Luft hat ihren Preis – Warum Raumluftqualität bares Geld spart
Was, wenn Luft ein Preisschild hätte? Warum Investitionen in Raumluft bares Geld sparen
Ein unterschätzter Wirtschaftsfaktor atmet mit
Sie würden niemals zulassen, dass in Ihrer Firma das Wasser unkontrolliert aus der Leitung tropft. Sie würden nicht akzeptieren, dass täglich Strom verbraucht wird, ohne dass Sie die Rechnung kennen. Sie schauen bei Druckerpapier, Software-Lizenzen und Büromöbeln ganz genau hin. Aber Luft?
Die atmen Sie einfach.
Ohne Plan. Ohne Kontrolle. Ohne zu wissen, wie viel sie Sie eigentlich kostet.
Dabei ist genau das der stille Kostenfaktor, der jedes Unternehmen, jede Behörde und jede Bildungseinrichtung Jahr für Jahr bares Geld kostet.
Luft – das teuerste Verbrauchsgut, das niemand auf dem Zettel hat
Kein Budgetposten, aber jeden Tag in Gebrauch
In jeder Kostenstelle gibt es feste Positionen: Büromaterial, Fortbildung, Energiekosten, Reinigung, Instandhaltung.
Doch in keiner Excel-Tabelle taucht Luftqualität auf. Und gerade das ist das Problem.
Denn schlechte Raumluft:
reduziert Produktivität
erhöht Krankentage
steigert Fehlerraten
senkt Zufriedenheit
und führt langfristig zu höheren Gesundheitskosten
Kurz gesagt: Sie verlieren jeden Tag Geld – durch Luft, die nicht atembar ist.
Was schlechte Luft wirklich kostet – das Rechenbeispiel für Entscheiderinnen
Stellen Sie sich vor: Ein Team aus sechs Mitarbeitenden sitzt in einem mittelgroßen Büro (28 m²). Keine Lüftungsanlage. Fenster lassen sich kippen, aber meist sind sie geschlossen. Ein typischer Arbeitstag mit viel Bildschirmzeit, wenig Bewegung – und keiner CO₂-Messung.
Die Situation:
CO₂-Wert liegt vormittags bei ca. 900 ppm,
steigt ab 13 Uhr regelmäßig über 1.500 ppm,
wird gegen 15 Uhr nicht mehr wahrgenommen – außer durch Müdigkeit und Kopfschmerzen.
Was passiert:
Konzentration sinkt (bis zu -30 %)
Fehlerhäufigkeit steigt (ca. +20 %)
Kreative Aufgaben werden vermieden
Gespräche werden gereizter
Pausen werden länger, informeller, unproduktiver
Die Rechnung:
Faktor
Annahme
Verlust
6 Mitarbeitende
Ø 3 Stunden reduzierte Leistungsfähigkeit bei 80 €/h Vollkosten
1.440 €/Tag
230 Arbeitstage im Jahr
1.440 € x 230 Tage
331.200 €/Jahr
Und das ist nur ein Raum.
Natürlich ist das stark vereinfacht – aber es zeigt: Luft ist kein Wellness-Thema. Es ist ein Wirtschaftsfaktor.
Warum wir Luftkosten nicht wahrnehmen – und genau das so teuer ist
Weil Luft keine Rechnung stellt – aber sehr wohl verrechnet wird
Stromverbrauch sieht man auf der Abrechnung. Krankheitstage sieht man in der Personalstatistik. Aber Luft?
Die ist einfach da. Kostenlos. Überall. Und doch unsichtbar.
Diese Unsichtbarkeit ist der Grund, warum Luft nicht als Kostenfaktor wahrgenommen wird – obwohl sie messbar Geld verbrennt.
Denn was nicht auf dem Papier steht, wird auch nicht ins Budget aufgenommen.
Der psychologische Trick der Unsichtbarkeit
Wenn Sie an den letzten Husten denken, den jemand im Büro hatte – was war Ihre erste Reaktion?
