„LinkedIn ist doch nichts für mich – das ist doch nur für Chefs!“
Diesen Satz höre ich oft, wenn ich mit Sekretärinnen, Assistenzen oder Bürokauffrauen spreche. Viele denken, LinkedIn sei eine Plattform für Karrieremenschen mit Anzug und Business-Talk. Für die, die ständig „aufsteigen“, „wechseln“ oder „netzwerken“ müssen.
Aber wissen Sie was? Gerade Sie gehören auf diese Plattform. Gerade Sie profitieren davon, gesehen zu werden. Denn: Wertschätzung beginnt mit Sichtbarkeit.
LinkedIn ist viel mehr als ein digitales Bewerbungsschaufenster. Es ist ein Raum für Austausch, Inspiration und berufliche Entwicklung. Und das Beste: Man muss nicht laut sein, um dort Wirkung zu entfalten.
Warum LinkedIn kein Luxus ist – sondern Werkzeug
Vergessen Sie den Mythos vom „Karrierenetzwerk für Führungskräfte“. LinkedIn ist in Wahrheit das, was man daraus macht. Für Office-Profis ist es:
ein Ort zum Mitlernen
ein Ort zum Kontakte knüpfen
ein Ort zur beruflichen Selbstsicherheit
Wer sich regelmäßig mit Themen wie Büroorganisation, Kommunikation, Digitalisierung, Outlook oder Protokollführung beschäftigt, kann dort glänzen – nicht mit perfektem Marketing, sondern mit Haltung und Praxisnähe.
Beispiel gefällig? Frau Hoffmann aus Leipzig hat einen kurzen Post zur E-Mail-Flut im Büro geschrieben: „Wie viele E-Mails darf man ignorieren, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen? Ich finde: mindestens 20. Was meint ihr?“
20 Kommentare. Zwei neue Kontakte. Eine Einladung zu einem Webinar.
Sie hatte keinen Plan – aber einen Ton. Echt, sympathisch, offen. Das wirkt.
Office-Kompetenz sichtbar machen – ganz ohne Eigenlob
Viele Office-Profis sagen: „Ich habe doch nichts zu sagen…“ Doch das stimmt nicht. Die Themen sind da – jeden Tag! Sie heißen:
Krankmeldungen organisieren
Kundenbesuche koordinieren
Konflikte diplomatisch entschärfen
Jahresplanung strukturieren
neue Tools einführen
All diese Dinge sind sichtbare Leistung, wenn man sie auf LinkedIn teilt. Und damit meine ich nicht: „Ich bin die Beste!“ Sondern: „Heute war ein Tag mit 3 Terminumplanungen, 2 Last-Minute-Änderungen und 1 Danke vom Chef. Manchmal reicht das.“
Ein solcher Beitrag bekommt vielleicht kein Branchenaward. Aber er bekommt Aufmerksamkeit – die ehrliche, interessierte, unterstützende Art.
Sichtbar sein bedeutet nicht, alles zu zeigen
Viele Sekretärinnen und Assistenzen zögern, auf LinkedIn aktiv zu werden, weil sie glauben, sie müssten Privates preisgeben oder mit beruflichem Hochglanzglimmer auftreten. Die gute Nachricht: LinkedIn ist kein Instagram – Sie dürfen professionell und gleichzeitig zurückhaltend sein.
Sie möchten nichts Persönliches teilen? Müssen Sie auch nicht.
Hier ein paar Alternativen, mit denen Sie sich auf LinkedIn zeigen können – ohne Einblicke in Ihr Privatleben zu geben:
Was?
Wie?
Einen Link zu einem hilfreichen Artikel posten
„Spannender Beitrag zur E-Rechnungspflicht ab 2025 – betrifft auch unsere tägliche Arbeit im Sekretariat.“
Ein Bild vom Arbeitsplatz (ausschnittsweise)
„Heute mal digital aufgeräumt – mein Desktop ist wieder begehbar.“
Eine Frage stellen
„Wie organisieren Sie die Urlaubsvertretung im Team? Bin gespannt auf Tipps.“
Einen Weiterbildungstipp teilen
„Dieses Excel-Webinar war Gold wert. Wer oft mit Daten jongliert, dem kann ich das nur empfehlen!“
Fazit: Sichtbarkeit bedeutet Haltung zeigen, nicht alles zeigen.
