Hitzeschutz in Schulen 2025: Recht, Praxis und starke Tipps für Schulsachbearbeiter:innen
35 °C im Klassenzimmer?! Diese Tricks retten Ihren Unterricht vor der Hitzefalle
Hitzeschutz in Schulen 2025: Zwischen Kreidetafel und Klimawandel
Stellen Sie sich vor: Es ist 10 Uhr, der Altbau knarzt, das Thermometer klettert auf 32 °C und Ihre coole Sekretärin wedelt verzweifelt mit dem Klassenbuch – Hitzealarm! Doch was nun? Hitzefrei, Kurzstunden oder schlicht durchhalten? Dieser Beitrag verbindet harte Fakten (ASR A3.5, DGUV-Regeln) mit frischen Beispielen aus mehreren Bundesländern – und liefert ermutigende Praxis-Hacks, damit Sie auch bei Sahara-Feeling einen kühlen Kopf bewahren.
Warum Hitze in der Schule mehr ist als „Sommer, Sonne, Schwitzen“
Hohe Raumtemperaturen senken Aufmerksamkeit, treiben den Puls und steigern die Unfallgefahr – für Lehrkräfte und Lernende. Ab 30 °C Raumluft verlangt die Technische Regel ASR A3.5 „wirksame Maßnahmen“, ab 35 °C gilt der Klassenraum ohne Spezialschutz sogar als ungeeignet als Arbeitsplatz. baua.de Für Schulen kommt ein pädagogischer Aspekt dazu: Kinder dehydrieren schneller, Abiturnoten hängen plötzlich am Quecksilber – ein wahrer „Notenschmelz-Effekt“.
Was die Rechtslage sagt – kurz & knackig
Schwellenwert
Rechtsfolge laut Arbeitsstättenrecht / DGUV
Praxis in Schulen
> 26 °C
„Ergänzende Schutzmaßnahmen sollen geprüft werden“ (z. B. Verschattung, Lüftung). baua.de
Müssen-Maßnahmen – Technik & Organisation vor Verhalten. baua.de
Kurzstunden, Trinkwasser, Sport nach 8 Uhr.
> 35 °C
Raum ohne Kühl- oder Schutztechnik ungeeignet. baua.de
Unterricht verlegen, digital unterrichten oder Räume schließen.
Merken Sie sich die „26-30-35-Ampel“: Grün denken, Gelb handeln, Rot stoppen.
Bundesländer im Hitzetest – wer macht was 2025?
Land
Orientierungstemperatur & Besonderheiten 2025
Quelle
NRW
> 27 °C Raumluft → Schulleitung kann Hitzefrei geben; unter 25 °C ausgeschlossen. Sek II bleibt regulär. ruhrnachrichten.de
Brandenburg
≥ 25 °C Außentemp. um 10 Uhr oder Raum ≥ 25 °C um 11 Uhr → Unterricht bis max. 12 Uhr (Kl. 1–10). maz-online.de
Berlin
Kein Automatismus; Schulleitung verkürzt Unterricht, oft auf 30–35-Minuten-Takte. Oberstufe meist ausgenommen. moz.de
Niedersachsen
Neu 2025: Hitzefrei auch für Sek II erlaubt, Entscheidung vor Ort. regionalheute.de
Zwischenfazit: Einheitlich ist nur die Uneinheitlichkeit. Trotzdem gilt überall: Schulleitung entscheidet – Verantwortung bleibt.
Gefährdungsbeurteilung – Ihr „Hitze-TÜV“ für jedes Klassenzimmer
„Ist Ihr Chemieraum ein heimliches Gewächshaus? Und wie heiß darf die Matheklausur eigentlich werden?“ Genau hier setzt die Gefährdungsbeurteilung an – gesetzlich verpflichtend, pädagogisch sinnvoll und erstaunlich schnell gemacht.
Fünf Schritte, die jede Schulleitung heute starten kann
Messen & protokollieren
Platzieren Sie ein digitales Daten-Logger-Thermometer (0,6 m Sitzhöhe / 1,1 m Stehhöhe) in jedem Raum. So verlangt es die ASR A3.5 baua.de.