„Hoffentlich werde ich nicht auch krank.“
„Warum ist die Kollegin überhaupt da?“
„Bloß kein Anstecken.“
Aber:
Haben Sie jemals gedacht: „Wir brauchen einen Luftreiniger.“?
Wahrscheinlich nicht. Denn Luftqualität wird individualisiert statt systemisch betrachtet.
Das heißt:
Das Symptom (z. B. Husten, Müdigkeit) wird der Person zugeordnet
Die Ursache (z. B. schlechte Raumluft) wird ausgeblendet
Und damit bleibt das Problem unsichtbar, unsagbar, unbearbeitet.
Typische Denkfehler, die teuer werden
Denkweise
Warum sie schadet
„Lüften reicht doch“
Nur bei regelmäßigem Stoßlüften mit CO₂-Kontrolle wirksam
„Wir hatten ja kaum Krankmeldungen“
Viele Symptome (Kopfschmerzen, Erschöpfung) führen nicht zu Fehlzeiten, aber zu Produktivitätsverlust
„Filtergeräte sind teuer“
Ein einziger Krankheitstag pro Person kostet oft mehr als ein HEPA-Filtergerät
„Das betrifft nur große Firmen“
Gerade kleine Teams sind auf jeden Einzelnen angewiesen – Ausfälle tun besonders weh
Praxisbeispiel:
Ein kleines Architekturbüro mit 10 Mitarbeitenden investiert 1.500 € in:
3 hochwertige Luftreiniger (à 400 €)
5 CO₂-Messgeräte (à 60 €)
Schulung zur Raumlüftung für das Team
Ergebnis (innerhalb von 6 Monaten):
Reduzierte Fehlzeiten um 30 %
Höhere Zufriedenheit laut Teamumfrage
Spürbar bessere Konzentration in Besprechungen
Investitionsamortisation nach ca. 4 Monaten
Die Lösung liegt in Zahlen – Wie Sie Luftqualität konkret managen und messen
Wissen ist Macht – und Messen ist der Anfang
Wer nicht misst, kann nicht steuern. Und wer nicht steuert, verliert.
So einfach ist das. Und dennoch gibt es in vielen Büros, Schulen und Verwaltungen nicht ein einziges CO₂-Messgerät.
Dabei ist das der günstigste und effektivste Weg, Luftqualität sichtbar zu machen – und kostenbewusst zu handeln.
CO₂ als Indikator: So funktioniert’s
CO₂ (Kohlendioxid) ist kein Schadstoff im eigentlichen Sinn – aber ein Warnsignal:
Es entsteht beim Ausatmen
Es sammelt sich in geschlossenen Räumen schnell an
Es korreliert mit Aerosolbelastung, Müdigkeit und Ansteckungsrisiko
Tipp: Gute Geräte zeigen den Wert farblich an – z. B. grün, gelb, rot – und lassen sich leicht interpretieren.
Zusätzliche Messwerte, die Sie im Blick behalten sollten
Parameter
Warum er wichtig ist
Luftfeuchtigkeit (40–60 %)
Zu trockene Luft reizt Schleimhäute – fördert Infektionen
Temperatur (20–22 °C im Winter)
Zu warme Räume senken Leistungsfähigkeit
Feinstaub (PM2.5, PM10)
Unsichtbare Partikel belasten Lunge, oft aus Druckern, Teppichen, Verkehr
VOC-Werte (flüchtige organische Verbindungen)
Chemische Ausdünstungen aus Möbeln, Farben, Reinigungsmitteln – gesundheitsschädlich bei Dauerbelastung
Kleiner Aufwand, große Wirkung – die Checkliste
CO₂-Messgerät für jeden Konferenz- und Klassenraum Sichtbare Anzeige – keine versteckten Sensoren Lüftung nach Ampelprinzip (grün: okay, gelb: lüften, rot: unbedingt lüften) Raumfilter mit HEPA 13 oder 14 Standard Schulung von Mitarbeitenden, warum gute Luft produktiv macht
Ergebnis: Weniger Ausfalltage. Mehr Leistung. Geringere Fehlerquote. Und das rechnet sich.