Wie Sie sich mit einem Kommentar ins Gedächtnis bringen
Kennen Sie das? Sie lesen einen Beitrag, denken „Ja, stimmt!“, scrollen weiter – und sind zwei Minuten später wieder in Ihrer To-Do-Liste gefangen.
Wenn Sie stattdessen kurz kommentieren – z. B. „Das sehe ich genauso. Vor allem der Punkt mit dem Mailverkehr trifft’s!“ – passiert Folgendes:
Die Autorin sieht Sie
Andere Leserinnen sehen Sie
Ihr Name bleibt hängen
Das ist kein Push-Marketing. Das ist sanftes Erinnern an Ihre Existenz. Und wer weiß – vielleicht sucht jemand genau Sie als Mitstreiterin, Ansprechpartnerin oder Impulsgeberin.
Auch ein Like oder ein Emoji ist ein Mikro-Signal, das sagt: „Ich bin dabei.“
Karriere-Booster LinkedIn – auch ohne Karrierepläne?
Die vielleicht wichtigste Frage: Warum sollte ich überhaupt auf LinkedIn sichtbar sein, wenn ich gar keine Karriere machen will?
Ganz einfach:
Weil Sichtbarkeit Vertrauen stärkt
Weil gute Kontakte Weiterbildungen, Ideen oder sogar Entlastung bringen können
Weil man nie weiß, wer einen entdeckt – oder weiterempfiehlt
Weil es gut tut, gesehen zu werden – und zu sehen, dass man nicht allein ist mit den eigenen Herausforderungen
Ein starkes Netzwerk ist kein Statussymbol, sondern eine Ressource. Und LinkedIn ist der Ort, an dem Sekretärinnen ihre Professionalität zeigen dürfen – ohne ins Rampenlicht zu müssen.
Schlussgedanke: Ihr Know-how verdient Sichtbarkeit – leise, klar und professionell
Sie halten die Fäden zusammen, reagieren blitzschnell auf Veränderungen, denken an die Dinge, die andere vergessen – und machen all das still und effizient. Warum also nicht auch auf LinkedIn?
Sie müssen nicht glänzen. Sie müssen nur sichtbar werden. Nicht laut. Sondern verlässlich. Nicht perfekt. Sondern echt.
Denn Office-Profis sind nicht die Bühne – sie sind das Rückgrat. Und genau deshalb verdienen Sie Sichtbarkeit, Respekt und Austausch auf Augenhöhe. LinkedIn ist dafür das passende Werkzeug. Probieren Sie es aus – in Ihrem Tempo, auf Ihre Art.
LinkedIn für Office-Profis
1. Ich will keinen Jobwechsel – lohnt sich LinkedIn trotzdem? Ja! LinkedIn dient auch der Weiterbildung, dem Austausch und der fachlichen Sichtbarkeit in Ihrem aktuellen Berufsfeld.
2. Muss ich Beiträge schreiben, um aktiv zu sein? Nein. Schon das Liken, Kommentieren und Vernetzen mit anderen ist Aktivität genug.
3. Wie finde ich passende Beiträge oder Kontakte? Nutzen Sie die Suchfunktion mit Begriffen wie „Sekretariat“, „Büromanagement“, „Assistenz“ oder folgen Sie passenden Hashtags (#OfficeLife, #Weiterbildung, #Büroorganisation).
4. Was, wenn ich kein Profilbild hochladen möchte? Ein Profilbild erhöht die Chance, dass andere sich vernetzen – aber es muss nicht perfekt sein. Ein neutrales Porträt reicht völlig aus.
5. Darf ich auch Beiträge aus meinem Alltag posten? Unbedingt. Beiträge mit Alltagsthemen (E-Mail-Flut, Besprechungschaos, Tool-Tipps) kommen oft sehr gut an – weil sie echt sind und viele sich wiedererkennen.
Bleiben Sie sichtbar – mit uns gemeinsam!
Folgen Sie dem Verband der Sekretärinnen e. V. auf LinkedIn, wenn Sie regelmäßig Impulse, Weiterbildungstipps, Veranstaltungseinblicke und echte Erfahrungen aus dem Büroalltag erhalten möchten.
