Warum schlechte Luft krank macht – und was Schulen, Büros und Pflegeheime dagegen tun können
Ein leiser Killer in drei Generationen
Sie sehen ihn nicht. Sie riechen ihn nicht. Sie können ihn nicht anfassen. Aber er ist da – in Ihrer Wohnung, im Büro, in der Schule Ihrer Kinder und im Altenpflegeheim Ihrer Eltern:
Schlechte Luft.
Während wir Desinfektionsspender aufstellen, Masken tragen und Hustensaft kaufen, vergessen wir das Unsichtbare: die Raumluft, die uns täglich umgibt – und durchdringt.
Und genau diese Luft entscheidet über:
unsere Konzentration im Büro,
die Lungenkraft unserer Kinder,
die Lebensqualität unserer Großeltern,
und die Belastung unseres Gesundheitssystems.
Wenn Gesundheit zur Raumfrage wird
Wo wir leben, arbeiten und lernen – dort entscheidet sich unsere Gesundheit
Klar, draußen ist die Luft auch nicht immer ideal. Aber:
Wir verbringen 90 % unseres Lebens in Innenräumen.
Das bedeutet: Wer über Gesundheit spricht, muss über Innenluft sprechen.
Und doch passiert genau das fast nie.
Wir diskutieren über Zucker, Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel. Aber Luft? Gilt als selbstverständlich.
Dabei ist sie die erste medizinische Maßnahme jedes Neugeborenen: der erste Atemzug. Und gleichzeitig das letzte, was viele pflegebedürftige Menschen im Heim ungehindert bekommen.
Doch dazwischen?
Zwischen Kindergarten und Großraumbüro, zwischen Schulklasse und Homeoffice – atmen wir still und beständig – und atmen dabei viele Risiken ein.
Drei Räume – drei Geschichten
1. Der Schulraum: „Mein Sohn hustet seit Wochen – aber niemand nimmt es ernst“
Frau R. ist Mutter eines achtjährigen Sohnes. Seit der kalten Jahreszeit hustet ihr Kind fast dauerhaft. Kein Fieber, kein Corona. Also geht er weiter zur Schule.
Was sie nicht wusste: In der Klasse ihres Sohnes liegt der CO₂-Wert morgens bei 650 ppm – und erreicht nach der großen Pause oft über 2.000 ppm.
Die Fenster sind alt. Lüften bedeutet Frieren. Also lässt man sie zu.
Die Folge: Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Ansteckungen. Der Husten ihres Sohnes ist kein Einzelfall – er ist ein Symptom eines Systems, das Luftqualität ignoriert.
2. Das Büro: „Nachmittags falle ich regelmäßig ins Konzentrationsloch“
Herr T. arbeitet als Teamleiter in einem Versicherungsunternehmen. Er ist gesund, sportlich, ernährt sich bewusst.
Aber: Ab 15 Uhr fühlt er sich wie ausgeknipst. Meetings? Zäh. Entscheidungen? Schwer. Kommunikation? Reizbar.
Erst seit ein CO₂-Messgerät im Raum steht, weiß er: Der CO₂-Wert liegt zu diesen Zeiten oft bei 2.200 ppm.
Sein Gehirn arbeitet auf Sparflamme – ganz ohne dass er krank ist. Nur weil die Luft verbraucht ist.
3. Das Pflegezimmer: „Opa hat kaum noch Kraft – liegt es wirklich am Alter?“
Frau L. besucht ihren Vater zweimal wöchentlich im Pflegeheim. Seit Monaten wirkt er apathisch, antriebslos, manchmal verwirrt.
Die Pflegekräfte sagen: „Das ist eben das Alter.“
Aber: Sein Zimmer hat keine Lüftung. Die Fenster sind aus Sicherheitsgründen geschlossen. Besucher und Personal atmen sich die Luft gegenseitig ein.
Der Mann atmet täglich die gleiche abgestandene Luft.
Und niemand merkt es.
Was schlechte Luft im Körper anrichtet – vom Kindergarten bis zur Pflegeeinrichtung
Ein bisschen stickig? Nein – ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko
Schlechte Luft ist kein Stimmungskiller. Sie ist ein biologischer Angriff auf unsere Vitalfunktionen – langsam, dauerhaft, tiefgreifend.
Und das beginnt früh.
Kinder atmen mehr – und werden schneller krank
Ein Kind atmet – je nach Alter – etwa zweimal so viel Luft pro Kilogramm Körpergewicht wie ein Erwachsener.
