiel: Sie hat beschlossen, früher zu gehen.
3. Aufzählungen trennen, aber nicht vor „und“ oder „oder“
Beispiel: Wir bestellen Büromaterial, Getränke und Snacks.
Merken Sie es sich wie ein Mantra: Kommaregeln sind keine Deko. Sie sind Pflicht!
Was passiert ohne Kommas?
Ohne Kommas wird Sprache schnell zur Stolperfalle. Stellen Sie sich vor, Sie schicken eine Einladung mit dem Satz: Bitte begrüßen Sie unsere neuen Mitarbeiterinnen Anna Lisa und Marie. Klingt harmlos? Ohne Komma liest sich das so, als hieße eine Person „Anna Lisa und Marie“ – dabei sind es zwei! Ein Komma nach „Anna“ würde Klarheit schaffen.
Das Problem: Fehlen Kommas, entsteht Unsicherheit. Ihre Leserinnen und Leser müssen raten, was Sie meinen. Noch schlimmer: Sie könnten sich blamieren. In der Bürokommunikation geht es nicht nur um Wörter, sondern um Präzision. Wer Kommas weglässt, signalisiert: „Details sind mir egal.“ Und das, liebe Leserinnen und Leser, kann fatal sein.
Beispiele gefällig? Hier ein Klassiker: Wir essen Opa. – Oh nein! Besser: Wir essen, Opa. Ein einziges Komma rettet Leben – und Ihren Ruf. Oder: Ich möchte nicht, dass du gehst. ohne Komma wird zu Ich möchte nicht dass du gehst – und plötzlich klingt es, als wären Ihnen Grammatik und Klarheit egal.
Das denken andere, wenn Sie ohne Kenntnis der aktuellen Komma-Regeln schreiben
Sie schreiben altmodisch, obwohl die Regeln längst modernisiert sind.
Ihre Kolleginnen und Kollegen verstehen Sie falsch und müssen nachfragen.
Ihre Chefin fragt sich, ob Sie sich mit den neuen Standards auskennen.
Sie verpassen die Chance, mit Ihrer Sprachkompetenz zu glänzen.
Meine Empfehlung: Nehmen Sie Kommaregeln ernst. Sie sind kein Selbstzweck, sondern ein Signal: Ich bin präzise, ich bin professionell – und ich bin bereit für die nächste Karrierestufe.
Fachbegriffe kurz erklärt
Infinitivgruppe: Ein Satzteil mit „zu“ + Verb, z. B. zu arbeiten.
Hauptsatz: Ein selbstständiger Satz, der allein stehen kann.
Nebensatz: Ein abhängiger Satzteil, der mehr Infos gibt.
Schlussgedanke
Liebe Sekretärinnen und Bürokaufleute, Ihre Sprache ist Ihr Werkzeug. Lassen Sie uns gemeinsam die Schärfe Ihrer Werkzeuge verbessern. Mit den richtigen Kommas zeigen Sie nicht nur Können, sondern auch Haltung. Und das bleibt nicht unbemerkt.
Typische Gedanken
1. Muss ich mir wirklich alle Duden-Neuheiten merken? Nein, aber die wichtigsten für Ihren Job sollten Sie kennen.
2. Was, wenn ich bei einem Komma unsicher bin? Fragen Sie sich: Würde ich an dieser Stelle beim Vorlesen kurz Luft holen?
3. Gibt es gute Tools zur Unterstützung? Ja, z. B. Duden Mentor oder LanguageTool.
4. Sind Kommaregeln international gleich? Nein, jedes Land hat eigene Regeln. Fokussieren Sie sich auf die deutsche Sprache.
5. Wie lerne ich die Regeln am besten? Besuchen Sie unser Seminar! Hier geht’s direkt zur Anmeldung.
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