Ergänzen Sie ein Außenthermometer an der Nordfassade (2 m Höhe, 4 m Abstand).
Trigger setzen – die 26-30-35-Ampel
Grün ≤ 26 °C: Normalbetrieb, aber Fensterbeschattung nicht vergessen.
Rot > 35 °C: Raum gilt ohne Spezialschutz als ungeeignet für Arbeit und Unterricht baua.de.
Besonders Schutzbedürftige identifizieren
Jugendliche, Schwangere, Kreislauf-Vorbelastete – die ASR nennt sie ausdrücklich baua.de. Dokumentieren Sie, wer bei Hitze eventuell vorgezogen freigestellt wird.
• Räume schließen oder Kühlung einschalten • Distanz- oder Projekttage • Hitzeschutzkleidung in Werkstätten
In Berlin darf Unterricht nur verkürzt ausfallen; Hitzefrei bleibt Ausnahme – Schulleitung entscheidet tagesspiegel.de.
Bonus-Stufe Niedersachsen
Kein fester Wert – Entscheidung vor Ort
• Seit Juli 2025 darf auch Sek II hitzefrei bekommen, wenn die Schulleitung es für nötig hält mk.niedersachsen.de
Gymnasium Hannover testet Hybridunterricht.
Check-Liste zum Aufhängen im Lehrerzimmer 1️⃣ Temperatur ablesen ➜ 2️⃣ Plan-Stufe lokalisieren ➜ 3️⃣ Maßnahmen abhaken ➜ 4️⃣ Eintrag ins Klassenbuch. Ganz ohne endlose Dienstbesprechung!
Wie sieht gelebter Hitzeschutz in der Praxis aus?
Schule
Bundesland / Region
Maßnahme
Wirkung & Learning
Quelle
Sport-Mittelschule Hauzenberg
Bayern
20 dezentrale Deckengeräte mit Wärmerückgewinnung (Hersteller : Vallox) kühlen und lüften automatisch
CO₂-Werte < 800 ppm selbst an Hitzetagen; Raumluft < 28 °C, Unterrichtsausfall = 0
Take-away: Technik rockt – aber erst Messung + Management machen sie zum Hitze-Helden.
Schlussgedanke – „Bleiben Sie der Ventilator, nicht der Fön!“ (Extended)
Stellen Sie sich Ihre Schule als hochsensiblen Organismus vor: In jedem Klassenzimmer pumpt ein Herz aus Neugier, in jedem Korridor fließt ein Strom aus Kreativität. Doch sobald die Hitze wie ein Dampfhammer zuschlägt, droht diesem Organismus ein Kreislaufkollaps – Lernlust verdunstet, Konzentration zerläuft wie Kreide im Regen. Genau hier kommen Sie ins Spiel.
Rhetorische Frage: Wollen Sie zusehen, wie Leistung schmilzt, oder verwandeln Sie Ihr Schulhaus in eine klimafitte Lern-Oase?
Drei Bilder, die hängen bleiben
Der Ventilator-Leader Wie ein kraftvoller Propeller schieben Sie kühle Luft ins System: Sie messen Temperaturen, schalten früh auf Kurzstunden und lassen Trinkbrunnen sprudeln. Ihr Signal an Kollegium, Eltern und Lernende: „Ich setze Hitze nicht aus – ich setze sie schachmatt.“
Die Sonnensegel-Strategin Ein Sonnensegel spendet mehr als Schatten: Es zeigt Weitblick. Wenn Gebäudetechnik, CO₂-Ampel und automatisierte Nachtlüftung harmonieren, entsteht ein unsichtbares, aber effizientes Schutzschild. Lehrkräfte bleiben fokussiert, Lernende behalten den roten Faden – statt den roten Kopf.