Das heißt:
mehr Schadstoffe,
mehr CO₂,
mehr virenbelastete Aerosole erreichen prozentual ihr System.
Besonders betroffen:
Grundschulkinder mit langen Schultagen
Kitakinder mit geschlossenen Gruppenräumen
Jugendliche in schlecht belüfteten Klassenzimmern
Ergebnis: Häufige Infekte, Husten, Asthmaanfälle – und steigende Fehlzeiten.
Berufstätige verlieren Leistung und Lebensqualität
Sie fühlen sich „nicht richtig krank“, aber auch „nicht ganz fit“?
Dann könnte schlechte Luft im Spiel sein.
Wissenschaftlich bewiesen: Bei CO₂-Werten über 1.500 ppm sinkt:
die Konzentrationsfähigkeit um bis zu 25 %
die Entscheidungsfreude um 30 %
die Fehlerquote steigt um bis zu 60 %
Langfristige Folgen:
Erschöpfung (Fatigue)
Kopfschmerzen
chronischer Husten
erhöhte Infektanfälligkeit
psychische Gereiztheit durch Dauerstress
Pflegebedürftige sind besonders verwundbar
Viele ältere Menschen atmen flacher, langsamer – aber ihre Organe sind anfälliger.
Wenn Luftqualität schlecht ist, führt das zu:
Atemnot
Kreislaufproblemen
gestörtem Schlaf
Infektionsanfälligkeit
beschleunigter Demenzentwicklung (durch Sauerstoffunterversorgung im Gehirn)
Und all das passiert still. Es wird dem Alter zugeschrieben. Oder „schlechten Tagen“. Dabei ist oft einfach: schlechte Luft im Raum.
Wissenshäppchen für den Alltag
Luftverschmutzung in Innenräumen ist laut WHO eines der größten Umwelt-Gesundheitsrisiken weltweit.
Kinder, ältere Menschen und chronisch Kranke zählen zu den besonders empfindlichen Gruppen.
Innenluft kann – je nach Quelle – 2 bis 5 Mal stärker belastet sein als Außenluft.
Warum wir das nicht merken – und warum das System es bequem findet
Der unsichtbare Gegner hat keine Lobby
Wir merken es nicht. Wir riechen es nicht. Und wenn wir es doch spüren – dann schieben wir es auf:
das Wetter
das Alter
den Stress
den Kaffee
oder auf uns selbst
Denn schlechte Luft ist kein Ereignis. Sie ist ein Zustand. Und genau deshalb ist sie so gefährlich – und gesellschaftlich so praktisch.
Verdrängung hat System – und ist erstaunlich bequem
1. In der Schule? Das Fenster bleibt zu, „weil es zieht“. Elternrat und Lehrkräfte reden über Digitalisierung – aber nicht über CO₂-Werte. Niemand will die Schuldige sein, wenn Kinder frieren oder krank werden.
2. Im Büro? Luftfilter? „Zu teuer.“ Lüften? „Stört die Konzentration.“ CO₂-Messgerät? „Macht nur Panik.“ Also lieber: Augen zu und durch – mit Augenringen.
3. Im Pflegeheim? „Wir tun unser Bestes.“ „So ist das halt im Alter.“ „Er war heute einfach nicht gut drauf.“
Die Wahrheit ist: Schlechte Luft ist systemisch – und damit strukturell normalisiert.
Ein offenes Fenster ist kein Hygienekonzept
„Lüftet halt mal ordentlich“ – dieser Satz ist so deutsch wie ineffektiv.
Denn:
Stoßlüften muss regelmäßig und systematisch geschehen
Fensterkippen bringt fast nichts
viele Räume sind baulich ungeeignet
in Schulen und Pflegeeinrichtungen gibt es Sicherheitsgründe, warum Fenster nicht offen bleiben dürfen
Aber stattdessen herrscht:
Trägheit, Ausreden und ein erstaunlich hoher Leidensdruck auf allen Seiten.
Das größte Problem: Niemand ist verantwortlich
Wer ist eigentlich zuständig für Luftqualität?
Die Gebäudeverwaltung?
Die Lehrkraft?
Die Reinigungskraft?
Die Schulleitung?
Der Hausmeister?
Die Pflegekraft?
Die Sekretärin?
Die Eltern?
Die Mitarbeitenden selbst?
Antwort: Niemand. Und damit: niemand.