Luft als Investition denken – Was Arbeitgeber, Kommunen und Bildungsinstitutionen gewinnen können
Luft bringt Rendite – nicht nur Wohlfühlklima
Gute Luft ist nicht nur ein Hygienefaktor. Sie ist ein Produktivitätsmultiplikator, ein Krankheitsschutz, ein Innovationstreiber – und im besten Fall: ein Wettbewerbsvorteil.
Denn Unternehmen, Schulen oder Behörden, die sich aktiv um Luftqualität kümmern, senden ein klares Signal:
„Hier wird nicht nur gearbeitet. Hier wird gedacht, gestaltet und gesund geblieben.“
1. Arbeitgeber: Weniger Ausfälle – mehr Output
Kosten eines Krankheitstags (Ø): Ca. 239 € pro Mitarbeitendem – laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz.
Beispielrechnung für ein 20-köpfiges Team:
8 Fehltage pro Person im Jahr (Branchenschnitt Verwaltung)
160 Tage x 239 € = 38.240 € pro Jahr
Maßnahmenkosten:
4 Luftfiltergeräte à 400 € = 1.600 €
6 CO₂-Messgeräte à 60 € = 360 €
Schulung und Sensibilisierung = ca. 500 €
Gesamt: 2.460 € einmalig vs. 38.240 € jährlich → Investition amortisiert sich nach wenigen Wochen
2. Schulen & Kitas: Bessere Konzentration – weniger Fehlzeiten
Luftqualität wirkt sich direkt auf die Lernleistung aus:
Studien zeigen: 30 % mehr Konzentration bei CO₂ unter 1.000 ppm
Lehrerinnen berichten von ruhigeren Klassen und weniger Müdigkeit
Eltern bestätigen: weniger Hustenphasen, mehr Wohlbefinden
Kosteneffizienz: Ein Klassenraum mit 25 Kindern verliert bei schlechter Luft durchschnittlich 20–30 Minuten Unterrichtsqualität pro Tag.
Auf ein Schuljahr hochgerechnet: → fast 100 Stunden weniger effektives Lernen – nur wegen Luft!
Gute Luft schützt nicht nur die Bewohner*innen – sondern auch das Pflegepersonal. Weniger Ausfälle, weniger Infektionen, weniger Verwirrtheitsphasen bei Bewohnern.
Argumentationshilfe für Entscheider*innen
Einwand
Antwort
„Das ist zu teuer.“
Ein Krankheitstag kostet mehr als ein gutes Luftfiltersystem
„Das ist nicht unser Zuständigkeitsbereich.“
Gesundheitsschutz ist Führungsaufgabe
„Wir machen das später.“
Die Verluste entstehen jetzt – und wachsen mit jedem Tag
Praxistipps für die Umsetzung – So starten Sie ohne viel Aufwand oder Budget
Schritt für Schritt zur besseren Luft – auch ohne Fördermittel und Großinvestitionen
Sie müssen kein Bauprojekt starten. Sie brauchen kein sechsstelligen Etat. Sie brauchen ein bisschen Willen, ein paar gute Geräte – und die richtigen Prioritäten.
1. Start mit einem CO₂-Messgerät
Preis: ab ca. 40–70 €
Anzeige: Ampelprinzip (grün, gelb, rot) oder ppm-Wert
Platzierung: zentral im Raum, nicht direkt am Fenster
Praxis-Tipp: Stellen Sie das Gerät in Besprechungsräumen zuerst auf – dort ist der Aha-Effekt am größten.
2. Sofortmaßnahme: Lüftung nach Plan
Die 20-5-20-Regel:
Alle 20 Minuten Stoßlüften für 5 Minuten
Danach weitere 20 Minuten arbeiten
Klingt einfach – wird aber kaum eingehalten
Lüftungs-Paten ernennen: In Schulen, Teams oder Pflegeheimen – reihum erinnern, Fenster zu öffnen.