Viele der hier behandelten Inhalte entstehen aus dem Austausch mit Teilnehmenden der Fachtagungsreihe des Verbands der Sekretärinnen. Sie spiegeln Fragen, Erfahrungen und Entwicklungen aus dem Büroalltag wider.
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Was bedeutet „Agenda“ wirklich? Sie betreten den Besprechungsraum fünf Minuten vor Beginn. Die Teilnehmenden trudeln ein, der Chef blättert nervös in seinen Unterlagen, jemand fragt nach den Zahlen vom Vormonat. Noch bevor der erste Satz gesprochen ist, spüren Sie: Ohne klare Struktur wird dieses Meeting zerfasern. Genau hier entscheidet sich, ob eine Agenda bloß ein
Ein scheinbar kleines Detail „Wir bitten Sie den Vertrag heute zu unterzeichnen.“ Der Satz ist verständlich. Niemand wird ernsthaft scheitern, ihn zu entschlüsseln. Und doch wirkt er unfertig. Das Auge sucht eine Struktur, die nicht sichtbar gemacht wurde. Ein kleiner Eingriff verändert die Wirkung sofort: „Wir bitten Sie, den Vertrag heute zu unterzeichnen.“ Die Kommasetzung
„Ach, das ist doch nur ein Wort.“ – Und genau damit fängt es an. Sie ahnen es schon, bevor ich es ausspreche:Natürlich ist „Lifestyle-Teilzeit“ nicht einfach nur ein Wort.Natürlich ist „Aktivrente“ keine harmlose Motivationsvokabel.Und ja — „Sondervermögen“ wurde offiziell zum Unwort des Jahres 2025 gekürt. Das klingt erst einmal nach Sprachspielerei — nach einer medialen
Wenn Sprache plötzlich Politik wird (und das Büro zur Bühne) Was wäre, wenn Ihr nächstes offizielles Schreiben plötzlich beanstandet würde – nicht, weil der Inhalt falsch, sondern weil ein Sternchen zu viel darin steht? Genau diese Szene spielt sich derzeit in vielen Büros und Behörden ab. In Sachsen wurde das Verbot von Genderschreibweisen an Schulen
Schreiben im Büro: Wenn jeder Satz zur Gratwanderung wird Es beginnt oft harmlos. Eine E-Mail, ein Rundschreiben, eine Einladung. Ein Text, der eigentlich informieren soll. Und plötzlich stehen Sie da – zwischen Erwartung, Regelwerk und persönlicher Haltung. Schreiben fühlt sich nicht mehr nach Routine an, sondern nach Entscheidung. Viele Sekretärinnen und Assistenzen erleben genau das:
Wie erkennt man eine CC-Datenschutzpanne – und warum tut sie so weh? Stellen Sie sich vor: Dezember. Die Luft riecht nach Jahresende. In den Fluren hängt dieses „Nur noch schnell fertig machen“-Gefühl wie Lametta an der Decke. Und dann passiert es. Eine Führungskraft greift zum Mailprogramm, schreibt einen freundlichen Weihnachtsgruß – und setzt hunderte Empfänger
Warum Ihre Stimme auf Papier wichtiger ist, als Sie denken Es gibt Fragen im Büro, die tauchen immer wieder auf:Komma oder kein Komma? Schreibt man das jetzt zusammen? Und darf KI überhaupt entscheiden, wie „professionell“ klingt? Wenn Sie im Sekretariat oder Office-Management arbeiten, kennen Sie diese Situationen. Zwischen Chefkommunikation, E-Mails, Protokollen und der nächsten Einladung
Weihnachtsstress im Büro – und der Moment, der alles kippt Wenn im Dezember die Terminkalender überquellen, der Posteingang in Dauerschleife blinkt und jeder mit einem „Nur ganz kurz…“ in Ihre Richtung schwenkt, entsteht dieser ganz typische Augenblick: Das Büro summt wie ein überlasteter Weihnachtsmarktstand, und während die To-dos sich stapeln, meldet sich innerlich ein vertrauter
Warum die richtige Adressierung entscheidend ist Möchten Sie sicherstellen, dass ein Brief in Ihrem Unternehmen ausschließlich von der richtigen Person geöffnet wird? Besonders bei sensibler Korrespondenz ist die korrekte Adressierung entscheidend. Schon kleine Fehler können zu schwerwiegenden Konsequenzen führen. Ein dramatisches Beispiel: In einem Unternehmen erhielt der Personalchef einen Brief mit Gehaltsverhandlungen, der fälschlicherweise von
Wenn Chaos zum Alltag gehört 8:07 Uhr, Montagmorgen.Der Chef ruft, das Telefon klingelt, und die Kaffeemaschine meldet: „Wassertank leer.“Willkommen im wahren Leben einer Sekretärin. Während andere noch überlegen, wo sie anfangen sollen, haben Sie längst drei To-dos gleichzeitig im Blick – eines in der Hand, eines im Kopf und eines auf der Tastatur. Kaffee in
Wenn Zukunft plötzlich im Posteingang steht „Können Sie ChatGPT bitte fragen, ob es den Text schneller formuliert?“Diesen Satz haben Sie vielleicht schon gehört – halb im Spaß, halb im Ernst.Ein Moment, in dem Sie merken: Die Zukunft ist nicht irgendwann, sie ist jetzt. ChatGPT schreibt mit.Der Duden schreibt um.Und Sie? Sie gestalten die Zukunft dazwischen.