Die Lösung beginnt mit Sichtbarkeit – Was Sie selbst tun können, um Luft zum Thema zu machen
Was wir nicht sehen, wird nicht geschützt
Der größte Feind der Luftqualität ist nicht CO₂. Es ist: Unwissen.
Solange niemand misst, merkt auch niemand etwas. Und solange niemand etwas merkt, passiert auch nichts. Das ist der Kreislauf, den wir durchbrechen müssen.
Luft sichtbar machen – mit drei kleinen Schritten
1. CO₂-Messgerät anschaffen (oder vorschlagen) Ein einfaches Gerät für unter 50 Euro kann die Luftqualität im Raum sichtbar machen – in Farben, Zahlen und Alarmstufen.
Wer einmal sieht, dass der CO₂-Wert bei 2.000 ppm liegt, lüftet freiwillig. Versprochen.
2. Luft zum Thema machen Sagen Sie im Meeting:
„Ich habe das Gefühl, wir brauchen mal frische Luft.“ Oder: „Ich habe gelesen, dass Konzentration bei schlechter Luft stark abnimmt – vielleicht lüften wir kurz?“
3. Verantwortung übernehmen (statt auf andere warten) Warten Sie nicht auf die „zuständige Stelle“. Wenn Sie in Ihrem Raum täglich arbeiten, dann dürfen – und sollten – Sie mitreden.
Und das gilt für Sekretariate, Lehrerzimmer, Konferenzräume und Pflegeeinrichtungen gleichermaßen.
Checkliste: So erkennen Sie schlechte Luft (auch ohne Sensor)
Anzeichen
Was das bedeuten kann
Sie werden nachmittags auffällig müde
Sauerstoffmangel
Sie haben öfter Kopfschmerzen im Büro
erhöhter CO₂-Wert
Ihre Kinder husten ständig, obwohl sie nicht erkältet sind
reizende Raumluft
Ihre Eltern oder Großeltern wirken apathisch
mangelnde Sauerstoffzufuhr
Gespräche werden gereizter
unterschwellige Unzufriedenheit durch schlechte Luft
Der Trick ist: Nicht mehr weghören. Nicht mehr kleinreden. Nicht mehr normalisieren.
Was Schulen, Büros und Pflegeeinrichtungen konkret tun können – ohne Millionenbudget
Luftqualität verbessern ist keine Raketenwissenschaft – sondern eine Frage des Willens
Oft heißt es: „Wir würden ja, aber das kostet zu viel.“ „Die Technik ist zu aufwendig.“ „Dafür haben wir kein Budget.“
Falsch.
Es gibt sofort umsetzbare Lösungen – für jeden Ort, jedes Alter und jede Raumgröße.
A. In Schulen und Kitas
Maßnahme
Wirkung
Aufwand
CO₂-Ampeln in jedem Klassenraum
Zeigt Kindern und Lehrkräften an, wann gelüftet werden muss
kein Ersatz für Filter – aber positive Wirkung auf Wohlbefinden
gering
C. In Pflegeheimen und Senioreneinrichtungen
Maßnahme
Wirkung
Aufwand
Regelmäßiges Lüften nach Plan, ggf. mit CO₂-Sensor
Senkt Infektionsrisiko, hebt Stimmung
kostenlos bzw. gering
Luftreiniger in Aufenthaltsräumen
Entlastung für Atemwege
mittlerer Aufwand
Schulung für Pflegekräfte zu Raumluftqualität
Sensibilisierung für Zusammenhänge mit Erschöpfung, Verwirrung u. Ä.
Schulungskosten
Besuchszeiten an gute Lüftung koppeln
Planung nach Hygienekriterien
kostenlos
Wissenshäppchen für die Argumentation im Team
Gute Luft kostet weniger als ein Krankheitstag
Luftfilter brauchen weniger Strom als ein Wasserkocher
Lüften senkt nicht nur Keimlast, sondern erhöht die Denkgeschwindigkeit
Schlussgedanke – Luft ist Leben. Punkt.
Wir haben gelernt, Risiken zu erkennen, wenn sie laut, sichtbar oder bedrohlich daherkommen. Aber schlechte Luft ist leise. Sie macht sich nicht bemerkbar – bis sie zu spät wirkt.
Deshalb ist sie so gefährlich.
Wenn Kinder dauerhusten, Eltern apathisch werden und wir im Büro nachmittags geistig abschalten, dann liegt das oft nicht an Erziehung, Alter oder Motivation.