Der Marathon-Manager Hitzeschutz ist ein Langstreckenlauf, kein 100-Meter-Sprint. Sie justieren Ihren Plan jedes Jahr nach, verankern ihn im Qualitätsmanagement, nutzen Förderprogramme für Gebäudekühlung und – ganz wichtig – erzählen Ihre Erfolge laut. Warum? Weil Vorbilder anstecken: Die Nachbarschule folgt Ihrem Beispiel, die Kommune zieht Mittel locker, Eltern spenden den nächsten Wasserspender.
Ihr 5-Punkte-Power-Commitment für morgen
Thermometer installieren und die 26-30-35-Ampel öffentlich aushängen.
Pilot-Kurzstunden ab 30 °C testen – evaluieren, anpassen, festschreiben.
Wasserversorgung sichern: Egal ob Sponsor-Spender oder Kanister im Klassenraum.
Digitale Check-Ins: Wetter-Push an die Lehrkräfte-App, „Heat Alert” ans Smartphone.
Storytelling im Kollegium: Teilen Sie „Hitze-Hacks des Monats“ in der Dienstbesprechung.
Und vergessen Sie dabei nicht Ihr größtes Kapital: die Menschen. Laden Sie Lernende in die Planung ein – eine AG „Klimahelden“ gestaltet Sonnensegel-Designs, Büromanagement-Azubis kalkulieren Stromersparnis und Ihre „coole Sekretärin“ koordiniert Termine mit dem Hausmeister. So wird Hitzeschutz vom isolierten Projekt zur gelebten Kultur.
Metapher zum Mitnehmen: Hitze ist wie ein ungebetener Partygast – je schneller Sie ihm höflich, aber bestimmt die Tür weisen, desto länger hält die gute Stimmung.
Blick nach vorn
Der Klimawandel rollt nicht erst in zehn Jahren an, er sitzt längst in der ersten Reihe Ihrer Aula. Doch jede Maßnahme, die Sie heute umsetzen, wirkt doppelt: Sie schützt Gesundheit und hebt Lernqualität – und sie senkt Energiekosten sowie CO₂-Emissionen. Nachhaltigkeit trifft Pädagogik, Effizienz trifft Fürsorge.
Sie haben jetzt das Werkzeug, den Plan und die Beispiele. Die beste Zeit, Hitzeschutz in Schulen umzusetzen, war gestern. Die zweitbeste Zeit ist genau jetzt. Greifen Sie zum Thermometer, klappen Sie das Sonnensegel aus – und zeigen Sie, dass Bildung auch bei 35 °C cool bleiben kann.
fünf heiße Fragen, cool beantwortet
Wie lange darf ich bei > 30 °C Klausuren schreiben lassen? Gar nicht! ASR A3.5 deklariert 30 °C als Müssen-Maßnahmen-Stufe. Prüfungen gehören in den Morgen oder werden verschoben. baua.de
Zählt die Oberstufe in NRW jetzt endlich zu Hitzefrei? Nein. Der NRW-Erlass nennt 27 °C nur als Anhaltspunkt und schließt Sek II weiter aus. schulministerium.nrw
Darf meine Schulleitung ohne Temperaturwert verkürzen? Ja! Berlin zeigt: Die Schulleitung entscheidet nach „hoher thermischer Belastung“ – Thermometer hilft, ist aber keine Pflicht. berlin.detagesspiegel.de
Welche Grenze gilt in Brandenburg? 25 °C um 10 Uhr außen oder 25 °C um 11 Uhr innen → Schlussgong spätestens 12 Uhr für Kl. 1–10. maz-online.de
Was ist 2025 wirklich neu? Niedersachsen erlaubt erstmals auch der Sek II Hitzefrei – mehr Handlungsspielraum für jede Schulleitung. mk.niedersachsen.deregionalheute.de
DGUV-Regel 102-601 „Branche Schule“ – das Fundament Ihres Hitzeschutz-Know-hows
Bevor wir uns ins Temperatur-Tagesgeschäft stürzen, lohnt ein konzentrierter Blick in das PDF, das alles zusammenführt: die DGUV-Regel 102-601 „Branche Schule“ (144 Seiten, Ausgabedatum 08/2019). Sie können sie kostenlos unter der Kurz-URL https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3581 herunterladen.