Zwischen Aktenordner und Alphabet Der Kaffee duftet, der Posteingang blinkt, die Chefin ruft aus dem Büro:„Könnten Sie bitte die Mail an Herrn Keller noch mal formulieren – die klingt so … angespannt?“ Ein Satz, und schon sind Sie mittendrin in der Kunst, die kein Algorithmus der Welt beherrscht: Sprache mit Gefühl. Sie wissen, dass Worte
Wenn KI an ihre Grenzen stößt Wenn Maschinen denken und Menschen fühlen Eine neue Kollegin zieht ins Büro ein ChatGPT kann Texte schreiben, Mails sortieren, Präsentationen bauen.Sie ist schnell, freundlich, unermüdlich. Sie kennt keine Müdigkeit, keine Launen, kein Lampenfieber vor einem schwierigen Meeting.Für viele klingt das nach einer Traumkollegin – bis sie merken, dass diese
Klar schreiben. Smart arbeiten. Es sind nicht die großen Worte, die Wirkung zeigen – sondern die klaren.Und es sind nicht die lautesten, die führen – sondern die, die denken, strukturieren und handeln. Sekretärinnen und Assistenzen sind die wahren Kommunikationsprofis der Zukunft:Sie formulieren klar, sie planen smart, und sie wissen, dass Professionalität dann beginnt,wenn Sprache, Organisation
„Warum soll ich mich eigentlich für den Duden interessieren?“ – Gute Frage! Sie denken jetzt vielleicht: „Ehrlich, bei all den Terminen, Mails und Chef-To-dos soll ich mich auch noch mit dem Duden beschäftigen?“Ja – genau das sollten Sie. Denn Sprache ist Ihr Werkzeug. Und wer mit stumpfem Werkzeug arbeitet, braucht doppelt so lange.Der Duden ist
Timing ist alles: So planen Sie Ihre Weihnachtsgrüße effizient Weihnachten – diese magische Zeit des Jahres, die nach Zimt, Glühwein und… Organisation riecht? Genau! Für uns Sekretärinnen und Office-Profis ist die Vorweihnachtszeit nicht nur romantisch, sondern auch der Moment, um wahre Multitasking-Meisterleistungen zu zeigen. Ob Sie nun Weihnachtsgrüße an langjährige Geschäftspartner oder an das Team
🌍 Warum ist Geschäftsetikette international so wichtig? Die Welt ist ein globales Dorf – doch wer denkt, dass überall die gleichen Regeln gelten, kann schnell ins Fettnäpfchen treten. Eine zu feste Begrüßung in Asien, das falsche Gesprächsthema in den USA oder ein unpassender Dresscode in Saudi-Arabien können nicht nur für peinliche Momente sorgen, sondern auch
Eine Stimme, viele Kanäle – Warum Wiedererkennbarkeit im politischen Sekretariat zählt Wenn Institutionen plötzlich widersprüchlich klingen Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Am Montag wird eine Rede gehalten, die auf Bürgernähe setzt – locker, engagiert, empathisch. Am Dienstag folgt eine Pressemitteilung zur gleichen Thematik – trocken, formal, gespickt mit Passivkonstruktionen. Am Mittwoch geht ein Instagram-Post
Reels statt Reden – Wie sich der politische Ton verändert „Bei Merz haben sie weniger geklatscht.“ Ein beiläufiger Satz zu Beginn – doch rhetorisch ein Paukenschlag. Heidi Reichinnek tritt auf der re:publica 25 nicht als klassische Politikerin auf, sondern als Vertreterin einer neuen Kommunikationsära. Sie nutzt Bühnen nicht mehr bloß zur Selbstdarstellung, sondern als Brücken