3. Luftfilter anschaffen (wenn Lüftung nicht reicht)
Wichtig bei der Auswahl:
HEPA 13 oder 14 Filterstandard
Geräuscharmut (unter 50 dB im Betrieb)
Geräteleistung passend zur Raumgröße (m³/h)
Beispiel: Ein 60 m² großer Raum mit normaler Deckenhöhe benötigt ein Gerät mit mindestens 300–400 m³/h Luftdurchsatz.
Kostenpunkt: ab 250 € pro Gerät – langlebig, leise, steuerlich absetzbar.
4. Räume neu denken
Fragen, die helfen:
Muss der Drucker wirklich im Büro stehen?
Könnte der Besprechungsraum mit Fenstern getauscht werden?
Ist die Pflanzenwand eine Option, um gefühlt „frischere“ Räume zu schaffen?
5. Kommunikation & Sichtbarkeit
Luftqualität wird kein Thema, wenn niemand darüber spricht.
Möglichkeiten:
Kurzer „Luft-Fact“ in jedem Teammeeting
Ampelgrafik im Intranet („Wie war unsere Luft diese Woche?“)
Projekt „Frische Luft, klarer Kopf“ – als Gesundheitsinitiative
Kostenlose Argumente für Ihre Vorgesetzten oder Entscheiderinnen
„Ein krankes Team ist teurer als ein Luftfilter.“
„Produktivität kostet nichts – sie spart.“
„Gesunde Luft motiviert – und schützt.“
„Wir atmen 12.000 Liter täglich – aber steuern nichts davon. Das ändern wir jetzt.“
Schlussgedanke – Luft ist keine Ausgabe, sie ist eine Entscheidung
Sie werden es nicht hören. Sie werden es nicht sehen. Aber Sie werden es merken – jeden Tag.
Wenn die Luft im Büro zu dick ist, wenn die Kinder im Unterricht weggleiten, wenn der Kopf ab 14 Uhr zumacht, wenn sich Erkältungswellen häufen – dann ist es Zeit, Luft nicht länger als Hintergrundrauschen zu behandeln.
Wir haben gelernt, mit Zahlen zu überzeugen. Mit Zahlen kann man rechnen. Und Luftqualität lässt sich messen, berechnen – und verbessern.
Deshalb ist der entscheidende Satz dieses Beitrags:
Luft ist keine Nebensache. Sie ist Hauptsache.
Schnell erklärt für Entscheiderinnen und Teams
1. Wie viel kostet ein CO₂-Messgerät für den Start? Bereits ab 40 Euro erhältlich. Farbcode oder Zahlenanzeige zeigen die Luftqualität live an.
2. Wie schnell lohnt sich ein Luftfilter? Je nach Raumgröße und Nutzung oft in unter 3 Monaten amortisiert – allein durch reduzierte Krankheitstage.
3. Ist Lüften allein nicht ausreichend? Nur bei optimalem, regelmäßigem Stoßlüften. In vielen Gebäuden reicht das nicht – besonders im Winter oder bei geschlossenen Fenstern.
4. Was bringt bessere Luft wirtschaftlich? Weniger Fehler, mehr Konzentration, kürzere Erholungszeiten – das senkt direkte und indirekte Kosten erheblich.
5. Wer ist zuständig für gute Luft im Betrieb? Im Grunde: jede*r. Aber Führungskräfte, Betriebsräte und Gesundheitsbeauftragte sollten den ersten Schritt machen.