Was steht drin?
Warum ist es wichtig?
Ganzheitlicher Rechts-Kompass – bündelt Arbeitsstättenverordnung, DGUV-Vorschrift 1 u. a. Normen speziell für Schulen. publikationen.dguv.de
Spart Zeit bei der Recherche: Alle relevanten Paragrafen und Verweise auf einen Blick.
19 typische Tätigkeits-/Gefährdungsbereiche (vom Chemieraum bis zur Pausenhalle) mit konkreten Präventionsmaßnahmen nach dem T-O-P-Prinzip. publikationen.dguv.de
Perfekte Blaupause für Ihre schulische Gefährdungsbeurteilung – auch für Hitze-Risiken.
Klima- und Raumkomfort-Leitplanken: empfiehlt für Unterrichts- und Arbeitsräume eine Komfortspanne von 20 – 26 °C; verweist dabei auf ASR A3.5 (Raumtemperatur) und DGUV-Information 215-410. uksachsen.deuksachsen.de
Liefert die Beweisgrundlage für die 26-30-35-Ampel im Blog-Beitrag und stützt Forderungen nach Verschattung, Lüftung & Co.
Rollenklarheit: trennt Zuständigkeiten von Schulträger (baulicher Hitzeschutz) und Schulleitung (Organisation/Unterricht). publikationen.dguv.de
Hilft bei Diskussionen, wer welches Budget und welche Entscheidung zu verantworten hat.
Checklisten & Musterformulare (z. B. Raumklima, Lehrerzimmer, Erste Hilfe bei Hitzestress). uksachsen.de
Sie können sofort loslegen, statt von Null an eigene Tabellen zu basteln.
Kurz erklärt: Die 102-601 ist kein juristischer Papiertiger, sondern Ihr praktischer Werkzeugkoffer für Sicherheit und Gesundheit in Schulen – inklusive Hitzeschutz. Sie zitiert die ASR A3.5-Grenzwerte (26 °C → Prüfpflicht, 30 °C → Muss-Maßnahmen, 35 °C → Raum ungeeignet) und verankert den pädagogisch sinnvollen Komfortkorridor von 20 – 26 °C. Damit steht schwarz auf weiß: Hitze ist nicht nur Wetter, sondern Arbeitsschutz!
Merken Sie sich: Wenn Kolleg*innen die 26-30-35-Ampel anzweifeln, verweisen Sie schlicht auf Seite 3-4 der DGUV-Regel 102-601 – das beendet jede Diskussion schneller als der beste Ventilator.
Mit diesem PDF-Rüstzeug im Hinterkopf wird der restliche Blog-Beitrag (ab Abschnitt 1) zu Ihrem strategischen Fahrplan – von der Theorie zur coolen Praxis.