🧨 Beschwerde-E-Mails schreiben – wie geht’s Ihnen damit? „Ich schreibe die Mail später – sonst platzt mir der Kragen.“ ✉️ Sie öffnen ihr Postfach – und da ist sie wieder: Diese eine E-Mail. Der Betreff weckt Ärger, die Nachricht wirkt fordernd. Ihr Herz schlägt schneller. Sie denken: „Ich schreib’s lieber nicht…“. Kommt Ihnen das bekannt
Und das ausgerechnet in den Momenten, in denen Worte zählen. „Danke für alles.“Sie meinen es ehrlich – aber es klingt wie die Beschriftung eines Grabschmucks.„Mit großem Bedauern…“Wirklich? Das sagt niemand mehr – außer das Sekretariat des 19. Jahrhunderts.„Hiermit lade ich Sie herzlich ein…“Ach, wie einladend. Fast so wie ein Beipackzettel. ❌ Schluss mit Floskeln. Schluss
Schreiben ist wie Schwimmen – das meiste verlernen wir durchs Zusehen Warum schreiben so viele Menschen im Büro kompliziert, obwohl niemand es so lesen will?Weil wir es uns abgeschaut haben – und dabei verlernt haben, klar zu formulieren. In der Schule lernen wir Aufsätze. In der Ausbildung Geschäftsbriefe. Im Job? Lernen wir Zuschauen. Und genau
Von Floskeln, Flausch und fehlender Wucht Sie tippen, löschen, tippen noch mal – und am Ende steht da wieder der Satz:„Ich wollte nur kurz nachfragen, ob…“ Warum schreiben wir oft so weichgespült, so unklar, so vorsichtig?Warum sagen wir nicht einfach, was Sache ist – mit Worten, die sitzen?Wo ist er hin, der Kaventsmann unter den
Wenn Oma ins Zoom-Meeting platzt Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einer digitalen Teambesprechung, es geht um die nächste Strategieplanung. Die Kollegin teilt ihren Bildschirm, Begriffe wie „Agile Sprint“, „Action Plan“ und „Touchpoint“ fliegen durch den Raum. Plötzlich murmelt eine Stimme vom Rand:„Was’n Basseng an Action Plan?“ Ein Schmunzeln huscht durch die Runde.Die Oma
Eine Fabel, drei Lehren für Sekretärinnen, Kauffrauen & Assistenzen „Warum trübst du mir das Wasser?“„Wie soll ich das tun? Ich stehe doch unter dir.“ So beginnt eine der ältesten und kürzesten Fabeln aus dem Kreis Äsops. Ein Wolf greift ein Lamm an, das sich gerade friedlich am Bach erfrischt. Er wirft ihm vor, das Wasser
Während künstliche Intelligenz immer besser antwortet, vergessen wir, wie wir selbst wirksam sprechen. Zeit, ein uraltes Trainingssystem neu zu entdecken – für starke Worte im modernen Büroalltag. „Sag doch einfach, was du meinst!“Ein Satz, den viele Kauffrauen, Assistenzen und Teamleiterinnen im Büro schon gehört haben – oder sich selbst heimlich denken. Aber was so einfach
Was haben Kokolores, Schwofen und Kaventsmann im Büro zu suchen? Stellen Sie sich vor: Eine junge Büromanagerin steht in der Teeküche, tippt auf ihrem Smartphone und ruft plötzlich lachend: „Was für ein Kokolores!“ Zwei Kolleginnen schauen auf, nicken – und kichern wissend. Ein älterer Kollege schiebt nach: „Und der Chef ist heute auch wieder ein
„LinkedIn ist doch nichts für mich – das ist doch nur für Chefs!“ Diesen Satz höre ich oft, wenn ich mit Sekretärinnen, Assistenzen oder Bürokauffrauen spreche. Viele denken, LinkedIn sei eine Plattform für Karrieremenschen mit Anzug und Business-Talk. Für die, die ständig „aufsteigen“, „wechseln“ oder „netzwerken“ müssen. Aber wissen Sie was? Gerade Sie gehören auf