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Früher sind wir auch mit Schnupfen arbeiten gegangen – und haben’s überlebt. Oder? Früher, ja – da galt ein leichtes Kratzen im Hals als Beweis für Einsatzbereitschaft. Man kam hustend ins Büro, nannte das „Teamgeist“ und legte stolz den Taschentuchberg als Trophäe neben die Kaffeetasse. Wer sich krankmeldete, galt als Weichei, und wer blieb, als
Sie sitzen im Meeting, die Agenda ist straff, der Chef schaut auf die Uhr – und dann kommt dieses Geräusch. Ein Husten, trocken, hart, einmal, zweimal. Niemand sagt etwas, aber jeder denkt etwas: Ist das jetzt „nur“ ein Husten oder schon ein kleines Störsignal im System Büro? Genau hier beginnt Atemwegs-Hygiene im Büro – nicht
„Ich habe nur Schnupfen, ich komme trotzdem.“Zwei Schreibtische weiter klingt es nach Taschentuch-Konzert, im Kalender stehen drei Meetings, und irgendwo zwischen Kaffeemaschine und Kopierer liegt diese Frage in der Luft: Ist das noch harmlos – oder beginnt hier die echte Grippe? Im Büro vermischen sich Symptome und Erwartungen wie Milch im Kaffee. Sie möchten verlässlich
Wenn Beobachtung plötzlich Verantwortung wird „Das ist bestimmt nur ein bisschen Husten.“„Vielleicht bilde ich mir das nur ein.“„Ich will ja niemanden bevormunden.“ Diese Gedanken sind im Büroalltag erstaunlich verbreitet. Sie tauchen leise auf, meist dann, wenn Kolleg:innen häufiger niesen, im Meeting husten oder sichtbar angeschlagen wirken. Gerade im Büro gibt es keine klare Grenze zwischen
Händewaschen richtig gemacht – echte Hygiene im Alltag Fast alle Menschen wissen, dass Händewaschen wichtig ist – aber die richtige Umsetzung variiert. In einer aktuellen Bevölkerungsbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gaben 96 Prozent der Deutschen an, Händewaschen als hilfreiche Maßnahme zur Verhinderung von Infektionen zu sehen. Gleichzeitig zeigt die Erhebung, dass inzwischen 63
„Hier passiert doch nichts“ „Hier steckt man sich doch nicht an.“„Wir sitzen doch nur am Schreibtisch.“„Das ist doch kein Pflegeberuf.“ Solche Sätze hören viele Sekretärinnen und Assistenzkräfte regelmäßig – manchmal von Kolleg:innen, manchmal vom Chef, manchmal denken sie sie selbst. Gerade junge Sekretärinnen oder Quereinsteigerinnen übernehmen diese Haltung oft unbewusst, weil sie im Büroalltag Sicherheit
„Das betrifft uns hier doch nicht“ „Das ist doch alles übertrieben.“„Im Büro ist man doch nicht krank wie im Krankenhaus.“„Ein bisschen Kontakt mit Keimen schadet nicht, das härtet ab.“ Diese Gedanken sind im Büroalltag weit verbreitet. Sie werden selten laut ausgesprochen, bestimmen aber häufig Entscheidungen. Gerade weil Büroarbeit als sauber, ungefährlich und kontrolliert gilt, geraten
Ein Montagmorgen, der mehr zeigt als ein Kalender Montagmorgen im Büro sind selten spektakulär. Sie beginnen mit Kalendern, E-Mails und kurzen Abstimmungen auf dem Flur. Und doch zeigen gerade diese unscheinbaren Momente sehr deutlich, wie tragfähig die Strukturen eines Unternehmens wirklich sind. Zwei Kolleg:innen sitzen mit belegter Stimme am Arbeitsplatz. Der Azubi fragt vorsichtig
Frische Luft, kluge Pausen, klare Köpfe – was unser Aranet auf der Fachtagung über Gesundheit verriet Der Vormittag – wenn Luft zur Chefsache wird 08:45 Uhr, kurz vor Beginn der Tagung.Die Kaffeetassen dampfen, 90 Sekretärinnen und Bürokaufleute füllen den Raum, die Stimmung ist konzentriert und fröhlich, alle unterhalten sich und sind neugierig, auf was da
„Cold causes a running nose, flu causes a rising fever, and COVID causes a ruined brain.“– Hiroshi Yasuda Ein Satz wie ein Skalpell. Drei Krankheiten, drei Zustände – und zugleich ein Spiegel unserer Arbeitswelt.Die Erkältung läuft einfach mit, die Grippe brennt kurz, aber heftig – und COVID? Es verändert, was lange nach der Genesung bleibt.