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Früher sind wir auch mit Schnupfen arbeiten gegangen – und haben’s überlebt. Oder? Früher, ja – da galt ein leichtes Kratzen im Hals als Beweis für Einsatzbereitschaft. Man kam hustend ins Büro, nannte das „Teamgeist“ und legte stolz den Taschentuchberg als Trophäe neben die Kaffeetasse. Wer sich krankmeldete, galt als Weichei, und wer blieb, als
Sie sitzen im Meeting, die Agenda ist straff, der Chef schaut auf die Uhr – und dann kommt dieses Geräusch. Ein Husten, trocken, hart, einmal, zweimal. Niemand sagt etwas, aber jeder denkt etwas: Ist das jetzt „nur“ ein Husten oder schon ein kleines Störsignal im System Büro? Genau hier beginnt Atemwegs-Hygiene im Büro – nicht
„Ich habe nur Schnupfen, ich komme trotzdem.“Zwei Schreibtische weiter klingt es nach Taschentuch-Konzert, im Kalender stehen drei Meetings, und irgendwo zwischen Kaffeemaschine und Kopierer liegt diese Frage in der Luft: Ist das noch harmlos – oder beginnt hier die echte Grippe? Im Büro vermischen sich Symptome und Erwartungen wie Milch im Kaffee. Sie möchten verlässlich
Wenn Beobachtung plötzlich Verantwortung wird „Das ist bestimmt nur ein bisschen Husten.“„Vielleicht bilde ich mir das nur ein.“„Ich will ja niemanden bevormunden.“ Diese Gedanken sind im Büroalltag erstaunlich verbreitet. Sie tauchen leise auf, meist dann, wenn Kolleg:innen häufiger niesen, im Meeting husten oder sichtbar angeschlagen wirken. Gerade im Büro gibt es keine klare Grenze zwischen
Händewaschen richtig gemacht – echte Hygiene im Alltag Fast alle Menschen wissen, dass Händewaschen wichtig ist – aber die richtige Umsetzung variiert. In einer aktuellen Bevölkerungsbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gaben 96 Prozent der Deutschen an, Händewaschen als hilfreiche Maßnahme zur Verhinderung von Infektionen zu sehen. Gleichzeitig zeigt die Erhebung, dass inzwischen 63
„Hier passiert doch nichts“ „Hier steckt man sich doch nicht an.“„Wir sitzen doch nur am Schreibtisch.“„Das ist doch kein Pflegeberuf.“ Solche Sätze hören viele Sekretärinnen und Assistenzkräfte regelmäßig – manchmal von Kolleg:innen, manchmal vom Chef, manchmal denken sie sie selbst. Gerade junge Sekretärinnen oder Quereinsteigerinnen übernehmen diese Haltung oft unbewusst, weil sie im Büroalltag Sicherheit
„Das betrifft uns hier doch nicht“ „Das ist doch alles übertrieben.“„Im Büro ist man doch nicht krank wie im Krankenhaus.“„Ein bisschen Kontakt mit Keimen schadet nicht, das härtet ab.“ Diese Gedanken sind im Büroalltag weit verbreitet. Sie werden selten laut ausgesprochen, bestimmen aber häufig Entscheidungen. Gerade weil Büroarbeit als sauber, ungefährlich und kontrolliert gilt, geraten
Ein Montagmorgen, der mehr zeigt als ein Kalender Montagmorgen im Büro sind selten spektakulär. Sie beginnen mit Kalendern, E-Mails und kurzen Abstimmungen auf dem Flur. Und doch zeigen gerade diese unscheinbaren Momente sehr deutlich, wie tragfähig die Strukturen eines Unternehmens wirklich sind. Zwei Kolleg:innen sitzen mit belegter Stimme am Arbeitsplatz. Der Azubi fragt vorsichtig
Frische Luft, kluge Pausen, klare Köpfe – was unser Aranet auf der Fachtagung über Gesundheit verriet Der Vormittag – wenn Luft zur Chefsache wird 08:45 Uhr, kurz vor Beginn der Tagung.Die Kaffeetassen dampfen, 90 Sekretärinnen und Bürokaufleute füllen den Raum, die Stimmung ist konzentriert und fröhlich, alle unterhalten sich und sind neugierig, auf was da
„Cold causes a running nose, flu causes a rising fever, and COVID causes a ruined brain.“– Hiroshi Yasuda Ein Satz wie ein Skalpell. Drei Krankheiten, drei Zustände – und zugleich ein Spiegel unserer Arbeitswelt.Die Erkältung läuft einfach mit, die Grippe brennt kurz, aber heftig – und COVID? Es verändert, was lange nach der Genesung bleibt.
