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Der Schlüssel zu effektiver Kommunikation: Alles, was Sie über ‚cc:‘ in Briefen wissen müssen! 

 

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Vor einigen Tagen erhielten wir diese Anfrage: „Wenn unter einem Brief cc: steht, schreibt man dann Herrn oder Herr (ich denke Herrn, da ja gemeint ist „Die Kopie geht an: Herrn …). Liegen wir richtig in der Annahme?

Eine häufig gestellte Frage, die auf eine subtile, aber wichtige Nuance in der Anrede hinweist. Sie sind nicht allein mit dieser Frage – viele Menschen sind sich unsicher, wie sie auf Briefe reagieren sollen, wenn sie in Kopie gesetzt werden. Lasst uns dem auf den Grund gehen und die korrekte Anrede klären.

Was ist „cc:“ in Briefen?

Geschichte hinter „cc:“

Bevor wir in die Details eintauchen, lassen Sie uns einen kurzen Blick auf die Geschichte hinter „cc:“ werfen. Die Abkürzung „cc“ steht für „carbon copy“ und stammt aus der Zeit der Schreibmaschinen. Früher wurde Kohlepapier verwendet, um Kopien von Schriftstücken anzufertigen, und „cc“ wurde verwendet, um anzugeben, dass eine Kopie an eine andere Person gesendet wurde.

Bedeutung von „cc:“

Heutzutage wird „cc:“ in E-Mails verwendet, um eine Kopie der Nachricht an eine oder mehrere andere Personen zu senden, die nicht unbedingt die Hauptempfänger sind. Es ermöglicht eine breitere Verteilung von Informationen und fördert die Transparenz und Zusammenarbeit.

Die Vorteile von „cc:“

Effiziente Kommunikation

Ein Hauptvorteil von „cc:“ ist die effiziente Kommunikation. Indem Sie relevante Personen in Kopien einbeziehen, können Sie sicherstellen, dass alle wichtigen Stakeholder über wichtige Informationen informiert sind. Dies vermeidet Missverständnisse und fördert eine reibungslose Zusammenarbeit.

Transparente Zusammenarbeit

Durch das Einbeziehen von Personen in Kopien können Sie auch für mehr Transparenz in der Zusammenarbeit sorgen. Jeder weiß, wer welche Informationen erhält, was zu einem offeneren und transparenteren Arbeitsumfeld führt.

Nachvollziehbare Verantwortung

„cc:“ ermöglicht es auch, die Verantwortlichkeit klar zuzuweisen. Wenn mehrere Personen in Kopien einbezogen sind, ist es für alle offensichtlich, wer über bestimmte Informationen informiert wurde und wer für bestimmte Aufgaben zuständig ist.

Verwendung von „cc:“

In beruflichen E-Mails

In beruflichen E-Mails ist es üblich, „cc:“ zu verwenden, um relevante Teammitglieder, Vorgesetzte oder andere interessierte Parteien über wichtige Angelegenheiten zu informieren. Dies hilft, sicherzustellen, dass alle auf dem gleichen Stand sind und die nötigen Maßnahmen ergreifen können.

In persönlichen Korrespondenzen

Auch in persönlichen Korrespondenzen kann „cc:“ nützlich sein, insbesondere wenn Sie möchten, dass eine andere Person über bestimmte Themen oder Entwicklungen informiert ist. Es kann dazu beitragen, Missverständnisse zu vermeiden und eine offene Kommunikation aufrechtzuerhalten.

Tipps für den richtigen Gebrauch von „cc:“

Wählen Sie Ihre Empfänger sorgfältig aus

Bevor Sie jemanden in Kopie setzen, stellen Sie sicher, dass es für sie relevant ist, die Informationen zu erhalten. Zu viele unnötige Kopien können die E-Mail-Flut erhöhen und die Effektivität der Kommunikation beeinträchtigen.

Verwenden Sie „cc:“ sparsam

Es ist wichtig, „cc:“ sparsam zu verwenden und nur diejenigen einzubeziehen, die wirklich informiert sein müssen. Eine übermäßige Verwendung kann dazu führen, dass wichtige Informationen untergehen oder dass sich die Empfänger überflutet fühlen.

Seien Sie transparent

Wenn Sie jemanden in Kopie setzen, seien Sie transparent darüber, warum Sie dies tun. Geben Sie klar an, welche Rolle die Person in der Kommunikation spielt und welche Erwartungen Sie haben.

Wenn unter einem Brief cc: steht, schreibt man dann Herrn oder Herr?

Wenn unter einem Brief „cc:“ steht, lautet die korrekte Anrede „Herrn“.

Die Anrede „Herrn“ wird verwendet, da „cc:“ eine Abkürzung für „carbon copy“ ist, was bedeutet, dass eine Kopie der Nachricht an eine andere Person gesendet wird. In diesem Zusammenhang wird die Anrede in der Form des Dativs verwendet, was im Deutschen die Endung „-en“ erfordert. Daher ist die korrekte Anrede „Herrn“, um auszudrücken, dass die Kopie des Briefes an eine bestimmte Person gerichtet ist.

Schlussgedanke

„cc:“ in Briefen kann eine äußerst nützliche Funktion sein, um die Kommunikation zu verbessern und die Zusammenarbeit zu fördern. Indem Sie die oben genannten Tipps befolgen, können Sie sicherstellen, dass Sie es effektiv nutzen und die Vorteile voll ausschöpfen.

Wann sollte ich „cc:“ verwenden und wann nicht?

Verwenden Sie „cc:“ nur, wenn die Personen in Kopie relevante Informationen erhalten müssen. Andernfalls kann es zu einer übermäßigen E-Mail-Flut führen. Es gibt keine feste Grenze für die Verwendung, aber es ist ratsam, „cc:“ sparsam zu verwenden und nur diejenigen einzubeziehen, die wirklich informiert sein müssen.

Zeitgemaße Korrespondenz

Wer die Grundlagen beherrscht, brilliert bei den Feinheiten.


Judith Torma Goncalves ist Magistra der Rhetorik. Seit 2017 steuert Sie die Geschicke des Verband der Sekretärinnen.

Ihre Lieblingsthemen sind Kommunikation und Rhetorik und das weite Feld des miteinander.

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