Stressmanagement im Sekretariat – Instrumentelle, kognitive und regenerativ-palliative Strategien „Sie stehen täglich zwischen Posteingang, Terminen, Wiedervorlagen und Telefonaten – und am Abend sind Sie hundemüde. Haben Sie dann wirklich etwas geschafft?“Viele Sekretärinnen kennt das Gefühl: tagtäglicher Stress, immer neue Aufgaben und kaum Luft zwischen den Aufträgen. Doch genau da liegt ein Schlüssel: Stressmanagement in drei
9:00 Uhr Meeting, 9:30 Uhr Wiedervorlage, 10:00 Uhr Protokoll tippen, 11:00 Uhr Kundenanruf, 11:15 Uhr spontan ins Büro des Chefs… Kennen Sie solche Tage? Dann wissen Sie auch, wie sie enden:mit dem Gefühl, ständig hinterherzuhinken, nie richtig „anzukommen“, und irgendwo zwischen zwei Aufgaben das eigene Denken verloren zu haben. Die Wahrheit ist: Es war nicht
35 °C im Klassenzimmer?! Diese Tricks retten Ihren Unterricht vor der Hitzefalle Hitzeschutz in Schulen 2025: Zwischen Kreidetafel und Klimawandel Stellen Sie sich vor: Es ist 10 Uhr, der Altbau knarzt, das Thermometer klettert auf 32 °C und Ihre coole Sekretärin wedelt verzweifelt mit dem Klassenbuch – Hitzealarm!Doch was nun? Hitzefrei, Kurzstunden oder schlicht durchhalten?
Sie kennen das: Die To-do-Liste wird länger, die Mails ploppen pausenlos auf, und während Sie tippen, denken Sie schon an das nächste Meeting. Und dann kommt dieser Moment: Sie starren auf den Bildschirm – und es passiert… nichts. Ihr Gehirn ist wie leergefegt. Kein Gedanke will greifen, keine Entscheidung fällt leicht. Was ist passiert? Sie
„Noch schnell die E-Mail abschicken. Nebenbei das Telefon im Blick. Und gleich ist auch noch das Meeting…“ Kommt Ihnen bekannt vor? Willkommen im Multitasking-Wahnsinn – dem Büroalltag, in dem alles gleichzeitig passiert. Sekretärinnen, Assistenzen und Bürokaufleute sind wahre Meisterinnen darin, tausend Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. Aber genau darin liegt das Problem: Multitasking
Was, wenn Luft ein Preisschild hätte? Warum Investitionen in Raumluft bares Geld sparen Ein unterschätzter Wirtschaftsfaktor atmet mit Sie würden niemals zulassen, dass in Ihrer Firma das Wasser unkontrolliert aus der Leitung tropft.Sie würden nicht akzeptieren, dass täglich Strom verbraucht wird, ohne dass Sie die Rechnung kennen.Sie schauen bei Druckerpapier, Software-Lizenzen und Büromöbeln ganz genau
Wenn Viren zurückschlagen – Gürtelrose im Büroalltag Stellen Sie sich vor, Sie sitzen konzentriert im Büro, plötzlich beginnt es auf einer Körperseite zu brennen, zu stechen, zu schmerzen. Erst denken Sie: Vielleicht nur ein Muskel, vielleicht zu viel Stress. Doch am nächsten Morgen blüht ein rötlicher Ausschlag auf, und es wird schnell klar – das
Ein leiser Killer in drei Generationen Sie sehen ihn nicht.Sie riechen ihn nicht.Sie können ihn nicht anfassen.Aber er ist da – in Ihrer Wohnung, im Büro, in der Schule Ihrer Kinder und im Altenpflegeheim Ihrer Eltern: Schlechte Luft. Während wir Desinfektionsspender aufstellen, Masken tragen und Hustensaft kaufen, vergessen wir das Unsichtbare: die Raumluft, die uns
Einatmen. Ausatmen. Ignorieren. Stellen Sie sich vor, Sie müssten täglich 12.000 Liter Wasser trinken – und hätten keinen Einfluss auf die Qualität.Kein Filter. Kein Etikett. Kein Hygienestandard. Einfach trinken, was kommt. Klingt absurd? Dann lassen Sie uns über Luft sprechen. Denn genau das tun Sie. Tag für Tag.12.000 Liter Atemluft rauschen täglich durch Ihre Lunge.Ungefiltert.