Stressmanagement im Sekretariat – Instrumentelle, kognitive und regenerativ-palliative Strategien „Sie stehen täglich zwischen Posteingang, Terminen, Wiedervorlagen und Telefonaten – und am Abend sind Sie hundemüde. Haben Sie dann wirklich etwas geschafft?“Viele Sekretärinnen kennt das Gefühl: tagtäglicher Stress, immer neue Aufgaben und kaum Luft zwischen den Aufträgen. Doch genau da liegt ein Schlüssel: Stressmanagement in drei
9:00 Uhr Meeting, 9:30 Uhr Wiedervorlage, 10:00 Uhr Protokoll tippen, 11:00 Uhr Kundenanruf, 11:15 Uhr spontan ins Büro des Chefs… Kennen Sie solche Tage? Dann wissen Sie auch, wie sie enden:mit dem Gefühl, ständig hinterherzuhinken, nie richtig „anzukommen“, und irgendwo zwischen zwei Aufgaben das eigene Denken verloren zu haben. Die Wahrheit ist: Es war nicht
35 °C im Klassenzimmer?! Diese Tricks retten Ihren Unterricht vor der Hitzefalle Hitzeschutz in Schulen 2025: Zwischen Kreidetafel und Klimawandel Stellen Sie sich vor: Es ist 10 Uhr, der Altbau knarzt, das Thermometer klettert auf 32 °C und Ihre coole Sekretärin wedelt verzweifelt mit dem Klassenbuch – Hitzealarm!Doch was nun? Hitzefrei, Kurzstunden oder schlicht durchhalten?
Sie kennen das: Die To-do-Liste wird länger, die Mails ploppen pausenlos auf, und während Sie tippen, denken Sie schon an das nächste Meeting. Und dann kommt dieser Moment: Sie starren auf den Bildschirm – und es passiert… nichts. Ihr Gehirn ist wie leergefegt. Kein Gedanke will greifen, keine Entscheidung fällt leicht. Was ist passiert? Sie
„Noch schnell die E-Mail abschicken. Nebenbei das Telefon im Blick. Und gleich ist auch noch das Meeting…“ Kommt Ihnen bekannt vor? Willkommen im Multitasking-Wahnsinn – dem Büroalltag, in dem alles gleichzeitig passiert. Sekretärinnen, Assistenzen und Bürokaufleute sind wahre Meisterinnen darin, tausend Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. Aber genau darin liegt das Problem: Multitasking
Was, wenn Luft ein Preisschild hätte? Warum Investitionen in Raumluft bares Geld sparen Ein unterschätzter Wirtschaftsfaktor atmet mit Sie würden niemals zulassen, dass in Ihrer Firma das Wasser unkontrolliert aus der Leitung tropft.Sie würden nicht akzeptieren, dass täglich Strom verbraucht wird, ohne dass Sie die Rechnung kennen.Sie schauen bei Druckerpapier, Software-Lizenzen und Büromöbeln ganz genau
Wenn Viren zurückschlagen – Gürtelrose im Büroalltag Stellen Sie sich vor, Sie sitzen konzentriert im Büro, plötzlich beginnt es auf einer Körperseite zu brennen, zu stechen, zu schmerzen. Erst denken Sie: Vielleicht nur ein Muskel, vielleicht zu viel Stress. Doch am nächsten Morgen blüht ein rötlicher Ausschlag auf, und es wird schnell klar – das
Ein leiser Killer in drei Generationen Sie sehen ihn nicht.Sie riechen ihn nicht.Sie können ihn nicht anfassen.Aber er ist da – in Ihrer Wohnung, im Büro, in der Schule Ihrer Kinder und im Altenpflegeheim Ihrer Eltern: Schlechte Luft. Während wir Desinfektionsspender aufstellen, Masken tragen und Hustensaft kaufen, vergessen wir das Unsichtbare: die Raumluft, die uns
Einatmen. Ausatmen. Ignorieren. Stellen Sie sich vor, Sie müssten täglich 12.000 Liter Wasser trinken – und hätten keinen Einfluss auf die Qualität.Kein Filter. Kein Etikett. Kein Hygienestandard. Einfach trinken, was kommt. Klingt absurd? Dann lassen Sie uns über Luft sprechen. Denn genau das tun Sie. Tag für Tag.12.000 Liter Atemluft rauschen täglich durch Ihre Lunge.Ungefiltert.