Sondern an dem, was zwischen uns schwebt: Luft, die wir nicht mehr als Lebensmittel behandeln.
Dieser Beitrag will keine Panik machen. Sondern ein Bewusstsein schaffen. Für Schulen, Büros und Pflegeheime. Für Kolleginnen, Führungskräfte, Eltern. Für alle, die Verantwortung tragen – auch für das Unsichtbare.
Denn gute Luft ist keine Wellness-Option. Sie ist Grundversorgung. Für alle Generationen.
Klartext zur Luftqualität
1. Warum ist schlechte Luft in Innenräumen gefährlich? Weil sie unbemerkt wirkt: Konzentrationsverlust, häufigere Infekte, Kopfschmerzen – sogar Stimmungsschwankungen können durch CO₂-Überlastung entstehen.
2. Wer ist besonders betroffen? Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen – aber auch gesunde Erwachsene spüren die Folgen bei hoher Belastung.
3. Was kostet ein CO₂-Messgerät? Gute Geräte sind bereits ab 40–60 € erhältlich. Sie zeigen objektiv an, wann gelüftet werden sollte.
4. Sind Pflanzen ein Ersatz für Luftfilter? Nein. Pflanzen verbessern das Klima subjektiv, aber filtern keine Viren oder Feinstaub in wirksamer Menge.
5. Was kann ich als Einzelne*r tun? Fragen stellen. Luft messen. Lüften. Themen anstoßen. Andere sensibilisieren. Verantwortung übernehmen – ohne alles allein lösen zu müssen.
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Früher sind wir auch mit Schnupfen arbeiten gegangen – und haben’s überlebt. Oder? Früher, ja – da galt ein leichtes Kratzen im Hals als Beweis für Einsatzbereitschaft. Man kam hustend ins Büro, nannte das „Teamgeist“ und legte stolz den Taschentuchberg als Trophäe neben die Kaffeetasse. Wer sich krankmeldete, galt als Weichei, und wer blieb, als
Sie sitzen im Meeting, die Agenda ist straff, der Chef schaut auf die Uhr – und dann kommt dieses Geräusch. Ein Husten, trocken, hart, einmal, zweimal. Niemand sagt etwas, aber jeder denkt etwas: Ist das jetzt „nur“ ein Husten oder schon ein kleines Störsignal im System Büro? Genau hier beginnt Atemwegs-Hygiene im Büro – nicht
„Ich habe nur Schnupfen, ich komme trotzdem.“Zwei Schreibtische weiter klingt es nach Taschentuch-Konzert, im Kalender stehen drei Meetings, und irgendwo zwischen Kaffeemaschine und Kopierer liegt diese Frage in der Luft: Ist das noch harmlos – oder beginnt hier die echte Grippe? Im Büro vermischen sich Symptome und Erwartungen wie Milch im Kaffee. Sie möchten verlässlich
Wenn Beobachtung plötzlich Verantwortung wird „Das ist bestimmt nur ein bisschen Husten.“„Vielleicht bilde ich mir das nur ein.“„Ich will ja niemanden bevormunden.“ Diese Gedanken sind im Büroalltag erstaunlich verbreitet. Sie tauchen leise auf, meist dann, wenn Kolleg:innen häufiger niesen, im Meeting husten oder sichtbar angeschlagen wirken. Gerade im Büro gibt es keine klare Grenze zwischen
Händewaschen richtig gemacht – echte Hygiene im Alltag Fast alle Menschen wissen, dass Händewaschen wichtig ist – aber die richtige Umsetzung variiert. In einer aktuellen Bevölkerungsbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gaben 96 Prozent der Deutschen an, Händewaschen als hilfreiche Maßnahme zur Verhinderung von Infektionen zu sehen. Gleichzeitig zeigt die Erhebung, dass inzwischen 63