Die neue Normalität – und warum sie uns krank macht „Ach, ich bin einfach nicht mehr so belastbar wie früher.“„Ich schnaufe schneller beim Treppensteigen.“„Seit der letzten Erkältung ist irgendwie der Wurm drin.“ Solche Sätze hören wir ständig – beim Kaffeeholen im Büro, beim Elterngespräch, im Fitnessstudio, in der Familie. Und wir nicken verständnisvoll. „Ja, kenn
Und wir tun so, als wäre das nur ein Schnupfen Der teuerste Husten der Republik „Ich war letzte Woche wieder krank. Irgendwie werde ich nicht richtig fit.“Ein harmloser Satz – schon hundert Mal gehört in Teeküchen, Fluren und Zoom-Calls. Vielleicht haben Sie ihn selbst gesagt. Oder gedacht. Und dann? Einfach weitergemacht. Wie immer. Aber stellen
Sie sitzen – und leisten dabei Großes. Denn als Büromanagerin sorgen Sie Tag für Tag für Struktur, Kommunikation und Organisation. Doch obwohl Sie den Überblick behalten und alle Fäden zusammenführen, bleibt ein Aspekt oft im Schatten: Ihre eigene Haltung. Viele Bürokräfte sitzen täglich acht Stunden oder länger – oft in Positionen, die dem Rücken mehr
Warum dieses Thema jetzt wichtig ist Die Krankmeldungen nehmen zu, das Gesundheitssystem ächzt – und in vielen Büros, Kitas und Schulen wird immer noch kaum über Luftqualität gesprochen. Dabei ist Lufthygiene einer der unterschätzten Schlüssel, um den Krankenstand zu senken und damit auch das Sozialbudget Deutschlands zu entlasten. Vor allem Sekretärinnen und Office-Managerinnen spielen dabei
Rückblick Fachtagung Leipzig: Rückengesundheit im Fokus – mit JANIK Ergonomische Bürowelten Wer viel sitzt, hat Rücken. So lautet ein altes Sprichwort – und leider bewahrheitet es sich im Büroalltag oft schneller, als uns lieb ist. Doch genau hier setzen präventive Maßnahmen an, die unseren Alltag langfristig gesünder und angenehmer gestalten. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür durften
Eine überraschende Wahrheit „Wer von Ihnen hat heute schon mal ans Lüften gedacht?“ Die meisten wahrscheinlich nicht – und das ist ein Problem. Denn während wir uns um E-Mails, Meetings und To-Do-Listen kümmern, atmen wir ständig unsichtbare Gäste ein: Viren, Feinstaub und andere Schadstoffe. Noch immer denken viele, dass Corona „vorbei“ ist. Doch die WHO
„Ich müsste mal…“„Ab morgen fange ich an…“„Wenn es ruhiger wird, dann nehme ich mir mehr Zeit für mich…“ Haben Sie sich bei einem dieser Sätze gerade selbst ertappt? Kein Wunder – unser Alltag ist eine einzige To-Do-Liste, die sich wie von selbst füllt. Zwischen Mails, Meetings und spontanen Chef-Wünschen bleibt kaum Raum für Veränderung. Doch
Hand aufs Herz: Haben Sie heute schon eine bewusste Entscheidung für Ihr Wohlbefinden getroffen – oder hat der Arbeitsstress Sie wieder im Griff? Als Sekretärin oder Office-Managerin sind Sie der unsichtbare Motor Ihres Unternehmens. Aber was passiert, wenn Ihr eigener Akku leer ist? Funktionieren Sie nur noch im Autopilot-Modus, weil es „nicht anders geht“? Oder
Warum Kommunikation, Transparenz und Wertschätzung alles verändern können! Gute Kommunikation, Transparenz und Wertschätzung – diese drei Begriffe sind weit mehr als bloße Schlagworte. Sie sind das Fundament für eine produktive und harmonische Arbeitsbeziehung zwischen Vorgesetzten und ihren Sekretär:innen. Doch warum sind gerade diese Aspekte so entscheidend? Und wie lassen sich Stolpersteine aus dem Weg räumen?