Die neue Normalität – und warum sie uns krank macht „Ach, ich bin einfach nicht mehr so belastbar wie früher.“„Ich schnaufe schneller beim Treppensteigen.“„Seit der letzten Erkältung ist irgendwie der Wurm drin.“ Solche Sätze hören wir ständig – beim Kaffeeholen im Büro, beim Elterngespräch, im Fitnessstudio, in der Familie. Und wir nicken verständnisvoll. „Ja, kenn
Und wir tun so, als wäre das nur ein Schnupfen Der teuerste Husten der Republik „Ich war letzte Woche wieder krank. Irgendwie werde ich nicht richtig fit.“Ein harmloser Satz – schon hundert Mal gehört in Teeküchen, Fluren und Zoom-Calls. Vielleicht haben Sie ihn selbst gesagt. Oder gedacht. Und dann? Einfach weitergemacht. Wie immer. Aber stellen
Sie sitzen – und leisten dabei Großes. Denn als Büromanagerin sorgen Sie Tag für Tag für Struktur, Kommunikation und Organisation. Doch obwohl Sie den Überblick behalten und alle Fäden zusammenführen, bleibt ein Aspekt oft im Schatten: Ihre eigene Haltung. Viele Bürokräfte sitzen täglich acht Stunden oder länger – oft in Positionen, die dem Rücken mehr
Warum dieses Thema jetzt wichtig ist Die Krankmeldungen nehmen zu, das Gesundheitssystem ächzt – und in vielen Büros, Kitas und Schulen wird immer noch kaum über Luftqualität gesprochen. Dabei ist Lufthygiene einer der unterschätzten Schlüssel, um den Krankenstand zu senken und damit auch das Sozialbudget Deutschlands zu entlasten. Vor allem Sekretärinnen und Office-Managerinnen spielen dabei
Rückblick Fachtagung Leipzig: Rückengesundheit im Fokus – mit JANIK Ergonomische Bürowelten Wer viel sitzt, hat Rücken. So lautet ein altes Sprichwort – und leider bewahrheitet es sich im Büroalltag oft schneller, als uns lieb ist. Doch genau hier setzen präventive Maßnahmen an, die unseren Alltag langfristig gesünder und angenehmer gestalten. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür durften
Eine überraschende Wahrheit „Wer von Ihnen hat heute schon mal ans Lüften gedacht?“ Die meisten wahrscheinlich nicht – und das ist ein Problem. Denn während wir uns um E-Mails, Meetings und To-Do-Listen kümmern, atmen wir ständig unsichtbare Gäste ein: Viren, Feinstaub und andere Schadstoffe. Noch immer denken viele, dass Corona „vorbei“ ist. Doch die WHO
„Ich müsste mal…“„Ab morgen fange ich an…“„Wenn es ruhiger wird, dann nehme ich mir mehr Zeit für mich…“ Haben Sie sich bei einem dieser Sätze gerade selbst ertappt? Kein Wunder – unser Alltag ist eine einzige To-Do-Liste, die sich wie von selbst füllt. Zwischen Mails, Meetings und spontanen Chef-Wünschen bleibt kaum Raum für Veränderung. Doch
Hand aufs Herz: Haben Sie heute schon eine bewusste Entscheidung für Ihr Wohlbefinden getroffen – oder hat der Arbeitsstress Sie wieder im Griff? Als Sekretärin oder Office-Managerin sind Sie der unsichtbare Motor Ihres Unternehmens. Aber was passiert, wenn Ihr eigener Akku leer ist? Funktionieren Sie nur noch im Autopilot-Modus, weil es „nicht anders geht“? Oder
Warum Kommunikation, Transparenz und Wertschätzung alles verändern können! Gute Kommunikation, Transparenz und Wertschätzung – diese drei Begriffe sind weit mehr als bloße Schlagworte. Sie sind das Fundament für eine produktive und harmonische Arbeitsbeziehung zwischen Vorgesetzten und ihren Sekretär:innen. Doch warum sind gerade diese Aspekte so entscheidend? Und wie lassen sich Stolpersteine aus dem Weg räumen?