„Hier passiert doch nichts“ „Hier steckt man sich doch nicht an.“„Wir sitzen doch nur am Schreibtisch.“„Das ist doch kein Pflegeberuf.“ Solche Sätze hören viele Sekretärinnen und Assistenzkräfte regelmäßig – manchmal von Kolleg:innen, manchmal vom Chef, manchmal denken sie sie selbst. Gerade junge Sekretärinnen oder Quereinsteigerinnen übernehmen diese Haltung oft unbewusst, weil sie im Büroalltag Sicherheit
„Das betrifft uns hier doch nicht“ „Das ist doch alles übertrieben.“„Im Büro ist man doch nicht krank wie im Krankenhaus.“„Ein bisschen Kontakt mit Keimen schadet nicht, das härtet ab.“ Diese Gedanken sind im Büroalltag weit verbreitet. Sie werden selten laut ausgesprochen, bestimmen aber häufig Entscheidungen. Gerade weil Büroarbeit als sauber, ungefährlich und kontrolliert gilt, geraten
Ein Montagmorgen, der mehr zeigt als ein Kalender Montagmorgen im Büro sind selten spektakulär. Sie beginnen mit Kalendern, E-Mails und kurzen Abstimmungen auf dem Flur. Und doch zeigen gerade diese unscheinbaren Momente sehr deutlich, wie tragfähig die Strukturen eines Unternehmens wirklich sind. Zwei Kolleg:innen sitzen mit belegter Stimme am Arbeitsplatz. Der Azubi fragt vorsichtig
Frische Luft, kluge Pausen, klare Köpfe – was unser Aranet auf der Fachtagung über Gesundheit verriet Der Vormittag – wenn Luft zur Chefsache wird 08:45 Uhr, kurz vor Beginn der Tagung.Die Kaffeetassen dampfen, 90 Sekretärinnen und Bürokaufleute füllen den Raum, die Stimmung ist konzentriert und fröhlich, alle unterhalten sich und sind neugierig, auf was da
„Cold causes a running nose, flu causes a rising fever, and COVID causes a ruined brain.“– Hiroshi Yasuda Ein Satz wie ein Skalpell. Drei Krankheiten, drei Zustände – und zugleich ein Spiegel unserer Arbeitswelt.Die Erkältung läuft einfach mit, die Grippe brennt kurz, aber heftig – und COVID? Es verändert, was lange nach der Genesung bleibt.
Stressmanagement im Sekretariat – Instrumentelle, kognitive und regenerativ-palliative Strategien „Sie stehen täglich zwischen Posteingang, Terminen, Wiedervorlagen und Telefonaten – und am Abend sind Sie hundemüde. Haben Sie dann wirklich etwas geschafft?“Viele Sekretärinnen kennt das Gefühl: tagtäglicher Stress, immer neue Aufgaben und kaum Luft zwischen den Aufträgen. Doch genau da liegt ein Schlüssel: Stressmanagement in drei
9:00 Uhr Meeting, 9:30 Uhr Wiedervorlage, 10:00 Uhr Protokoll tippen, 11:00 Uhr Kundenanruf, 11:15 Uhr spontan ins Büro des Chefs… Kennen Sie solche Tage? Dann wissen Sie auch, wie sie enden:mit dem Gefühl, ständig hinterherzuhinken, nie richtig „anzukommen“, und irgendwo zwischen zwei Aufgaben das eigene Denken verloren zu haben. Die Wahrheit ist: Es war nicht
35 °C im Klassenzimmer?! Diese Tricks retten Ihren Unterricht vor der Hitzefalle Hitzeschutz in Schulen 2025: Zwischen Kreidetafel und Klimawandel Stellen Sie sich vor: Es ist 10 Uhr, der Altbau knarzt, das Thermometer klettert auf 32 °C und Ihre coole Sekretärin wedelt verzweifelt mit dem Klassenbuch – Hitzealarm!Doch was nun? Hitzefrei, Kurzstunden oder schlicht durchhalten?