Warum krank zur Arbeit gehen teuer und gefährlich ist Das unterschätzte Problem Präsentismus Seien wir ehrlich: Viele Sekretärinnen der alten Schule sind echte Arbeitstiere. Sie haben gelernt, dass „sich durchbeißen“ dazugehört, dass „man nicht wegen ein bisschen Husten“ zuhause bleibt und dass es ein Zeichen von Pflichtbewusstsein ist, auch mit Fieber noch am Schreibtisch zu
Warum gesunde Führung im Büro unverzichtbar ist Gesunde Führung ist mehr als nur ein aktuelles Schlagwort – sie ist der Schlüssel zu einem stressfreien und produktiven Büroalltag. Gerade im Umfeld von Sekretärinnen und Chefs zeigt sich, wie entscheidend eine gute Führungsstrategie ist. Während Chefs oft mit Entscheidungen beschäftigt sind, jonglieren Sekretärinnen viele Aufgaben gleichzeitig. Ohne
Ein alltägliches Szenario im Büro Es ist Montagmorgen, und Frau Schreiber, langjährige Sekretärin in einem mittelständischen Unternehmen, sitzt am Schreibtisch. Die To-Do-Liste ist lang, die E-Mails stapeln sich, und die Telefonkonferenz beginnt in wenigen Minuten. Doch heute fehlt ihr Kollege Herr Meier. „Schon wieder krank“, raunt ein Kollege leise. Solche Szenen spielen sich in Büros
Warum schlechte Luft im Büro Ihre Gesundheit gefährdet – und was Sie sofort dagegen tun können! Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Luft wir während eines Arbeitstags einatmen? Ein durchschnittlicher Mitarbeitender macht etwa 10.000 Atemzüge täglich. Diese Luft ist unser wichtigstes Arbeitsmittel – noch vor Wasser, Kaffee oder ergonomischen Stühlen. Doch während sauberes
Frischer Wind durch clevere Luftfilterung „Ihre Tagungsräume riechen überhaupt nicht so verbraucht wie sonst nach langen Veranstaltungen“, bemerkte der Hotelleiter unseres letzten Treffens in Dresden. Sein Interesse war geweckt, als wir ihm von den HEPA-13-Filtern erzählten, die wir seit Anfang 2023 bei all unseren Veranstaltungen einsetzen. Diese Bemerkung brachte uns auf eine Idee: Warum sollten
So starten Sie mit starken Vorsätzen in ein erfolgreiches 2025 Ein neues Jahr bringt neue Chancen – und was wäre besser, als 2025 mit Vorsätzen zu beginnen, die nicht nur Ihre eigene Gesundheit, sondern auch das Wohlbefinden Ihres Teams fördern? Der Jahresbeginn ist der perfekte Zeitpunkt, um alte Gewohnheiten zu überdenken, neue Routinen zu schaffen
Warum der hohe Krankenstand uns alle betrifft: Ein wissenschaftlicher Blick Der steigende Krankenstand in Deutschland hat viele Ursachen, die wir verstehen und angehen müssen, um Gesundheit nachhaltig zu fördern. Während Boulevardberichte oft dramatisieren, konzentrieren wir uns hier auf wissenschaftlich fundierte Fakten, die dabei helfen, die Zusammenhänge besser zu verstehen und praktikable Lösungen zu finden. Der
Wie kleine Veränderungen Großes bewirken können Das Arbeitsumfeld vieler Sekretärinnen ist ein Drahtseilakt zwischen Multitasking, Organisation und Perfektion. Dabei wird oft übersehen, wie essenziell die Rahmenbedingungen sind, um langfristig gesund und zufrieden zu arbeiten. Unsere jüngste Umfrage hat gezeigt: Es gibt klare Wünsche und Bedürfnisse, die das Wohlbefinden im Job maßgeblich beeinflussen. Genau hier setzen