Warum krank zur Arbeit gehen teuer und gefährlich ist Das unterschätzte Problem Präsentismus Seien wir ehrlich: Viele Sekretärinnen der alten Schule sind echte Arbeitstiere. Sie haben gelernt, dass „sich durchbeißen“ dazugehört, dass „man nicht wegen ein bisschen Husten“ zuhause bleibt und dass es ein Zeichen von Pflichtbewusstsein ist, auch mit Fieber noch am Schreibtisch zu
Warum gesunde Führung im Büro unverzichtbar ist Gesunde Führung ist mehr als nur ein aktuelles Schlagwort – sie ist der Schlüssel zu einem stressfreien und produktiven Büroalltag. Gerade im Umfeld von Sekretärinnen und Chefs zeigt sich, wie entscheidend eine gute Führungsstrategie ist. Während Chefs oft mit Entscheidungen beschäftigt sind, jonglieren Sekretärinnen viele Aufgaben gleichzeitig. Ohne
Ein alltägliches Szenario im Büro Es ist Montagmorgen, und Frau Schreiber, langjährige Sekretärin in einem mittelständischen Unternehmen, sitzt am Schreibtisch. Die To-Do-Liste ist lang, die E-Mails stapeln sich, und die Telefonkonferenz beginnt in wenigen Minuten. Doch heute fehlt ihr Kollege Herr Meier. „Schon wieder krank“, raunt ein Kollege leise. Solche Szenen spielen sich in Büros
Warum schlechte Luft im Büro Ihre Gesundheit gefährdet – und was Sie sofort dagegen tun können! Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Luft wir während eines Arbeitstags einatmen? Ein durchschnittlicher Mitarbeitender macht etwa 10.000 Atemzüge täglich. Diese Luft ist unser wichtigstes Arbeitsmittel – noch vor Wasser, Kaffee oder ergonomischen Stühlen. Doch während sauberes
Frischer Wind durch clevere Luftfilterung „Ihre Tagungsräume riechen überhaupt nicht so verbraucht wie sonst nach langen Veranstaltungen“, bemerkte der Hotelleiter unseres letzten Treffens in Dresden. Sein Interesse war geweckt, als wir ihm von den HEPA-13-Filtern erzählten, die wir seit Anfang 2023 bei all unseren Veranstaltungen einsetzen. Diese Bemerkung brachte uns auf eine Idee: Warum sollten
So starten Sie mit starken Vorsätzen in ein erfolgreiches 2025 Ein neues Jahr bringt neue Chancen – und was wäre besser, als 2025 mit Vorsätzen zu beginnen, die nicht nur Ihre eigene Gesundheit, sondern auch das Wohlbefinden Ihres Teams fördern? Der Jahresbeginn ist der perfekte Zeitpunkt, um alte Gewohnheiten zu überdenken, neue Routinen zu schaffen
Warum der hohe Krankenstand uns alle betrifft: Ein wissenschaftlicher Blick Der steigende Krankenstand in Deutschland hat viele Ursachen, die wir verstehen und angehen müssen, um Gesundheit nachhaltig zu fördern. Während Boulevardberichte oft dramatisieren, konzentrieren wir uns hier auf wissenschaftlich fundierte Fakten, die dabei helfen, die Zusammenhänge besser zu verstehen und praktikable Lösungen zu finden. Der
Wie kleine Veränderungen Großes bewirken können Das Arbeitsumfeld vieler Sekretärinnen ist ein Drahtseilakt zwischen Multitasking, Organisation und Perfektion. Dabei wird oft übersehen, wie essenziell die Rahmenbedingungen sind, um langfristig gesund und zufrieden zu arbeiten. Unsere jüngste Umfrage hat gezeigt: Es gibt klare Wünsche und Bedürfnisse, die das Wohlbefinden im Job maßgeblich beeinflussen. Genau hier setzen