Sie kennen das: Die To-do-Liste wird länger, die Mails ploppen pausenlos auf, und während Sie tippen, denken Sie schon an das nächste Meeting. Und dann kommt dieser Moment: Sie starren auf den Bildschirm – und es passiert… nichts. Ihr Gehirn ist wie leergefegt. Kein Gedanke will greifen, keine Entscheidung fällt leicht. Was ist passiert? Sie
„Noch schnell die E-Mail abschicken. Nebenbei das Telefon im Blick. Und gleich ist auch noch das Meeting…“ Kommt Ihnen bekannt vor? Willkommen im Multitasking-Wahnsinn – dem Büroalltag, in dem alles gleichzeitig passiert. Sekretärinnen, Assistenzen und Bürokaufleute sind wahre Meisterinnen darin, tausend Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. Aber genau darin liegt das Problem: Multitasking
Was, wenn Luft ein Preisschild hätte? Warum Investitionen in Raumluft bares Geld sparen Ein unterschätzter Wirtschaftsfaktor atmet mit Sie würden niemals zulassen, dass in Ihrer Firma das Wasser unkontrolliert aus der Leitung tropft.Sie würden nicht akzeptieren, dass täglich Strom verbraucht wird, ohne dass Sie die Rechnung kennen.Sie schauen bei Druckerpapier, Software-Lizenzen und Büromöbeln ganz genau
Wenn Viren zurückschlagen – Gürtelrose im Büroalltag Stellen Sie sich vor, Sie sitzen konzentriert im Büro, plötzlich beginnt es auf einer Körperseite zu brennen, zu stechen, zu schmerzen. Erst denken Sie: Vielleicht nur ein Muskel, vielleicht zu viel Stress. Doch am nächsten Morgen blüht ein rötlicher Ausschlag auf, und es wird schnell klar – das
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Einatmen. Ausatmen. Ignorieren. Stellen Sie sich vor, Sie müssten täglich 12.000 Liter Wasser trinken – und hätten keinen Einfluss auf die Qualität.Kein Filter. Kein Etikett. Kein Hygienestandard. Einfach trinken, was kommt. Klingt absurd? Dann lassen Sie uns über Luft sprechen. Denn genau das tun Sie. Tag für Tag.12.000 Liter Atemluft rauschen täglich durch Ihre Lunge.Ungefiltert.
Die neue Normalität – und warum sie uns krank macht „Ach, ich bin einfach nicht mehr so belastbar wie früher.“„Ich schnaufe schneller beim Treppensteigen.“„Seit der letzten Erkältung ist irgendwie der Wurm drin.“ Solche Sätze hören wir ständig – beim Kaffeeholen im Büro, beim Elterngespräch, im Fitnessstudio, in der Familie. Und wir nicken verständnisvoll. „Ja, kenn
Und wir tun so, als wäre das nur ein Schnupfen Der teuerste Husten der Republik „Ich war letzte Woche wieder krank. Irgendwie werde ich nicht richtig fit.“Ein harmloser Satz – schon hundert Mal gehört in Teeküchen, Fluren und Zoom-Calls. Vielleicht haben Sie ihn selbst gesagt. Oder gedacht. Und dann? Einfach weitergemacht. Wie immer. Aber stellen
Sie sitzen – und leisten dabei Großes. Denn als Büromanagerin sorgen Sie Tag für Tag für Struktur, Kommunikation und Organisation. Doch obwohl Sie den Überblick behalten und alle Fäden zusammenführen, bleibt ein Aspekt oft im Schatten: Ihre eigene Haltung. Viele Bürokräfte sitzen täglich acht Stunden oder länger – oft in Positionen, die dem Rücken mehr
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„Ich müsste mal…“„Ab morgen fange ich an…“„Wenn es ruhiger wird, dann nehme ich mir mehr Zeit für mich…“ Haben Sie sich bei einem dieser Sätze gerade selbst ertappt? Kein Wunder – unser Alltag ist eine einzige To-Do-Liste, die sich wie von selbst füllt. Zwischen Mails, Meetings und spontanen Chef-Wünschen bleibt kaum Raum für Veränderung. Doch
Hand aufs Herz: Haben Sie heute schon eine bewusste Entscheidung für Ihr Wohlbefinden getroffen – oder hat der Arbeitsstress Sie wieder im Griff? Als Sekretärin oder Office-Managerin sind Sie der unsichtbare Motor Ihres Unternehmens. Aber was passiert, wenn Ihr eigener Akku leer ist? Funktionieren Sie nur noch im Autopilot-Modus, weil es „nicht anders geht“? Oder
Warum Kommunikation, Transparenz und Wertschätzung alles verändern können! Gute Kommunikation, Transparenz und Wertschätzung – diese drei Begriffe sind weit mehr als bloße Schlagworte. Sie sind das Fundament für eine produktive und harmonische Arbeitsbeziehung zwischen Vorgesetzten und ihren Sekretär:innen. Doch warum sind gerade diese Aspekte so entscheidend? Und wie lassen sich Stolpersteine aus dem Weg räumen?
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Warum schlechte Luft im Büro Ihre Gesundheit gefährdet – und was Sie sofort dagegen tun können! Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Luft wir während eines Arbeitstags einatmen? Ein durchschnittlicher Mitarbeitender macht etwa 10.000 Atemzüge täglich. Diese Luft ist unser wichtigstes Arbeitsmittel – noch vor Wasser, Kaffee oder ergonomischen Stühlen. Doch während sauberes
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