Was, wenn Ihr Schweigen mehr bewirkt als jede Beleidigung? Ein stiller Blick am Kopierer Sie sagt es beiläufig, in einem Ton, den sie für humorvoll hält:„Früher hätte man sowas nicht geduldet – da wussten die noch, wie man mit solchen Leuten umgeht.“ Die Kollegin neben Ihnen lacht. Der Chef schaut kurz hoch, sagt nichts. Und
Stellen Sie sich vor, Sie müssten morgen fünf Kontakte benennen, die Ihnen beruflich wirklich weiterhelfen könnten. Wen würden Sie anrufen? Diese Frage ist kein Gedankenspiel – sondern pure Realität. Ob bei Krankheitsvertretung, einem komplizierten Softwareproblem oder der Organisation einer Tagung: Wer gut vernetzt ist, löst Probleme schneller. Doch wo soll man anfangen, wenn man auf
Wussten Sie, dass 53 % aller LinkedIn-Nutzer*innen einfach nur mitlesen – ohne zu liken oder zu kommentieren? Zugegeben – LinkedIn ist keine typische Plattform für Sekretärinnen. Kein niedliches Kätzchen, keine viralen Tänze. Stattdessen: Fachartikel, Jobtitel und Karriere-Talk. Viele fühlen sich da erstmal fehl am Platz. Und doch wächst die Zahl der stillen Leserinnen. Frauen, die täglich
„Haben Sie schon Ihr digitales Passbild?“ – Was wie ein Scherz klingt, wird ab Mai bitterer Ernst Stellen Sie sich vor, es ist Montagmorgen. Ihr Chef fragt Sie, ob Sie schnell einen neuen Termin im Bürgeramt klarmachen können – für ihn selbst, seine Frau und die beiden Kinder. Neue Pässe. Und dann kommt die Zusatzinfo:
Die Sekretärin mit dem Superheldinnen-Umhang Stellen Sie sich vor: Sie sitzen in einem wichtigen Meeting. Ihre Chefin bittet Sie, die Protokolle an alle zu schicken. Schnell getippt, rausgeschickt, fertig. Doch am nächsten Tag kommt ein verwirrtes Feedback: „War das jetzt eine Aufgabenliste oder eine Zusammenfassung?“ Was ist passiert? Ganz einfach: Die Kommas haben gefehlt!
Der 1. Mai und die coole Sekretärin von heute Stellen Sie sich vor: Sie sitzen an Ihrem Schreibtisch, jonglieren fünf Kalender, planen Meetings und koordinieren spontane Änderungen. Das Telefon klingelt, die Mails stapeln sich, und Sie wissen: Ohne Sie läuft hier nichts. Doch am 1. Mai? Da ruht alles. Der internationale Tag der Arbeit, einst
Großbritannien – Ein vertrautes, aber verändertes Geschäftsreiseziel Eine Geschäftsreise nach Großbritannien war früher unkompliziert: Personalausweis einpacken, Flug buchen, los geht’s! Heute sieht das anders aus. Der Brexit hat vieles verändert: Visa-Bestimmungen, Zollkontrollen und neue Vorschriften für den Waren- und Dienstleistungsverkehr machen die Planung anspruchsvoller. Doch keine Sorge – mit der richtigen Vorbereitung bleibt Ihr Business-Trip
Warum plötzlich kindisches Verhalten im Büro kein Zufall ist „Also wenn das so weitergeht, dann bin ich raus!“ – knallt es in der Besprechung. Die Stimme ist laut, trotzig, beleidigt. Die Kollegin rauscht ab, die Tür bleibt offen stehen. Zurück bleiben betretene Blicke, Schweigen – und Sie mittendrin. Willkommen im emotionalen Chaos, besser bekannt als